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„Meisterstücke“ starten ins Berufsleben

BAD LIEBENZELL. Zwölf Stu­die­ren­de der Inter­kul­tu­rel­len Theo­lo­gi­schen Aka­de­mie (ITA) fei­er­ten am 23. Juli ihren Stu­di­en­ab­schluss. Nun tra­gen sie den Titel Gemein­de­as­sis­tent. Par­al­lel zum Berufs­ein­stieg stu­die­ren die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten nun wei­ter und wer­den ihren Bache­lor­ab­schluss in „Bible and Theo­lo­gy” machen. Die meis­ten wer­den eine Stel­le in der Jugend- oder Gemein­schafts­ar­beit in Süd­deutsch­land antre­ten. Zwei wer­den im Dienst als Mis­sio­na­re der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on sein.

Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten bli­cken auf eine Stu­di­en­zeit an vie­len ver­schie­de­nen Orten zurück: Prä­senz­pha­sen in Bad Lie­ben­zell, Prak­ti­ka in ver­schie­de­nen Gemein­den und ein hal­bes Jahr in Kana­da. Schon nach weni­gen Mona­ten Stu­di­um in Deutsch­land ging es für die Stu­die­ren­den ein hal­bes Jahr nach Toron­to, eine der mul­ti­kul­tu­rells­ten Städ­te der Welt. Neben Sprach- und Kul­tur­trai­ning lern­ten sie ver­schie­de­ne eth­ni­sche Gemein­den ken­nen, enga­gier­ten sich in Kin­der- und Jugend­pro­gram­men oder hal­fen bei Spei­sun­gen für Obdach­lo­se mit.

Fest­red­ne­rin war die Theo­lo­gin und Event­ma­na­ge­rin Evi Rode­mann (Ham­burg). Sie sprach über die Bedeu­tung von neu­en Anfän­gen: „Es ist der wich­tigs­te Satz im Leben, dass es einen Anfang gibt. Ohne Anfang gibt es kei­ne Sub­stanz.“ Als Chris­tin glau­be sie dar­an, dass Gott das gan­ze Uni­ver­sum erschaf­fen hat. „Die­ser gro­ße Gott hat sich auch dich aus­ge­dacht.“ Das klin­ge manch­mal fast unglaub­lich, sei aber wahr. Gott sei nicht nur in den Gala­xien gegen­wär­tig, son­dern habe jeden ein­zel­nen Men­schen im Blick: „Du bist nicht nur ein Fleck auf der Erde. Du bist das Objekt sei­ner Lie­be, eine Per­son sei­ner Träu­me, sein Meis­ter­stück.“ Gott habe mit den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten einen neu­en Anfang vor: „Er ist der Gott dei­ner Ver­gan­gen­heit, dei­ner Gegen­wart und dei­ner Zukunft. Es gibt kei­nen Ort, an den du gehen wirst, wo Gott nicht grö­ßer ist als das, was du erle­ben wirst.“

Der Rek­tor der ITA, Edgar Luz, sag­te, dass die Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten drei Jah­re moti­viert, fröh­lich und schwung­voll bei der Sache waren. „Wir haben gespürt, dass sie mehr von Gott und vom Leben wol­len.“ Das eigent­li­che Lob gebüh­re aber Gott: „Aus ihm kommt alles.“ Gott las­se wach­sen und gedei­hen: „Wenn wir Gott loben, lädt er uns ein, das zu genie­ßen, was er ist und gibt.“ Als Emp­feh­lung für ihren wei­te­ren Lebens­weg gab Edgar Luz den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten mit: „Wenn das herz­li­che Got­tes­lob zen­tral bleibt, gelingt euer Leben.“

Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten hoben in ihren Bei­trä­gen die tie­fe Gemein­schaft inner­halb ihres Jahr­gangs und die Herz­lich­keit und Hin­ga­be des ITA-Teams her­vor. Vie­le enge Freund­schaf­ten sei­en entstanden.

Musi­ka­lisch gestal­tet wur­de der Abend von der Band der Süd­deut­schen Gemein­schaft Dagersheim.

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