Neuer Ort der Begegnung eingeweiht

Vier Personen stehen lächelnd zusammen vor einer Glastür, an der ein Schild der deutschen Fernsehlotterie-Stiftung angebracht ist.
Freuen sich über die Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie: Hausverwalter Tobias Dehn, Hauswirtschaftsleiterin Irene Teichrib-Hassink, Ann-Kathrin Brandl vom Team der Ehrenamtlichen und Pastor Werner Kröger (v.l.n.r). 

BAD LIEBENZELL. Auf dem Mis­si­ons­berg in Bad Lie­ben­zell wur­de am 6. Okto­ber ein neu­er „Ort der Begeg­nung“ ein­weiht und trägt fort­an den Namen „Berg-Café“. Der Ort im Hein­rich-Coer­per-Weg 11 soll ein bar­rie­re­frei­er Treff­punkt für alle Gene­ra­tio­nen sein. Die Umset­zung des Pro­jekts wur­de maß­geb­lich durch die groß­zü­gi­ge För­de­rung aus Mit­teln der Deut­schen Fern­seh­lot­te­rie ermög­licht, ohne die das Pro­jekt nicht mög­lich gewe­sen wäre.

Der neue Treff­punkt soll ein Begeg­nungs­ort für ver­schie­de­ne Per­so­nen­grup­pen sein: Berufs­tä­ti­ge und Nicht­be­rufs­tä­ti­ge, Senio­ren, Fami­li­en, Stu­die­ren­de, Ehren­amt­li­che und Gemein­de­be­su­cher. Sie alle sol­len unab­hän­gig von Her­kunft, Alter und Lebens­si­tua­ti­on eine Mög­lich­keit bekom­men, Bezie­hun­gen zu knüp­fen – auch über Kul­tu­ren hin­weg. Inter­kul­tu­rel­ler Aus­tausch ist ein zen­tra­les Anlie­gen der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on. Daher soll das Pro­jekt nicht nur den Dia­log zwi­schen den Gene­ra­tio­nen, son­dern auch den zwi­schen ver­schie­de­nen Kul­tu­ren för­dern und zum Zusam­men­halt beitragen.

Wer­ner Krö­ger, Pas­tor der Mis­si­ons­berg­ge­mein­de, sag­te bei der Ein­wei­hung, dass Lie­be das Erken­nungs­zei­chen von Chris­ten sein soll­te: „Lie­be ist ein Gemein­schafts­be­griff und hat mit Begeg­nung zu tun.“ Das Berg-Café sei die viel­leicht schöns­te und gemüt­lichs­te Art, Lie­be zu leben und ande­ren Men­schen zu begeg­nen: „Mein Wunsch ist, dass ein Stück der Lie­be Chris­ti durch die­sen neu­en Ort der Begeg­nung sicht­bar wird.“

Für Tho­mas Haid, kauf­män­ni­scher Geschäfts­füh­rer, ist wich­tig, dass weni­ger der Raum im Mit­tel­punkt steht, son­dern die Begeg­nung: „Ich freue mich sehr, dass Men­schen, die auf den Mis­si­ons­berg kom­men, eine offe­ne Tür vor­fin­den. Der Raum wird nicht durch Deko, The­ke oder Kaf­fee­ma­schi­ne leben­dig, son­dern durch Men­schen, die ein offe­nes Ohr und Herz für ande­re haben.“

Der neue Ort der Begeg­nung ist von Mon­tag bis Frei­tag zwi­schen 10 und 18 Uhr geöff­net. Jeden Mon­tag und Diens­tag gibt es zwi­schen 14 und 18 Uhr eine Bewir­tung, um die sich ein Team aus Ehren­amt­li­chen küm­mert. Zu den übri­gen Zei­ten wer­den klei­ne Snacks in Selbst­be­die­nung ange­bo­ten. Um wei­te­re Zei­ten mit Bewir­tung anbie­ten zu kön­nen, wer­den noch Ehren­amt­li­che gesucht.

Illustration einer Person, die eine Webseite hält, umgeben von Symbolen aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Kreativität.

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