Sambia ist ein Land mit einer sehr jungen Bevölkerung. Von fast 18 Millionen Einwohnern ist annähernd die Hälfte jünger als 15 Jahre alt, nur zwei Prozent sind älter als 65 Jahre. Sambia gehört zu auch den Ländern mit der höchsten Aids-Rate. Rund 750.000 Aids-Waisen leben in Sambia. Die meisten der Waisen erhalten keine formale Schulausbildung. Rund die Hälfte der 7- bis 14-Jährigen muss arbeiten.
Die Liebenzeller Mission arbeitet seit 1985 in Sambia. Obwohl sich der Großteil der Bevölkerung zum christlichen Glauben bekennt, vermischen viele diesen mit der traditionellen Religion, dem Animismus (Geisterglaube). Dadurch leben viele Menschen in täglicher Angst. Die Missionarinnen und Missionare engagieren sich im Gemeindeaufbau, der Aus- und Weiterbildung von Pastoren und Laienmitarbeitern und beraten einheimische Kirchenleiter. Mehrere Mitarbeitende unterrichten an verschiedenen theologischen Ausbildungsstätten. In der Hauptstadt Lusaka startete ein kleines Team aus Einheimischen und Missionaren eine neue Gemeindegründung.
An der christlichen „Amano-Schule“ bekommen mehr als 150 Kinder eine qualifizierte Schulbildung. Außerdem setzen sich Missionarinnen und Missionare in der Betreuung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen ein und bieten landwirtschaftliche Beratung an.
Ein besonderes Projekt ist die Aufbauarbeit in Nabwalya im abgelegenen Luangwa Tal. Einige Jahre lebten Liebenzeller Missionarinnen und Missionare unter einfachsten Verhältnissen dort. Mittlerweile ist eine christliche Gemeinde entstanden und die Arbeit in einheimischen Händen. Auch heute noch unterstützen und ermutigen Liebenzeller Missionarinnen und Missionare bei regelmäßigen Besuchen die Menschen in diesem Tal.









