Seit 30 Jahren im Ausland für die beste Botschaft der Welt unterwegs
Seit 30 Jahren ist Missionar Rainer Kröger im Ausland tätig. Zuerst war er in Kanada tätig. Seit 2006 arbeitet er mit seiner Frau Katharina in der ecuadorianischen Provinzhauptstadt Ibarra. Sie bieten unter anderem Glaubenskurse an, leiten Hauskreise und unterrichten an einer Bibelschule.
Rainer, wie bist du zur Liebenzeller Mission gekommen?
Als ich 16 Jahre alt war, hat Gott mir den starken Wunsch ins Herz gelegt, das Evangelium dort zu verkündigen, wo es noch keine Christen gibt. Bei der Überlegung, wo ich eine theologische Ausbildung absolvieren könnte, war mir die Verbindung von Theologie und Mission wichtig. Da war die Liebenzeller Mission naheliegend.
Wie kam es dazu, dass du ins Ausland gegangen bist?
Nach sechs Jahren als Pastor in Berlin kam die Anfrage der Liebenzeller Mission, nach Edmonton in Kanada zu gehen. Dort war ich acht Jahre lang Pastor und lernte auch meine Frau Kathi kennen. Unser gemeinsamer Wunsch war es, nach Beendigung unserer Zeit in Kanada in der Mission im Ausland zu arbeiten. Nach etwa zwei Jahren des Überlegens und Betens entschieden wir gemeinsam mit der Leitung der Liebenzeller Mission, nach Ecuador zu gehen, wo wir jetzt bereits seit 20 Jahren arbeiten.
Was ist dir bei deiner Arbeit wichtig?
Mir ist wichtig, viele Gelegenheiten zu suchen, um die gute Nachricht von Jesus weiterzugeben.
Was waren für dich die Höhepunkte in deiner Arbeit?
Unsere Arbeit in Ecuador ist sehr vielschichtig: Schulungen, Freizeiten, Bauprojekte, Teamleitung, Gruppenbetreuung usw. Doch das Herausragendste ist, wenn Menschen zum Glauben an Jesus finden und wir sehen, wie sich ihr Leben verändert. So ist in einem Gebiet ohne Christen eine Gemeinde entstanden.
Was muss ein Missionar deiner Ansicht nach mitbringen?
Er benötigt klare Überzeugungen, Ausdauer, Korrekturbereitschaft, Großzügigkeit, etwas Abenteuerlust und Einsatzbereitschaft.















