Kinderdörfer in Bangladesch: Hilfe durch Schulbildung

Hoffnung für vergessene Menschen

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Ein lächelndes Schulmädchen in Schuluniform, das an ihrem Schreibtisch einen Stapel Bücher in der Hand hält.
Kinderdörfer in Bangladesch: Hilfe durch Schulbildung

BAD LIEBENZELL. Die Initia­ti­ve „Welt­weit Hoff­nung schen­ken“ setzt sich für Men­schen ein, die über­se­hen wer­den und kei­ne Lob­by haben. Zum 20. Mal hat die Lie­ben­zel­ler Mis­si­on die­se Akti­on gestar­tet. Erst­mals ste­hen in die­sem Jahr drei Län­der im Fokus der Akti­on: Ban­gla­desch, Sam­bia und Papua-Neuguinea.

Durch die Akti­on sol­len benach­tei­lig­te Men­schen eine neue Hoff­nung erhal­ten – in Regio­nen, in denen Armut, Gewalt oder Per­spek­tiv­lo­sig­keit den All­tag bestim­men und kaum jemand hin­schaut. „Unse­re Pro­jek­te hel­fen, Lebens­be­din­gun­gen dau­er­haft zu ver­bes­sern und neue Chan­cen zu eröff­nen“, sagt Pro­jekt­ko­or­di­na­to­rin Bet­ti­na Heckh.

In Ban­gla­desch fin­den Kin­der, deren Eltern sich nicht um sie küm­mern kön­nen, in meh­re­ren Kin­der­dör­fern ein siche­res Zuhau­se. In Sam­bia wer­den Klein­bau­ern im alter­na­ti­ven, nach­hal­ti­gen Feld­bau geför­dert. So kön­nen Fami­li­en ihre Erträ­ge um bis zu 50 Pro­zent stei­gern und gleich­zei­tig ihre Lebens­grund­la­gen schüt­zen. In Papua-Neu­gui­nea gibt es Kids­clubs und Mit­ar­bei­ter­schu­lun­gen in den von Gewalt gepräg­ten Elends­vier­teln. „Kin­der erle­ben hier Gemein­schaft, wer­den gestärkt und gewin­nen neue Per­spek­ti­ven“, sagt Bet­ti­na Heckh.

Die Pro­jek­te wer­den in Koope­ra­ti­on mit Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen umsetzt. „Das ist uns wich­tig. Nur durch eine enge und lang­fris­ti­ge Zusam­men­ar­beit mit unse­ren loka­len Part­nern ent­steht ech­te, nach­hal­ti­ge Hil­fe“, so Bet­ti­na Heckh. Unter­stüt­zen kön­ne man die Initia­ti­ve nicht nur mit einer Spen­de, son­dern auch mit akti­ver Mit­ar­beit: „Ob Floh­markt, Betriebs­fei­er, Advents­ba­sar oder Nach­bar­schafts­hil­fe. Die Akti­on bie­tet sich als sinn­vol­les Cha­ri­ty-Pro­jekt an.“ Hel­fen kön­ne man schon mit wenig Geld. „Mit 25 Euro kön­nen zehn Kin­der aus einem sozia­len Brenn­punkt in Papua-Neu­gui­nea einen Monat am Kin­der­pro­gramm teil­neh­men. Mit 50 Euro kön­nen für ein Kind in Ban­gla­desch ein Jahr lang die Schul­ge­büh­ren bezahlt wer­den“, so die Projektkoordinatorin.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen, ein Pro­jekt­vi­deo sowie Mate­ria­li­en wie Pla­ka­te, Fly­er oder Spen­den­do­sen gibt es unter www.weltweit-hoffnung-schenken.de oder direkt bei Bet­ti­na Heckh unter Tele­fon 07052 17–7128 oder E‑Mail hoffnung@liebenzell.org.

Spen­den­kon­to: Lie­ben­zel­ler Mis­si­on, Spar­kas­se Pforz­heim Calw,
IBAN: DE27 6665 0085 0003 3002 34, Ver­merk: Welt­weit Hoff­nung schenken

Illustration einer Person, die eine Webseite hält, umgeben von Symbolen aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Kreativität.

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