Luis Guerreiro

In Papua-Neuguinea spielen Eltern und ältere Geschwister nicht mit den Kleinen. Dafür sind sie in ihren Augen nicht wertvoll genug. Die Kinder verbringen daher ihren Tag irgendwo auf der Straße und kommen erst abends wieder heim. Deshalb engagieren wir uns gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitern wie Justin (rechts im Bild) in einem Kidsclub.

Wie Gott mir, so ich dir

PAPUA-NEUGUINEA. „Selbst, wenn sich eure eige­nen Eltern nicht gut um euch küm­mern – für Gott seid ihr sehr wert­voll.“ Die­se Bot­schaft gibt Jus­tin aus lei­den­schaft­li­cher Über­zeu­gung an die Kin­der in unse­rem Kids­club in Wewak wei­ter. Der 24-Jäh­ri­ge weiß, wovon er spricht. Er selbst hat­te kei­nen leich­ten Start ins Leben.

Studierende auf dem Missionsberg in Bad Liebenzell

Landessynode öffnet den Zugang zum Pfarramt

Die Lan­des­syn­ode der Ev. Lan­des­kir­che in Würt­tem­berg hat auf ihrer Herbst­syn­ode beschlossen,„dass für Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten nicht-uni­ver­si­tä­rer, aber staat­lich aner­kann­ter theo­lo­gi­scher Hoch­schu­len, die etwa durch ihre Mit­glied­schaft im Gnadau­er Ver­band im Raum der EKD tätig sind, ein mög­lichst unkom­pli­zier­ter und nied­rig­schwel­li­ger Zugang in den Pfarr­dienst der würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­kir­che geschaf­fen wird.“ Die Ent­schei­dung ist zunächst auf zehn Jah­re befris­tet und soll nach acht Jah­ren eva­lu­iert werden.

Mit der Initiative „Weltweit Hoffnung schenken" werden unter anderem Kinder in Burundi mit Schulmaterial unterstützt. Foto: Darcy Igirubuntu

Hoffnung für Menschen in Burundi

BAD LIEBENZELL. Zum 16. Mal hat die Lie­ben­zel­ler Mis­si­on die Initia­ti­ve „Welt­weit Hoff­nung schen­ken“ gestar­tet. Mit der Akti­on soll auf Men­schen in Regio­nen auf­merk­sam gemacht wer­den, die nicht im Fokus der Welt­öf­fent­lich­keit ste­hen. Sie sol­len Hil­fe und neue Hoff­nung bekom­men. Die­ses Jahr steht das afri­ka­ni­sche Burun­di im Zen­trum der Initiative.

Sie bilden das ITA-Leitungsteam: Rektor Edgar Luz, Dozent Michael Kirchdorfer, Assistentin Birgit Hartmann und Akademischer Leiter Matthias Meister (v. l. n. r.).

„All in“ gehen für Jesus

BAD LIEBENZELL. Seit zehn Jah­ren bil­det die Inter­kul­tu­rel­le Theo­lo­gi­sche Aka­de­mie (ITA) der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on jun­ge Men­schen für die Kinder‑, Jugend‑, Gemein­schafts- und Mis­si­ons­ar­beit aus. Zur Fest­ver­an­stal­tung kamen am 19. Novem­ber rund 250 Gäs­te nach Bad Lie­ben­zell. Das Jubi­lä­um stand unter dem Mot­to „Zukunfts­bil­dung“.

Peter (2. v. r.) mit seinen Freunden aus dem Schülerheim. Ohne sie wäre seine Behandlung nicht möglich gewesen, denn in Bangladesch müssen alle Kosten für das Krankenhaus selbst bezahlt werden; es gibt keine Krankenversicherung.

Peters Halt im Leben

BANGLADESCH. Auf wen kann ich immer zäh­len? Eine Fra­ge, auf die Peter eine gute Ant­wort gefun­den hat. Er wächst mit sei­nen Eltern und dem jün­ge­ren Bru­der in einem klei­nen Dorf auf. Sein Vater hat als Möbel­schrei­ner ein eige­nes Geschäft und kann die Fami­lie ernäh­ren. Als Peter ins Schul­al­ter kommt, zieht er in die Stadt, da es in sei­nem Ort kei­ne gute Schu­le gibt. In Dina­jpur lebt er mit 60 ande­ren Jun­gen in einem christ­li­chen Schü­ler­heim und fühlt sich dort wohl. In den Feri­en besucht er sei­ne Familie.

Katja Metterlein (Leiterin des Kindergartens Ammelbruch), Simon Schäffler (Bürgermeister Gemeinde Langfurth), Dieter Seng , Tina Seng , Ernst und Irmgard Schülein (Mitarbeiter der Liebenzeller Mission), Johanna Bogenreuther-Schlosser (Pfarrerin von Ammelbruch) bei der Scheckübergabe der Spende (v. l. n. r.)

Musical-Erlös für Missionsarbeit in Malawi

Ein beson­de­res Pro­jekt dach­te sich Fami­lie Seng aus Ammel­bruch in Fran­ken aus. Sie orga­ni­sier­ten ein Kin­der-Musi­cal und spen­de­ten einen Teil des Erlö­ses für die Arbeit der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on in Mala­wi. Wir dan­ken ganz herz­lich für groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung und den schö­nen Bericht von Die­ter Seng, den wir hier ger­ne veröffentlichen:

Wie muss Kirche sein, damit die Leute hingehen?

Wie muss Kirche sein, damit die Leute hingehen?

Natha­na­el und Mir­jam Bader sind mit viel Lei­den­schaft in der Gemein­de­auf­bau­ar­beit im Osten Ber­lins im Ein­satz. Sie lie­ben ihren „Kiez“ und freu­en sich, dass eine fri­sche leben­di­ge Gemein­de ent­stan­den ist. Die Got­tes­diens­te fin­den jeden Sonn­tag im Kino statt. Ein „nor­ma­les“ Kir­chen­ge­bäu­de wür­den vie­le Ost-Ber­li­ner nicht betre­ten. Wie geht Gemein­de­bau in Ber­lin und was ist typisch Ber­lin? Wir haben Mir­jam und Natha­na­el eini­ge Fra­gen gestellt. 

Iryna Martynova lebte mit ihren Kindern vor Kriegsbeginn in Kramatorsk und hat mittlerweile Zuflucht in Deutschland gefunden.

Ukraine-Krise – der etwas andere Blick

BAD LIEBENZELL. Der Krieg in der Ukrai­ne hält die Welt in Atem. Unfass­ba­re Bil­der flim­mern täg­lich in unse­re Wohn­zim­mer. Mitt­ler­wei­le sind mehr als eine Mil­li­on geflüch­te­te Men­schen aus der Ukrai­ne in Deutsch­land ange­kom­men. Die Lie­ben­zel­ler Mis­si­on blickt auf den Krieg und die Kri­se in einem Film, der im Rah­men ihrer TV-Sen­dung „welt­weit – am Leben dran“ aus­ge­strahlt wird. Mit jeder ein­zel­nen geflüch­te­ten Per­son kommt auch eine eige­ne Geschich­te und ein per­sön­li­ches Schick­sal mit in die neue Umge­bung. Drei Fami­li­en spre­chen in dem Film über ihre Flucht, über Angst und Sor­gen, aber auch über Hoff­nung und Dankbarkeit.

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