Leben wie Gott in Frankreich – die französische Küche genießt zu Recht einen Weltruf und die Franzosen zelebrieren ihr Essen. Aber wer stillt ihren geistlichen Hunger? In dem flächenmäßig größten Staat Europas leben über 65 Millionen Menschen, von denen die meisten keine persönliche Beziehung zu Jesus Christus haben.
Im meistbesuchten Land der Erde sind Kirchen und Staat streng getrennt (Laizität). Es gibt keinen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen. Zur bewegten Geschichte des Landes gehören die Verfolgung der Hugenotten, die Philosophen der Aufklärung, die Französische Revolution, die Studentenrevolten der 1960er Jahre. Frankreich hat den höchsten Anteil Atheisten in Europa. Von den 30 % getauften Katholiken gehen noch 7 % regelmäßig in den Gottesdienst, praktizierende evangelische Christen gibt es 1,3 % (900.000). Auf rund 27.000 Einwohner kommt aktuell in Frankreich nur etwa eine evangelikale Gemeinde. Doch die Zahl lebendiger Gemeinden wächst.
Missionarinnen und Missionare der Liebenzeller Mission begleiten die von ihnen gegründeten Gemeinden in der Normandie auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Andere entwickeln neue Modelle in französischen Gemeindegründungsteams, zurzeit in der Vendée und in Nantes. Eine überregionale Gemeindearbeit im Elsass wird neu gestartet. Mit großer Liebe begegnen unsere Mitarbeiter den Menschen auf vielseitige und kreative Weise: in multikulturellen Gottesdiensten, missionarischen Hauskreisen, Kinder- und Jugendgruppen, einem Gospelchor, sowie Einsätze auf Märkten und Messen. Sie sind davon überzeugt, dass Gott sich nach einer persönlichen Beziehung zu den Menschen sehnt.
Noch ist viel zu tun. Doch wo die Gute Nachricht von Jesus Christus weitergegeben wird, werden Menschen verändert.









