19. Oktober 2026

Ein lächelnder Mann in Blazer und Hemd, der in einem Büroflur steht.

Menschen mit den Augen Jesu sehen

„Eine Gemein­schaft lebt davon, dass es Men­schen gibt, die mehr tun, als sie müs­sen.“ Die­ser Gedan­ke, der oft Hel­mut Schmidt zuge­schrie­ben wird, bringt auf den Punkt, wie wich­tig Eigen­in­itia­ti­ve, Soli­da­ri­tät und frei­wil­li­ges Enga­ge­ment für unser Zusam­men­le­ben sind. Auf den ers­ten Blick klingt das aller­dings nicht beson­ders attrak­tiv. Denn es bedeu­tet ja, zusätz­li­che Auf­ga­ben zu über­neh­men, obwohl wir ohne­hin schon genug zu tun haben. Unse­re To-do-Lis­ten wach­sen bekannt­lich schnel­ler, als sie schrump­fen. Und trotz­dem wis­sen wir: Das, was eine Gemein­schaft wirk­lich leben­dig macht und erhält, funk­tio­niert nicht nur wie ein Dienst nach Vorschrift.

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Ein lächelndes Paar mittleren Alters, das gemeinsam posiert.

„Mission in Frankreich ist heute leichter, aber nicht einfacher“

Nor­bert und Susan­ne Laf­fin arbei­ten seit 1990 in Frank­reich. Der ers­te Ein­satz­ort war Cou­tances. Dort grün­de­ten sie eine Gemein­de, die mitt­ler­wei­le selbst­stän­dig ist. Seit Som­mer 2017 sind sie in Alen­çon tätig. Mit knapp 30.000 Ein­woh­nern ist sie die größ­te Stadt im Land­kreis Orne in der Regi­on Normandie.
Nor­bert hat die Aus­bil­dung am Theo­lo­gi­schen Semi­nar der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on absol­viert. Susan­ne ist gelern­te Kran­ken­schwes­ter. Sie haben sechs erwach­se­ne Kinder.
Wir haben ihnen eini­ge Fra­gen gestellt.

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Illustration einer Person, die eine Webseite hält, umgeben von Symbolen aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Kreativität.

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