Als Liebenzeller Mission investieren wir bewusst in Menschen. In Bangladesch, Ecuador oder Malawi und vielen anderen Ländern. In den Dörfern oder Städten. Es ist unser Wunsch, dass Menschen einen Blick für andere haben. Denn dann beginnt Zukunft – hier und jetzt. Weil Gottes Liebe jedem gilt, setzen wir uns gemeinsam für die Zukunft ein. Mit Suvro in Bangladesch, Cipriano in Ecuador und Flanky in Malawi stellen wir dir einige Personen vor, die Hoffnung machen. Ja, sie sind echte Hoffnungsträger für ihr Land. Möchtest du sie und die weltweite Arbeit der Liebenzeller Mission unterstützen?
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Eine Sponsoren-Radtour für die Aktion „Weltweit Hoffnung schenken“ unternahm Mariana Mauch aus Vaihingen-Enz zusammen mit ihrer Freundin Annette Fink und ihrem Cousin Silvian Meißner von Ensingen auf den Missionsberg nach Bad Liebenzell. Mariana Mauch ist schwerbehindert und kann sich über einen Computer verständigen. Mit Begeisterung nahm sie bereits zweimal an der Missio-Cross-Challenge teil, die von Schwaigern nach Bad Liebenzell führte. „Wir finden es schade, dass in diesem Jahr diese Aktion nicht stattfindet. Trotzdem wollen wir mithelfen, dass möglichst viele Kinder in Sambia die Schule besuchen können.“ Deshalb startete sie mit dem Rollstuhl auf einem speziellen Fahrradanhänger kurzerhand ihre eigene Sponsoren-Radtour durch das Enz- und Nagoldtal nach Bad Liebenzell.
Wenn eine Gemeinde baut, ist sie für jede Spende dankbar. So geht es auch der Süddeutschen Gemeinschaft Schorndorf mit ihren 220 Mitgliedern und rund 350 Gottesdienstbesuchern. Sie bauen zurzeit mit „Connect“ ein Begegnungszentrum für ihre Stadtviertel und ihre Gemeinde. Das Gebäude enthält ein Café, eine offene Werkstatt, Kinder- und Jugendräume und ein Wohnzimmer für Kochveranstaltungen, Feiern, Seminare und Kleingruppen, sagte der leitende Gemeinschaftspastor Joachim Böker.
Am Sonntag, 7. April war es endlich soweit: Der Berliner Halbmarathon fand statt, 34.000 Teilnehmende gingen an den Start. Auch ein Team der Liebenzeller Mission bestehend aus Studierenden und Missionaren.
UGANDA. Sara* fiel uns sofort auf: Die 16-Jährige war bei unserem ersten Besuch im Armenviertel in Katwe eifrig und wach bei der Sache. Sie nimmt immer gerne am Ferienprogramm „Schach & Bibel” für Slumkinder teil. Beim Schach gehört sie zu den Besten ihres Alters, beim Bibellesen ist sie mit ganzem Herzen dabei.
BANGLADESCH. Shanto* ist sechs Jahre alt. Seine ersten Lebensjahre waren sehr schwer. Shantos Mutter hat die Familie kurz nach seiner Geburt verlassen und einen anderen Mann geheiratet; zu ihr besteht kein Kontakt mehr. In der Familie und Ehe gab es viele Konflikte, auch wegen der vermuteten Spielsucht des Vaters. Bis heute verkraftet Shantos Vater die Trennung nur schwer. Er versucht, sich als Tagelöhner über Wasser zu halten. Da er weder finanziell noch psychisch in der Lage ist, sich angemessen um seinen Sohn zu kümmern, lebt Shanto bei seiner Großmutter. Doch sie ist aufgrund ihres Alters und ihrer Armut nicht imstande, für ihren Enkel zu sorgen.
Seit ein paar Tagen wird uns vermehrt die Frage gestellt, „ob es 2023 gereicht hat“. Dies lässt sich nicht ohne Weiteres mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten:
MALAWI. Schulplätze zu vergeben! In verschiedenen Klassenstufen waren Plätze frei. Wir konnten sie Familien anbieten, deren Kinder nicht schon vorher unseren Kindergarten besucht hatten. So kam der achtjährige Wonderful (Wundervoll) zur Einstufungsprüfung. In seiner bisherigen Schule hätte er die dritte Klasse begonnen. Seine Ergebnisse waren jedoch nur knapp auf dem Niveau unserer Erstklässler, und in dieser Stufe konnten wir leider niemanden mehr aufnehmen. Somit gab es für ihn keine Möglichkeit, an die Ubwenzi-Schule zu wechseln.
BAD LIEBENZELL. Zum 17. Mal hat die Liebenzeller Mission die Initiative „Weltweit Hoffnung schenken“ gestartet. Mit der Aktion sollen Menschen in „vergessenen Regionen der Welt“ Hilfe bekommen. Dieses Jahr steht das afrikanische Sambia im Zentrum der Initiative.
BURUNDI. „Das kann doch nicht sein!“ Arcade und Esther sind entsetzt. Das Paar aus unserer Gemeinde macht, wie in Burundi üblich, kurz vor der Hochzeit einen HIV-Test. Esthers Test ist positiv. Das kann sie sich und ihrem Verlobten nicht erklären. Natürlich raten ihm alle Verwandten von der Eheschließung ab. Er könne unmöglich eine HIV-positive, womöglich untreue Frau heiraten. Doch Arcade möchte an der Beziehung festhalten und glaubt Esthers Worten. Voller Zuversicht sagt er: „Gott kann schenken, dass diese Krankheit genauso plötzlich wieder verschwindet, wie sie gekommen ist.“ Sie fangen an zu beten und bitten Gott, dass er Esther heilt. Die Hochzeit wird zunächst verschoben. In verschiedenen Krankenhäusern wiederholt die Burundierin den Test – das Ergebnis bleibt positiv. Sie hoffen und beten weiter. Die Familie übt starken Druck auf Arcade aus, sich von ihr zu trennen. Für das Paar ist es eine sehr harte Zeit.
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