Als Liebenzeller Mission investieren wir bewusst in Menschen. In Bangladesch, Ecuador oder Malawi und vielen anderen Ländern. In den Dörfern oder Städten. Es ist unser Wunsch, dass Menschen einen Blick für andere haben. Denn dann beginnt Zukunft – hier und jetzt. Weil Gottes Liebe jedem gilt, setzen wir uns gemeinsam für die Zukunft ein. Mit Suvro in Bangladesch, Cipriano in Ecuador und Flanky in Malawi stellen wir dir einige Personen vor, die Hoffnung machen. Ja, sie sind echte Hoffnungsträger für ihr Land. Möchtest du sie und die weltweite Arbeit der Liebenzeller Mission unterstützen?
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Liebe Missionsfreunde,
diese Frage wurde uns in den letzten Wochen sehr häufig gestellt. Eine kurze Antwort darauf zu geben, fällt uns schwer, weil die Situation in mancher Hinsicht komplex ist. Deshalb haben wir uns entschieden, euch – unseren Unterstützerinnen und Unterstützern – die Lage so transparent und differenziert wie möglich darzustellen und
zu erläutern.
Ein Erfahrungsbericht von Missionsleiter Dave Jarsetz von seiner Bangladesch-Reise im März 2026
Es ist vier Uhr morgens in Khulna. Der Jetlag hat mich geweckt. Durch das offene Fenster dringen Stimmen, Geschirrklappern, Motorräder. Die Stadt lebt – mitten in der Nacht. Es ist Ramadan. Menschen essen noch schnell, bevor mit dem ersten Licht der Fastentag beginnt. Dann durchschneidet der Ruf des Muezzins die Dunkelheit: Allahu akbar. Allah ist der Größte.Ich liege unter dem Moskitonetz und denke: Christen sind hier eine kleine Minderheit. Was kann eine kleine Schar schon bewirken? Da fällt mir ein Wort von Jesus ein: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde – denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben.“ (Lukas 12,32) Nicht die Zahl entscheidet, sondern Gottes Zusage.
BANGLADESCH. 2022 erkrankte Peter an Krebs. Es war eine schwierige Zeit für ihn, die den damals 18-Jährigen an seine Grenzen brachte. Heute ist der junge Mann vollständig geheilt und hat sich dazu entschieden, als Mitarbeiter im Kinderdorf in Dinajpur anzufangen.
BAD LIEBENZELL / KARLSRUHE. Mehr als 15 Mitarbeiter und Studenten der Liebenzeller Mission und Internationalen Hochschule Liebenzell haben es sich zum Ziel gesetzt, in sechs Monaten 100 Blutplasmaspenden abzugeben. Erreichen sie dieses Ziel, spendet CSL Plasma Karlsruhe 500 Euro an die Liebenzeller Mission und die Internationale Hochschule Liebenzell.
PAPUA-NEUGUINEA. Rahab ist hoch motiviert. Im Laufe des letzten Jahres hat die junge Frau oft bei uns in Wewak an Leiterschaftskursen von „Shape Life“ teilgenommen. Sie hat die Trainingsinhalte regelrecht aufgesogen und meist sofort umgesetzt. Wir begleiteten sie auf dem Weg zu einer treuen Leiterin mit starker Ausstrahlung.
KANADA. Ich erinnere mich gut an den Sonntagmorgen, als Hossein zum ersten Mal das Gemeindehaus betrat – höflich, etwas schüchtern, aber mit einer tiefen Sehnsucht in den Augen. Gott hatte ihn auf diesen Moment vorbereitet. Hossein – einer unter Millionen Immigranten in Toronto.
BAD LIEBENZELL. Malawi ist ein Land voller Lebensfreude, aber auch voller Herausforderungen. Viele Menschen kämpfen täglich ums Überleben – es fehlt an Nahrung, Bildung und medizinischer Hilfe. Um diesen Menschen zu helfen, hat die Liebenzeller Mission die Initiative „Weltweit Hoffnung schenken“ gestartet. Mit der Aktion sollen Menschen in aller Welt neue Hoffnung schöpfen, die keine Lobby haben. Schwerpunkt der Initiative sind besonders Regionen, die nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen – in diesem Jahr Malawi. Seit 19 Jahren gibt es die Aktion „Weltweit Hoffnung schenken“.
ECUADOR. Yolita hat schon in ihrer Herkunftsfamilie viel Gewalt erlebt. Ihr Ehemann verachtet Frauen und ihre Enkelin wurde über längere Zeit vom eigenen Vater sexuell missbraucht. Es gibt viel Leid, Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit in der Familie. Durch den Kindergeburtstag meiner Tochter Lina lerne ich Yolita, die Oma von Linas Freundin, kennen. Ich erzähle ihr von Casa Ágape – dem Frauenhaus, das wir gerade aufbauen. Hier können Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, Zuflucht finden und von Seelsorgerinnen begleitet werden. Kurze Zeit später treffe ich Yolita wieder. Sie sagt, sie müsse mal mit mir reden. Seitdem treffen wir uns regelmäßig und lesen jedes Mal einen Psalm.
PAPUA-NEUGUINEA. Ende letzten Jahres wurde Ezekiel krank. Er hatte Magenprobleme und konnte sein Essen nicht mehr richtig verdauen. Der Neuguineer nahm stark ab und wurde immer schwächer. Im Krankenhaus konnte man nichts für ihn tun. Die Ärzte sagten, es sei eine Krankheit, die mit seiner Herkunft zusammenhänge. Das ist oft die Beschreibung dafür, dass aus ihrer Sicht Zauberei im Spiel ist.
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