KANADA. Ich erinnere mich gut an den Sonntagmorgen, als Hossein zum ersten Mal das Gemeindehaus betrat – höflich, etwas schüchtern, aber mit einer tiefen Sehnsucht in den Augen. Gott hatte ihn auf diesen Moment vorbereitet. Hossein – einer unter Millionen Immigranten in Toronto.
„Meine Familie nennt mich einen hoffnungslosen Fall.“ Vor der Liebenzeller Missionarin Mirjam Schmückle sitzt eine 48-jährige Frau aus Ecuador. Sie ist schon lange auf den Straßen Valencias bekannt und auch in dem Projekt Misión Evangélica Urbana. Die Stadtmission hilft entwurzelten Frauen und Männern. Das Mitarbeiterteam kümmert sich täglich um rund 80 Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung, Flucht, Gewalterfahrungen oder wegen Drogenabhängigkeit auf der Straße leben. Sie finden ein offenes Ohr, liebevolle Zuwendung, Zuspruch und Gebet. Es gibt Essen, frische Kleidung, Duschen und Beratung bei der Arbeitssuche. Und hier hören Hoffnungslose von Jesus Christus, der jeden liebt, niemanden aufgibt und neue Perspektiven schenkt.
Bengt und Eileen Riedel haben sich in Bad Liebenzell kennengelernt. Während Bengt an der Internationalen Hochschule Liebenzell Evangelische Theologie studierte, besuchte Eileen die Interkulturelle Theologische Akademie. Nach einem Jahr in der Gemeindearbeit als Pastor und Jugendpastorin im Liebenzeller Gemeinschaftsverband in Berghausen und Söllingen leben sie seit März 2021 in Malawi. Sie begleiten Pastoren und fördern Mitarbeiter. Daneben leitet Eileen eine Jugendarbeit und mehrmonatige Impact-Einsätze. Ihr gemeinsames Ziel: „Wir wollen andere zu Jesus rufen und ihnen helfen, ihre Berufung zu leben.”
Toronto gilt als die multikulturellste Stadt der Welt. Wenn man in der Metropole fragt, was denn „typisch deutsch“ sei, bekommt man häufig die gleiche Antwort: Würste, Bier, Oktoberfest.
BAD LIEBENZELL. Malawi ist ein Land voller Lebensfreude, aber auch voller Herausforderungen. Viele Menschen kämpfen täglich ums Überleben – es fehlt an Nahrung, Bildung und medizinischer Hilfe. Um diesen Menschen zu helfen, hat die Liebenzeller Mission die Initiative „Weltweit Hoffnung schenken“ gestartet. Mit der Aktion sollen Menschen in aller Welt neue Hoffnung schöpfen, die keine Lobby haben. Schwerpunkt der Initiative sind besonders Regionen, die nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen – in diesem Jahr Malawi. Seit 19 Jahren gibt es die Aktion „Weltweit Hoffnung schenken“.
Eine Trickshow im Rahmen eines evangelistischen Einsatzes in Japan hat Menschen mit der Liebe Gottes bekannt gemacht und begeistert. „BibleCafeR“ heißt eine Gruppe junger Erwachsener aus verschiedenen Gemeinden aus Nagoya und Umgebung. Sie treffen sich regelmäßig online, um sich auszutauschen und die Bibel zu studieren. Aus dieser Gruppe kamen zehn Japaner, um das Gemeindegründungsprojekt in Yokohama zu unterstützen. Sie waren im ehemaligen Schülerheim der Liebenzeller Mission untergebracht. Nach einer fünfstündigen Autofahrt von Nagoya nach Yokohama und einer kurzen Kaffeepause ging es gleich zum Bahnhof. Dort luden sie Passanten zu einer besonderen Trickshow mit einem christlichen Kleinkünstler ein, die für den Samstagabend geplant war.
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