Bengt und Eileen Riedel haben sich in Bad Liebenzell kennengelernt. Während Bengt an der Internationalen Hochschule Liebenzell Evangelische Theologie studierte, besuchte Eileen die Interkulturelle Theologische Akademie. Nach einem Jahr in der Gemeindearbeit als Pastor und Jugendpastorin im Liebenzeller Gemeinschaftsverband in Berghausen und Söllingen leben sie seit März 2021 in Malawi. Sie begleiten Pastoren und fördern Mitarbeiter. Daneben leitet Eileen eine Jugendarbeit und mehrmonatige Impact-Einsätze. Ihr gemeinsames Ziel: „Wir wollen andere zu Jesus rufen und ihnen helfen, ihre Berufung zu leben.”
Toronto gilt als die multikulturellste Stadt der Welt. Wenn man in der Metropole fragt, was denn „typisch deutsch“ sei, bekommt man häufig die gleiche Antwort: Würste, Bier, Oktoberfest.
BAD LIEBENZELL. Malawi ist ein Land voller Lebensfreude, aber auch voller Herausforderungen. Viele Menschen kämpfen täglich ums Überleben – es fehlt an Nahrung, Bildung und medizinischer Hilfe. Um diesen Menschen zu helfen, hat die Liebenzeller Mission die Initiative „Weltweit Hoffnung schenken“ gestartet. Mit der Aktion sollen Menschen in aller Welt neue Hoffnung schöpfen, die keine Lobby haben. Schwerpunkt der Initiative sind besonders Regionen, die nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen – in diesem Jahr Malawi. Seit 19 Jahren gibt es die Aktion „Weltweit Hoffnung schenken“.
Eine Trickshow im Rahmen eines evangelistischen Einsatzes in Japan hat Menschen mit der Liebe Gottes bekannt gemacht und begeistert. „BibleCafeR“ heißt eine Gruppe junger Erwachsener aus verschiedenen Gemeinden aus Nagoya und Umgebung. Sie treffen sich regelmäßig online, um sich auszutauschen und die Bibel zu studieren. Aus dieser Gruppe kamen zehn Japaner, um das Gemeindegründungsprojekt in Yokohama zu unterstützen. Sie waren im ehemaligen Schülerheim der Liebenzeller Mission untergebracht. Nach einer fünfstündigen Autofahrt von Nagoya nach Yokohama und einer kurzen Kaffeepause ging es gleich zum Bahnhof. Dort luden sie Passanten zu einer besonderen Trickshow mit einem christlichen Kleinkünstler ein, die für den Samstagabend geplant war.
Mission hat schon immer Bildung auf ihre Fahnen geschrieben. So unterrichtet die Liebenzeller Mission weltweit viele Kinder und Jugendliche. In Lusaka (Sambia) bieten die Mitarbeiter Schülerinnen und Schülern mit einer Bibliothek ein besonderes Angebot, das gerne genutzt wird. So können sich beispielsweise Alexis und Natasha auf die Abschlussprüfungen im November vorbereiten. Beide haben sich in der Gemeinde kennengelernt und nehmen nun regelmäßig am Bibliotheksprogramm teil. Es bietet mehr als nur einen Raum zum Lesen und Lernen. Beide kommen sehr gerne, weil sie hier freien Zugang zu Büchern haben. Sie lieben es, neue Geschichten zu lesen und gemeinsam zu lernen. Sie kommen aber nicht nur, um für ihre Prüfungen zu lernen, sondern auch, um sich auszutauschen und Gemeinschaft zu erleben.
Frank und Julia Wittmann arbeiten seit 2010 an der Amano-Schule in Sambia. Davor waren sie in Sierra Leone im Einsatz. In den nächsten Wochen sind sie in Deutschland und berichten von ihrer Arbeit. Wir haben Frank einige Fragen gestellt.
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