GRIECHENLAND. Wir trafen Joel vor ein paar Monaten in Athen bei einem Straßeneinsatz im Drogenghetto. Ich (Elias) gab ihm einen Flyer des Mercy Centers. Voller Dankbarkeit nahm er den Flyer an. Direkt am darauffolgenden Samstag kam er zu einem unserer Gottesdienste. Gott berührte ihn an diesem Abend, und wir sprachen über sein Leben. Joel ist mit Mitte dreißig von Kuba nach Europa geflohen, da er mit der kommunistischen Regierung in Konflikt geraten ist und ihm Gefängnis drohte. Nach einem Umweg über Russland kam er nach Athen. Hier lernte er schnell Leute kennen, die ihn zum Drogenkonsum animierten. Dadurch geriet er in eine Abwärtsspirale der Sucht. Er landete auf der Straße, wo er mehrere Monate verbrachte.
Alexandra Veigel arbeitet in der Kinderzentrale der Liebenzeller Mission. Bei der Kinderbibelwoche in Greiz (Thüringen) hatte sie ein berührendes Erlebnis:
Elisabeth und René Bredow arbeiteten über 20 Jahre als Missionare in Papua-Neuguinea. Dabei waren sie unter Menschen und Gemeinden in entlegenen Urwaldgebieten aktiv und boten dort unter anderem Kurse zu Gemeinde- und Lebensthemen an. Viele Jahre leitete René das Team unserer Missionare im Land. Außerdem war René als Regionalsekretär in Deutschland und als Dozent in Südasien tätig. Anschließend unterstützten sie das Team „Mission und Integration“ bei der Vernetzung und Betreuung von Ehrenamtlichen in der Migrantenarbeit. Im November gehen die beiden in den Ruhestand. Im Interview blicken sie auf ihre verschiedenen Stationen zurück.
Am 12. Juli feierte die von der Liebenzeller Mission gegründete Gemeinde „Puente de Amor“ (Brücke der Liebe) in Ibarra in Ecuador ihr 25-jähriges Bestehen. Zu diesem freudigen Anlass mit 600 Gästen wurde das große Theater La Gran Columbia angemietet.
Unser Missionsleiter Dave Jarsetz war zusammen mit unserem früheren Missionar Siegbert Betz in Mikronesien. Siegbert wird zukünftig im Ruhestand immer wieder die Gemeinden in Mikronesien beraten und besuchen. Mikronesien ist eines der ältesten Einsatzgebiete der Liebenzeller Mission. Der Beginn war bereits im Jahr 1906. Missionare arbeiteten zunächst auf Pohnpei, dann auch auf den Mortlock- und Chuuk-Inseln, später auf Palau, Yap und schließlich Guam. Rund 70 Gemeinden entstanden durch ihre Arbeit. Bildung und Mission sind untrennbar verbunden. Viele Missionare bauten Schulen auf und bildeten Kinder und Jugendliche aus. Es entstanden Kindergärten, Jungen- und Mädchenschulen. Sie und auch die Ausbildungsstätten für Gemeindemitarbeiter prägten die Führungsschicht entscheidend mit. 2009 wurde die von Liebenzeller Missionarinnen und Missionare geleitete „Pacific Island University“ als Theologische Universität anerkannt.
Daniel und Rosita Suchalla sind 2015 nach Spanien gezogen, um dort in einer Gemeindegründung mitzuarbeiten. Daniel ist Konditor und hat an der Interkulturellen Theologischen Akademie in Bad Liebenzell studiert. Rosita ist als Missionarskind in Peru aufgewachsen. Sie ist ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin. Neben der Gemeindegründung ist Daniel Teamleiter der Spanien-Missionare. Zusammen mit ihren vier Kindern sind die derzeit in Deutschland und berichten von ihrer Arbeit in Spanien. Wir haben ihnen einige Fragen gestellt.
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