Auch wenn Uganda in den vergangenen Jahren deutliche Erfolge im Kampf gegen die Armut erreichen konnte, gehört es nach wie vor zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Internationale Aufmerksamkeit erhielt Uganda für seinen Einsatz für Frieden und Sicherheit in der Region – und das als Land, das selbst viele Jahre unter schweren Diktaturen litt. Uganda ist mittlerweile das Hauptaufnahmeland von Flüchtlingen in Afrika geworden: Weit mehr als eine Million afrikanische Flüchtlinge haben dort Zuflucht und Heimat gefunden.
Braucht Uganda als das prozentual christlichste Land Afrikas Missionare?
Die christlichen Kirchen Ugandas haben einen lebendigen ausdrucksstarken Glauben. Vor allem die evangelischen Missionskirchen halten an biblischen Werten fest und kommen dadurch immer wieder in Konflikt mit ihren westlichen Gründungskirchen. Als größtes Defizit nennen ugandische Christen ihre fehlende Umsetzung des christlichen Glaubens. Persönliches Lesen der Bibel ist weitgehend unbekannt. Korruption und geistlicher Missbrauch in den wachsenden Sektenkirche sind die Folgen, unter denen viele leiden. Diese Schattenseite ist real in allen Kirchen Subsahara-Afrikas.
Unser Auftrag als Bitte einheimischer Kirchen
1. Die Kirchen Ugandas bitten um Missionare als dienende Vorbilder, die ganzheitliche Jüngerschaft modellhaft und konzeptionell unterstützen.
2. Ganzheitlich zu helfen heißt auch, jungen Menschen durch fachbezogene Praktika Berufserfahrung zu ermöglichen, Start-ups zu fördern und sie so zum eigenen Lebensunterhalt zu befähigen.
3. Weltmission als Auftrag aller Christen beginnt gerade von einzelnen Kirchen Ugandas entdeckt und thematisiert zu werden – wir sind begleitend dabei.
Martin und Tabea Auch wurden 2021 als erfahrene Missionare ausgesandt, um partnerschaftlich und strategisch mit verschiedenen einheimischen Kirchen und Organisationen zu arbeiten. Die Missionsarbeit in Uganda soll in Netzwerken geschehen und von Interkulturalität geprägt sein. Unser Ziel lautet „Weltmission durch ganzheitliche Jüngerschaft“.







