Bewegender Nachruf aus Papua-Neuguinea

Eine ältere Frau mit Brille und grauem Haar lächelt und hält ein Buch in einem hellen Raum mit Pflanzen und einem Radio aus Papua-Neuguinea.
Schwester Anneliese Jehle

Am 4. Janu­ar 2024 ist Schwes­ter Anne­lie­se Jeh­le im Alter von 87 Jah­ren ver­stor­ben. Von 1978–2000 war sie als Mis­sio­na­rin in Papua-Neu­gui­nea (PNG) im Ein­satz. Auch vie­le Jahr­zehn­te spä­ter erin­nern sich die Men­schen noch vol­ler Dank­bar­keit an sie. Stell­ver­tre­tend für die vie­len Mis­si­ons­schwes­tern, die welt­weit im Ein­satz waren, ver­öf­fent­li­chen wir hier den Nach­ruf eini­ger Weg­ge­fähr­ten von Schwes­ter Anne­lie­se aus PNG:

Wir, die Chris­ten vor Ort sowie die Leh­rer und Schü­ler der Män­ner- und Mäd­chen­bi­bel­schu­le in Angug­a­nak, Pro­vinz West Sepik, Papua-Neu­gui­nea, dan­ken Gott für das Leben unse­rer lie­ben Schwes­ter und Freun­din, Schwes­ter Anne­lie­se Jeh­le. Wir dan­ken dem Herrn und der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on, dass sie uns einen so wun­der­ba­ren Men­schen geschickt haben.

Unser heu­ti­ges Leben hat sich durch ihre Zeit hier in Papua-Neu­gui­nea ver­än­dert und ist geseg­net wor­den. Sie hat uns gezeigt, was es bedeu­tet, ein demü­ti­ger, hin­ge­bungs­vol­ler Die­ner unse­res Herrn Jesus Chris­tus zu sein. Schwes­ter Anne­lie­ses ruhi­ge, beschei­de­ne Art und ihre auf­rich­ti­ge Lie­be zu jedem ein­zel­nen von uns zeig­ten uns den Cha­rak­ter unse­res Herrn Jesus Chris­tus, den sie so sehr lieb­te und dem sie so gut diente.

Schwes­ter Anne­lie­se kam 1994 zusam­men mit Schwes­ter Han­na Bär zum ers­ten Mal nach Angug­a­nak und gemein­sam lei­te­ten sie einen neun­wö­chi­gen Schnup­per­kurs der Mäd­chen­bi­bel­schu­le. Der vol­le Kurs von sechs Mona­ten über zwei Jah­re begann 1995. Eine PNG-Schwes­ter aus dem Hoch­land, Gina Iba­lu, schloss sich ihnen bei der Arbeit an. Die Mäd­chen­bi­bel­schu­le wird auch heu­te noch hier in Angug­a­nak mit ein­hei­mi­schen Leh­rern unter der Lei­tung von Schwes­ter Mar­ga­ret Kapan betrieben.

Zwei der Absol­ven­tin­nen aus dem Hoch­land aus Anne­lie­ses Zeit, Moni­ca Ipan­da und Eve­lyn Alen­do, kehr­ten in ihre Hei­mat ins Hoch­land zurück und grün­de­ten eine Mäd­chen­bi­bel­schu­le, die auf ihren Erfah­run­gen mit Schwes­ter Anne­lie­se und Schwes­ter Han­na auf­baut. Auch die­se Mäd­chen­bi­bel­schu­le wird wei­ter­ge­führt. Ein orts­an­säs­si­ges Ehe­paar, Suyak und Apol­los, waren treue Mit­ar­bei­ter und beson­de­re Freun­de von Schwes­ter Anne­lie­se, und sie haben uns in den letz­ten Tagen eini­ge ihrer Erfah­run­gen mitgeteilt.

