Margit Schwemmle ist seit 2014 Dozentin an der „Evangelical University“ (EU) in Ndola und begleitet junge Sambier in ihrer theologischen Ausbildung als Mentorin. Im Juni 2016 hat sie zusätzlich die Studienleitung übernommen. Nun strebt sie eine Promotion an. Mehrere Jahre überbrückte sie die Vakanz in der Leitung der EU. Die frühere Finanzbeamtin hat die Bibelschule Brake absolviert und war danach mit der Liebenzeller Mission in Malawi und in der Pioniermission in Sambia im Einsatz. Derzeit ist Margit in Deutschland und berichtet von ihrer Arbeit. Wir haben ihr einige Fragen gestellt.
Vor allem im städtischen Kontext verlieren traditionelle Werte wie Respekt vor dem Alter, gegenseitige Achtsamkeit, Hilfsbereitschaft und familiärer Zusammenhalt zunehmend an Gewicht. Die junge Generation
Während der fünfmonatigen Regenzeit kann das Tal nur durch einen rund 100 Kilometer langen Weg per Fußmarsch erreicht werden. Das Gebiet umfasst mehr als 100
Einheimische Mitarbeiter und Liebenzeller Missionare helfen Menschen für Leib, Geist und Seele. Eine große Grasdachhalle dient der Jugend- und Schulungsarbeit und bietet Platz für eine
In Sambia unterrichten Liebenzeller Missionarinnen und Missionare an verschiedenen theologischen Ausbildungsstätten. Die „Evangelical University“ befindet sich in Ndola im Herzen des „Kupfergürtel“, der Industrieregion des
2004 wurde außerhalb von Chingola, einem Zentrum in der bevölkerungsreichen Kupfergürtel-Provinz, mit dem Aufbau der Amano-Schule begonnen. Inzwischen besuchen über 140 Kinder die Schule. Künftig
Sambia ist ein Land mit einer sehr jungen Bevölkerung. Von fast 18 Millionen Einwohnern ist annähernd die Hälfte jünger als 15 Jahre alt, nur zwei
Mission hat schon immer Bildung auf ihre Fahnen geschrieben. So unterrichtet die Liebenzeller Mission weltweit viele Kinder und Jugendliche. In Lusaka (Sambia) bieten die Mitarbeiter Schülerinnen und Schülern mit einer Bibliothek ein besonderes Angebot, das gerne genutzt wird. So können sich beispielsweise Alexis und Natasha auf die Abschlussprüfungen im November vorbereiten. Beide haben sich in der Gemeinde kennengelernt und nehmen nun regelmäßig am Bibliotheksprogramm teil. Es bietet mehr als nur einen Raum zum Lesen und Lernen. Beide kommen sehr gerne, weil sie hier freien Zugang zu Büchern haben. Sie lieben es, neue Geschichten zu lesen und gemeinsam zu lernen. Sie kommen aber nicht nur, um für ihre Prüfungen zu lernen, sondern auch, um sich auszutauschen und Gemeinschaft zu erleben.
Michael und Bärbel Pflaum leben seit 1986 in Sambia. Offiziell sind sie im Ruhestand, doch weiterhin sind sie für die Liebenzeller Mission und die Amano-Schule in Ndola/Sambia im Einsatz. Derzeit sind sie in Deutschland. Wir haben ihnen einige Fragen gestellt.
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