Seit vielen Monaten können sich Alexander und Iryna nur sehr selten sehen. Iryna ist aus der Ukraine geflohen und betreut nun in Bad Liebenzell traumatisierte Ukrainerinnen, die wegen des Krieges ebenfalls ihr Heimatland verlassen mussten. Ihr Mann Alexander ist Pastor und wird an der Front zur Militärseelsorge eingesetzt. Er darf ein oder zweimal im Jahr seine Frau in Deutschland besuchen – allerdings nur unter der Bedingung, dass er mit einem Kleinbus voller Hilfsgüter zurückkommt.
BANGLADESCH. Welche Chancen sie im Leben wohl haben wird? 2011 ist Kajol ein fröhliches fünfjähriges Mädchen. Sie versteht noch wenig von den Fragen und Schwierigkeiten, die ihre Eltern haben. Ihr Vater ist Tagelöhner und verdient sein Geld auf den Feldern anderer Landbesitzer. Er hat fünf Kinder zu versorgen. Die Familie besitzt nur das Stück Land, auf dem ihr Zuhause aus Bambus und Wellblech steht. Die Hilflosigkeit, wenn seine Kinder sich nicht satt essen können, ist für Kajols Vater kaum zu ertragen. Dennoch hält er an Jesus fest und geht regelmäßig fünf Kilometer zu Fuß in die kleine nächstgelegene Gemeinde. Über den Pastor erfährt er von den Kinderdörfern in Dinajpur und entscheidet sich, seine jüngste Tochter dort hinzuschicken. Sie soll lesen und schreiben lernen und damit eine Perspektive für ihr Leben bekommen. Und so geschieht es: Kajol darf zur Schule gehen, und ihr Vater arbeitet weiterhin sehr hart, um seine Kinder bestmöglich zu unterstützen.
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