Schwes­ter Anne­lie­se war eine beson­de­re Freun­din der Leh­rer und Stu­den­ten, ihrer Frau­en und Fami­li­en in der halb­jäh­ri­gen Män­ner­bi­bel­schu­le. Sie unter­rich­te­te die Ehe­frau­en der Bibel­schü­ler und gab am Nach­mit­tag ihre Näh­kennt­nis­se an die Ehe­frau­en wei­ter. Vie­le der Ehe­frau­en der Bibel­schü­ler gaben nach ihrer Rück­kehr in ihre Dör­fer die­se sehr prak­ti­sche und hilf­rei­che Fer­tig­keit sowie die Leh­ren aus der Bibel an die Frau­en in ihren Dör­fern weiter.
Vie­le der Mäd­chen, deren Leben durch das Leben von Schwes­ter Anne­lie­se beein­flusst wur­de, wer­den auf­grund der Abge­schie­den­heit der Orte, in denen sie leben, erst nach eini­ger Zeit von ihrer Ankunft im Him­mel erfah­ren. Die Nach­richt von ihrem Tod wird sie, wie uns alle, trau­rig machen. Das grö­ße­re Gefühl, das sie emp­fin­den wer­den, wie auch wir, ist die Dank­bar­keit gegen­über dem Herrn für das Leben einer so wun­der­ba­ren Schwes­ter, Leh­re­rin und Freundin.
Wir hier in Papua-Neu­gui­nea prei­sen den Herrn und geben Gott die Ehre für das Leben unse­rer lie­ben Schwes­ter Anne­lie­se Jeh­le. Wir den­ken, dass sie bei ihrer Ankunft im Him­mel am 4. Janu­ar von unse­rem Herrn Jesus Chris­tus selbst begrüßt wur­de mit den Wor­ten: „Gut gemacht, gute und treue Die­ne­rin, geh ein in die Freu­de dei­nes Herrn.“

Mar­ga­ret Kapan (Lei­te­rin der Mäd­chen­bi­bel­schu­le)
Des­mond San­mai (Bezirks­pas­tor von Angug­a­nak)
Law­rence Yawi­ni und Timo­thy Sua­fia (Leh­rer der Män­ner­bi­bel­schu­le)
Grae­me Erb (Mis­si­ons­kol­le­ge und Freund von Anne­lie­se)

 

TV-SPECIAL

Wie sieht's denn im Himmel aus?

In diesem Jahr stand das PfingstMissionsFest unter dem Motto HIMMEL:REICH. Wir greifen das Thema erneut auf: „Das Beste kommt noch“ – so heißt ein christliches Buch über den Himmel. Doch was wissen wir wirklich darüber? Wir sind der Frage nachgegangen: „Wie sieht’s im Himmel aus?“ Lasst euch inspirieren und ermutigen!

Im Himmel gibt es einen Palast und da drin ist Jesus und da fühlen sich die Leute richtig glücklich. Es ist wie ein zweites Leben.
Romi (6 Jahre)
Es gibt keinen Streit und Krieg. Wenn man mal andere Menschen nicht gemocht hat, dann ist es so, dass man sie im Himmel mag und dann vielleicht auch Freundschaft mit ihnen schließen kann.
Anni (10 Jahre)
Ich stelle mir den Himmel so vor, dass da eine goldene Straße ist und ein Bach und eine Sonne, die alles richtig hell macht und dann kommt man durch so ein Tor in den Himmel.
Jakob (10 Jahre)
Meine Oma ist schon gestorben. Sie hat im Himmel zwar keinen Rollstuhl mehr, aber ich kenne sie nicht ohne Rollstuhl. Im Himmel treffe ich sie wieder.
Anni (5 Jahre)

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HIMMEL

Persönlicher Blick auf das Thema.

Ich war klinisch tot –

und habe Jesus gesehen.

Die bewegende Geschichte von Frank Breido – und warum jetzt nichts mehr ist wie zuvor.

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Ein lächelnder Mann in Anzugjacke und kariertem Hemd steht in dem modernen, vom Himmel beleuchteten Innenraum des MODAL 2025.

