Als Liebenzeller Mission investieren wir bewusst in Menschen. In Bangladesch, Ecuador oder Malawi und vielen anderen Ländern. In den Dörfern oder Städten. Es ist unser Wunsch, dass Menschen einen Blick für andere haben. Denn dann beginnt Zukunft – hier und jetzt. Weil Gottes Liebe jedem gilt, setzen wir uns gemeinsam für die Zukunft ein. Mit Suvro in Bangladesch, Cipriano in Ecuador und Flanky in Malawi stellen wir dir einige Personen vor, die Hoffnung machen. Ja, sie sind echte Hoffnungsträger für ihr Land. Möchtest du sie und die weltweite Arbeit der Liebenzeller Mission unterstützen?
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MALAWI. Am 28. August kamen Rose und Wyson Kapange mit einem Brief ihres Dorfhäuptlings zu uns ins Projekt Ubwenzi. Der Häuptling bat um Hilfe für das Baby der beiden. Ihre kleine Tochter Chrissie war am 15. Juli zur Welt gekommen. Fünf Wochen später standen sie vor unserer Tür. Mein erster Gedanke war: „Ich muss den beiden erklären, dass unser Säuglingsprogramm vor allem für Waisen gedacht ist, weil sie am bedürftigsten sind.“ Dennoch schaute ich mir das Mädchen an, das – wie in Malawi üblich – in einem Tuch auf den Rücken der Mama gebunden war.
BAD LIEBENZELL. Bangladesch ist ein Land mit vielen fröhlichen Menschen. Aber auch ein Land, das immer wieder für negative Schlagzeilen sorgt. Viele Menschen leiden an Krankheit, Armut und mangelnder Schulbildung. Um diesen Menschen zu helfen, hat die Liebenzeller Mission die Initiative „Weltweit Hoffnung schenken“ gestartet. Mit der Aktion sollen Menschen in aller Welt neue Hoffnung schöpfen. Schwerpunkt der Initiative sind besonders Regionen, die nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen – in diesem Jahr Bangladesch. Seit 18 Jahren gibt es die Aktion „Weltweit Hoffnung schenken“.
ECUADOR. Wir erinnern uns noch gut an ihr bewegendes Gebet vor 13 Jahren: „Herr, du weißt, wie verloren unser Ort ist. Mach doch, dass viele umkehren und an dich glauben.“ Diese Worte aus dem Mund eines so jungen Mädchens haben uns sehr erstaunt. Seitdem ist in Leonelas Leben einiges passiert.
SPANIEN. „Ich heiße Valeria*, komme aus Peru, und bin in Lima als Zweitjüngste von neun Geschwistern aufgewachsen. Meine Mutter starb, als ich im Grundschulalter war. Bei der neuen Frau meines Vaters fühlte ich mich nicht zu Hause. Unter uns Geschwistern gab es kaum Zusammenhalt – so ist es bis heute. Ich studierte und bekam eine Festanstellung beim Staat. Mein damaliger Partner und ich bekamen eine Tochter, Natalia*. Als sie sechs Jahre alt war, verließ er uns. Ich war beruflich sehr eingespannt und musste viel reisen. So wuchs Natalia in der Obhut einer Nachbarin auf und musste früh allein zurechtkommen. Einige Jahre später lernte ich wieder einen Mann kennen, mit dem ich einen Sohn bekam, doch auch diese Beziehung hielt nicht lange. Plötzlich verlor ich auch meine Arbeit, weil Stellen abgebaut wurden; meine Bewerbungen blieben erfolglos. Verzweifelt fragte ich mich: ‚Wie soll es weitergehen?‘
Noch bis zum HerbstMissionsFest am 8. September läuft eine besondere Spendenaktion. Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Liebenzeller Mission suchen wir Menschen, die uns mit einer Sonderspende unterstützen. Ziel ist es 125.000 Euro zu generieren. Bis Mitte Juli sind rund 41.000 Euro eingegangen. „Wir sind von Herzen dankbar für alle bisherigen Spenden, aber es ist auch noch etwas Luft nach oben da. Das Ziel ist ehrgeizig, aber vielleicht schaffen wir die 125.000 Euro noch“, so Missionsleiter Dave Jarsetz. Wenn zum Beispiel noch rund 670 Personen 125 Euro spenden, ist das Ziel erreicht.
Dank der großzügigen Unterstützung von Missionsfreunden aus Deutschland konnten wir rund 250 Familien in Burundi mit Hilfspaketen versorgen: Reis, Öl, Kleidung, Schuhe, Hygieneprodukte etc.
BURUNDI. Es ist immer eine Freude, Menschen zu taufen. Christella ist an diesem Tag eine von ihnen. Die junge Frau erzählt aus ihrem Leben: „Meine Eltern hatten schon sechs Töchter, bevor ich geboren wurde. Mein alkoholkranker Vater wollte unbedingt einen Sohn haben und drohte meiner Mutter, sie hinauszuwerfen, wenn das nächste Kind wieder eine Tochter wäre. Als meine Mutter mit mir schwanger war und herausfand, dass ich ein Mädchen war, entschied sie sich für eine Abtreibung. Aber der Arzt weigerte sich und sagte, sie solle Hilfe bei Jesus Christus suchen. So brachte mich meine Mutter zur Welt. In der Familie nicht erwünscht zu sein, prägte meine Kindheit sehr. Ich war einsam und dachte: Wenn es wirklich einen mächtigen Gott gäbe, dann hätte er nicht zugelassen, dass ich geboren wurde und nun so leiden muss.
Beim PfingstMissionsFest wurde eine besondere Spendenaktion gestartet. Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Liebenzeller Mission hat Missionsleiter Dave Jarsetz das Ziel aufgerufen, bis zum HerbstMissionsFest am 8. September 125.000 Euro Sonderspenden zu generieren. Dave Jarsetz hat die Freunde und Unterstützer der Liebenzeller Mission dazu aufgerufen, sich in diese Aktion einzuklinken. Wenn zum Beispiel 1000 Personen 125 Euro spenden, ist das Ziel bereits erreicht.
Wir brauchen eure Unterstützung! Die Situation in mehreren afrikanischen Ländern wird zunehmend dramatischer. Betroffen sind mit Malawi, Burundi und Sambia auch drei Einsatzländer der Liebenzeller Mission. Um konkret vor Ort helfen zu können, laufen Nothilfe-Programme an, für die wir um finanzielle Unterstützung bitten.
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