BANGLADESCH. Als Shumon seinen Vater verlor, geriet das Leben seiner Familie aus den Fugen. Seine Mutter musste plötzlich allein für drei Kinder sorgen. Zwar fand sie Arbeit in einer Fabrik, doch der Lohn reichte kaum für das Nötigste. Lange war ungewiss, ob Shumon und seine Geschwister weiter zur Schule gehen könnten.
Samuel und Anne Strauß waren 16 Jahre als Missionare in und für Bangladesch tätig, unter anderem als Teamleiter. Seit Herbst 2021 arbeiten sie in Kanada. Heute leitet Samuel den kanadischen Zweig der Liebenzeller Mission. Derzeit sind sie in Deutschland. Wir haben Samuel einige Fragen gestellt.
Lena und Florian Küpper arbeiten ab November gemeinsam als Missionare in Sambia. Lena studierte an der Internationalen Hochschule Liebenzell Theologie und Soziale Arbeit im interkulturellen Kontext. Die gebürtige Thüringerin absolvierte dabei ein Auslands- und Praxissemester in Sambia. Ihr Herz schlägt für benachteiligte und traumatisierte Kinder und junge Erwachsene. 2024–2026 arbeitete sie im Gemeindegründungsprojekt in Lusaka in Sambia als Sozialarbeiterin mit. Florian ist gelernter Tischler und absolvierte eine Weiterbildung zum Holztechniker und Tischlermeister. Er besuchte die Jüngerschaftsschule „Reach“ von OM in Sambia und arbeitete danach in dem Land unter anderem in der IT und in der Gefängnisarbeit. Ab November 2026 werden Lena und Florian im Dawn-Trust-Projekt in Mushili (Ndola) mitarbeiten.
Mit Charlie und Maria Vogt und ihren Kindern wurde vor Kurzem eine ganz besondere Familie für ihren Dienst in Frankreich ausgesandt. Charlie ist Franzose, Maria Britin. In Deutschland haben sie die zwei letzten Jahre gelebt und waren als Jugendpastoren in der Liebenzeller Gemeinschaft in Villingen-Schwenningen im Einsatz. Dort wurden sie nun für ihren Dienst in Frankreich ausgesandt und gesegnet.
Christen sollten Obdachlosen unbefangen begegnen. Dazu hat die Liebenzeller Missionarin Mirjam Schmückle aufgerufen. Sie ist seit Oktober 2023 zusammen mit ihrem Mann David in der Arbeit „Misión Urbana Valéncia“ mit wohnungslosen Menschen tätig. Wir haben ihr einige Fragen gestellt.
GRIECHENLAND. Wir trafen Joel vor ein paar Monaten in Athen bei einem Straßeneinsatz im Drogenghetto. Ich (Elias) gab ihm einen Flyer des Mercy Centers. Voller Dankbarkeit nahm er den Flyer an. Direkt am darauffolgenden Samstag kam er zu einem unserer Gottesdienste. Gott berührte ihn an diesem Abend, und wir sprachen über sein Leben. Joel ist mit Mitte dreißig von Kuba nach Europa geflohen, da er mit der kommunistischen Regierung in Konflikt geraten ist und ihm Gefängnis drohte. Nach einem Umweg über Russland kam er nach Athen. Hier lernte er schnell Leute kennen, die ihn zum Drogenkonsum animierten. Dadurch geriet er in eine Abwärtsspirale der Sucht. Er landete auf der Straße, wo er mehrere Monate verbrachte.
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