Dr. Simon Herrmann

Dozent an der Internationalen Hochschule Liebenzell

„Das ist für mich die Bestimmung des Menschen: Gemeinschaft mit Gott zu haben, die hier schon beginnt und sich dann in der anderen Welt im Himmel fortsetzt.“

Das Gespräch

mit Simon Herrmann

Fragen von Christoph Kiess zu Vorstellungen vom Himmel in verschiedenen Kulturen.

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BIBELVERSE

Zum Thema Himmel

WELTWEIT AM LEBEN DRAN

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Wer ist Mihamm Kim-Rauchholz?

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Mihamm Kim-Rauchholz, koreanische Theologin, wuchs in Südkorea auf und kam 1977 aufgrund eines theologischen Aufbaustudiums ihres Vaters nach Deutschland. Nachdem die Familie 1983 wieder nach Korea zurückgekehrt ist studierte sie evangelische Theologie in Seoul und ab 1994 in Tübingen und Heidelberg. Im Jahr 2005 promovierte sie bei Hans-Joachim Eckstein an der Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Nach Missions- und Lehrtätigkeit sowie Forschungsarbeiten in Mikronesien hat sie seit 2011 als Professorin einen Lehrstuhl für Neues Testament und Griechisch an der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL) inne.

Was ist das Hoffnungsfest?

Mit der Teilnahme am bundesweiten „Hoffnungsfest“  will die Liebenzeller Mission und die Evangelische Kirchengemeinde Bad Liebenzell mit den Besucherinnen und Besuchern über Fragen des Lebens und Glaubens nachdenken. Themen der Abende sind unter anderem: „Gesund sein und heil werden“, „Ehrlich sein und Antworten bekommen“ und „Neu anfangen ist immer möglich“.

Dr. Mihamm Kim-Rauchholz, und Yassir Eric

Das „Hoffnungsfest 2021“ ist eine christliche Veranstaltungsreihe, in dessen Mittelpunkt Bibeltexte, persönliche Lebensberichte, Impulspredigten und authentischer Glaube stehen. Das Anliegen der sieben Abende: Gäste können die Aktualität der christlichen Botschaft erleben. „Wer Gott erlebt, erfährt Glaube, Liebe und Hoffnung. Wenn Menschen Jesus Christus begegnen, wird ihr Leben erneuert. Das hat Auswirkungen in Zeit und Ewigkeit. Deshalb der Name ‚Hoffnungsfest’ für unsere große evangelistische Aktion 2021“, sagt der 1. Vorsitzende des proChrist e. V., Prof. Dr. Dr. Roland Werner (Marburg). Die Liebenzeller Mission ist Kooperationspartner von „Hoffnungsfest“.

Leben in verschiedenen Kulturen

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Glaubwürdig und authentisch – das beschreibt die Theologin Prof. Dr. Mihamm Kim-Rauchholz am besten. Aufgewachsen ist Mihamm in Südkorea und Deutschland, später hat sie viele Jahre in Mikronesien und den USA gelebt. Sie erzählt, welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat, in so unterschiedlichen kulturellen Welten gelebt zu haben und was ihre eigene Identität ausmacht.

Hoffnung

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„Hoffnung hat von ihrem Wesen her eine bleibende Kraft, die nicht beim ersten Windstoß umfällt." Prof. Dr. Mihamm Kim-Rauchholz, Rednerin bei hoffnungsfest 2021 (proChrist) und Dozentin an der Internationalen Hochschule Liebenzell nimmt Stellung zu verschiedenen Themen wie Glaube, Begeisterung, Berufung, Mission – und Hoffnung.

Wer ist Yassir Eric?

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Yassir Eric erzählt von seiner ganz persönlichen Jesus-Begegnung. Als Theologen hat er eine sehr spannende Lebensgeschichte und berichten davon, wie Gott in seinem Leben Veränderung ermöglicht hat und noch immer wirkt.

Wer ist Johannes Kuhn?

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Johannes Kuhn freut sich auf spannende Talks mit interessanten Gästen. Er wünscht sich, dass Sie entdecken: Gott schenkt mir Hoffnung. Darum ist er als Moderator gerne bei hoffnungsfest dabei.

Illustration einer Person, die eine Webseite hält, umgeben von Symbolen aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Kreativität.

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