Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
Share on email
Share on facebook

Beziehungen steigern das Lebensgefühl

Michael und Tina Eck­stein leben seit gut 13 Jahren mit ihren Kindern in Frankre­ich. Sie haben die Men­schen in ihr Herz geschlossen und lieben es, ihnen von Jesus weit­erzusagen. In Saint-Lô bauen sie eine Gemeinde auf. Michael ist außer­dem Team­leit­er der Lieben­zeller Mis­sion­are in Frankre­ich. In den näch­sten Wochen sind sie in Deutsch­land unter­wegs, um von ihrer Arbeit zu bericht­en. Wir haben Michael einige Fra­gen gestellt.

Was bedeutet für dich Heimat?
Für mich per­sön­lich ist das der Ort, wo meine Fam­i­lie ist und wo ich mich am richti­gen Platz hingestellt sehe. Beziehun­gen spie­len dabei eine wichtige Rolle, denn sie steigern das Lebens­ge­fühl. Man ist dann zu Hause, wenn man weiß, wo man hinge­hen kann. Neulich musste ich in einem Com­put­er­laden etwas besor­gen. Meine Tochter war dabei und sagte im Anschluss: „Papa, wenn man euch so reden hört, kön­nte man meinen, ihr seid Kumpels!“ Die Leute zu ken­nen, ist echt wertvoll. Für unsere Kinder ist schon eher Frankre­ich ihre Heimat. Mein Ein­druck ist: Wenn die Eltern das Leben zwis­chen den Kul­turen beja­hen und auch bei­de Kul­turen pfle­gen, find­en die Kinder ein Zuhause. Dann ist ihnen keine Kul­tur kom­plett fremd.

Bitte ver­voll­ständigt den Satz: Für unsere Gemeinde ist uns wichtig …
… dass sich die Men­schen mit ihr iden­ti­fizieren und bere­it sind, sich einzubrin­gen, zu ler­nen und füreinan­der da zu sein. Gemeinde macht aus, dass Men­schen einen Blick und ein Herz für die Auf­gaben der Gemeinde haben. Gott gebraucht die Gemeinde für seine weltweite Mis­sion, sie soll Licht in der Welt sein und auf ihn hinweisen.

Wie stellt ihr euch eure Gemeinde in fünf Jahren vor?
Ger­ade durch­laufen wir einen Gemein­de­ber­atung­sprozess. Das ist sehr span­nend und her­aus­fordernd. Es ist geplant, dass wir als Mis­sion­are weit­erziehen, um an einem anderen Ort eine Gemeinde zu grün­den und zu bauen. Für unsere jet­zige Gemeinde wird das schon eine Herausforderung.
Mein Wun­sch für die Gemeinde in fünf Jahren ist, dass die Men­schen in der Gemeinde im Glauben wach­sen und auch in der Mitar­beit. Aus Iden­ti­fika­tion soll Engage­ment wer­den – mit einem Ver­ant­wortlichen-Kreis, der nach vorne blickt und eine Vision für die Gemeinde hat. Dass die Gemeinde zahlen­mäßig wächst, ist natür­lich auch ein Wun­sch. Ich würde es so beze­ich­nen: gesun­des Wach­s­tum – geistlich und zahlenmäßig.

Ihr lebt und arbeit­et als Deutsche in Frankre­ich. Fühlt ihr euch immer willkom­men oder gibt es manch­mal auch Vor­be­halte der Men­schen vor Ort?
Wir haben das Vor­recht, zu einem Zeit­punkt nach Frankre­ich gekom­men zu sein, an dem das kaum mehr ein The­ma ist. Die Kinder von früheren Mis­sion­aren mussten sich z. B. in der Schule immer wieder kri­tis­che Rück­mel­dun­gen zu ihrer Herkun­ft anhören. Wir per­sön­lich haben das nicht erlebt. Ohne­hin ist die deutsch-franzö­sis­che Fre­und­schaft in den let­zten Jahren stark gewachsen.

Gibt es ein Erleb­nis in den let­zten Wochen, das euch beson­ders bewegt hat?
Was mich sehr freut: Wir haben Men­schen in der Gemeinde, die sehr her­aus­fordernde Zeit­en erleben, aber immer treu beten. Vie­len ist das Gebet in den let­zten Monat­en neu wichtig gewor­den. Beson­ders denke ich an ein älteres Ehep­aar, bei dem sich vieles um sich selb­st gedreht hat. Heute geht ihr Blick über sich selb­st hin­aus und sie sprechen von „unser­er Gemeinde“. Es hat sich nicht nur ihr Vok­ab­u­lar, son­dern auch ihre Ein­stel­lung geändert.

Du willst die Mis­sion­sar­beit von Michael und Tina Eck­stein mit ein­er Spende unter­stützen? Dann kannst du das über diesen Link tun.

Scroll to Top
Umfrage

dein Feedback zur Neuen Seite