„Eine Gemeinschaft lebt davon, dass es Menschen gibt, die mehr tun, als sie müssen.“ Dieser Gedanke, der oft Helmut Schmidt zugeschrieben wird, bringt auf den Punkt, wie wichtig Eigeninitiative, Solidarität und freiwilliges Engagement für unser Zusammenleben sind. Auf den ersten Blick klingt das allerdings nicht besonders attraktiv. Denn es bedeutet ja, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, obwohl wir ohnehin schon genug zu tun haben. Unsere To-do-Listen wachsen bekanntlich schneller, als sie schrumpfen. Und trotzdem wissen wir: Das, was eine Gemeinschaft wirklich lebendig macht und erhält, funktioniert nicht nur wie ein Dienst nach Vorschrift.
Norbert und Susanne Laffin arbeiten seit 1990 in Frankreich. Der erste Einsatzort war Coutances. Dort gründeten sie eine Gemeinde, die mittlerweile selbstständig ist. Seit Sommer 2017 sind sie in Alençon tätig. Mit knapp 30.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt im Landkreis Orne in der Region Normandie.
Norbert hat die Ausbildung am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission absolviert. Susanne ist gelernte Krankenschwester. Sie haben sechs erwachsene Kinder.
Wir haben ihnen einige Fragen gestellt.
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