Damit viele in Spanien ihren Retter kennenlernen
Rebekka Eggeler lebt seit Januar 2022 in Spanien, studierte in Sevilla und Valencia Spanisch und arbeitete mehrere Jahre in der Gemeinde Méndez Nuñez in Valencia mit. Bald beginnt sie eine neue Gemeindegründung in Bétera. Leidenschaftlich gerne erzählt sie Menschen von der bedingungslosen Liebe Jesu. Rebekka ist gelernte Raumausstatterin. Nach dem Studium an der Interkulturellen Theologischen Akademie in Bad Liebenzell war sie Jugendreferentin im Süddeutschen Gemeinschaftsverband in Untermünkheim. Wir haben ihr einige Fragen gestellt.
Vier Jahre Missionarin in Spanien aus. Wie fällt dein Fazit bisher aus?
Die Liebe zu den Spaniern ist nach wie vor meine Motivation, dorthin zurückzukehren. Ich bin sehr gerne dort.
Was war in Spanien anders als Du erwartet hattest?
Da ich zuvor nie in Spanien war, hatte ich gar nicht so viele Erwartungen. Es war für mich ein Sprung ins kalte Wasser. Ich bin eine Person, die in Situationen geht, ohne sich zu viel Gedanken zu machen, und sie so annimmt, wie sie sind.
Spanier sind aber auf jeden Fall anders als Deutsche. Wenn man nur mal zum Urlaub in Spanien ist, wirkt einem vieles ähnlich. Je länger man dort lebt, desto mehr sieht man die Unterschiede – zum Beispiel in der Mentalität der Menschen, wie sie Prioritäten setzen und ihr Leben gestalten.
Hast Du Freunde in Deutschland und Spanien bzw. wem fühlst du dich besonders nahe?
Über die Ferne kann ich die Freundschaften in Deutschland nicht so aufrechterhalten wie vorher. Trotzdem brauche ich auch Freunde im deutschsprachigen Raum. Meine beste Freundin lebt in der Schweiz. Ansonsten sind viele meiner engsten Freunde mittlerweile in Spanien, was echt ein Privileg ist.
Du startest eine neue Gemeindegründung in Bétera. Was sind deine Pläne?
Zunächst werde ich versuchen, eine Wohnung zu finden. Das ist gar nicht so leicht in der Stadt. Außerdem will ich Valenciano lernen. Das ist für die Menschen dort die Sprache der Herzen. Ich werde Vereine suchen, bei denen ich ehrenamtlich mitarbeite. Und ich werde weiterhin viel Kaffee trinken. Ich gehe regelmäßig in ein Café: gleiche Uhrzeit, gleicher Ort, gleiches Café. Ich bete für die Leute, die ich sehe. Und sie sehen mich und lernen mich hoffentlich mehr und mehr kennen.
Was motiviert dich, wieder nach Spanien auszureisen?
Die Liebe zu den Spaniern und die absolute Notwendigkeit von Mission. Die Not ist groß. Viele Menschen kennen Jesus nicht und ich will Spaniern helfen, ihr eigenen Leute zu erreichen, damit viele ihren Retter kennenlernen können.
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