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Projekt des Monats Juli

Aktuelle Meldungen

Christliche Ethik Thema beim Seminarforum

BAD LIEBENZELL. Das 8. Seminarforum des Theologischen Seminars der Liebenzeller Mission...

Neue "Mission weltweit" erschienen - Thema: "Profil zeigen"

Die neue Ausgabe unserer Zeitschrift "Mission weltweit" ist erschienen. Unter dem Thema...

Pflegefachkraft gesucht

Wir suchen für unser Altenheim der Schwesternschaft eine Pflegefachkraft - 50%-Deputat auf unserer...

Dringend: Lernhelfer für Zentralasien gesucht!

Für die Unterrichtsbegleitung eines Schülers suchen wir dringend einen Lernhelfer für...

Japaner beunruhigt durch „Schweinegrippe“

JAPAN. In Japan sind zurzeit viele Menschen aufgrund der „Schweinegrippe“ beunruhigt. Der...

Kinder begeistern Publikum mit tollen Liedern und aktuellem Thema

BAD LIEBENZELL. Strahlende Kinderaugen, tosender Applaus und fetzige Musik – das Musical „Ein...

Freude über Eigenständigkeit von österreichischer Gemeinde

Familie Seitz

ÖSTERREICH. Die weltweite Arbeit der Liebenzeller Mission ist immer mit einer langfristigen Perspektive verbunden. Ein Ziel dabei ist unter anderem, christliche Gemeinden zu gründen, zu begleiten und sie irgendwann einmal eigenständig werden zu lassen. 25 Jahre lang hat die Liebenzeller Mission die Volksmission Graz personell auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit unterstützt. Dieser Weg ist nun abgeschlossen und ein Meilenstein für die Volksmission in Graz. Viele Jahre lang leisteten Mitarbeiter der Liebenzeller Mission wie der ehemalige Missionar Peter Jost, Schwester Lotte Maurer, Ralf Stephan sowie die letzten neun Jahre Siegfried und Renate Seitz wertvolle Dienste. In einem Gebiet mit wenigen evangelischen Gemeinden kam es besonders in den letzten Jahren zu einem zahlenmäßigen Wachstum der Gemeinde, so dass sich der Besuch der Gottesdienste und Veranstaltungen mehr als verdoppelt hat. Mit Kindermusicals, Bibelkreisen, Hauskreisen und in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Allianz in Graz ist die Gemeinde stark engagiert. Der Leiter des Vorstandes der Volksmission Graz, Hans-Jochen Wigand und Vorstandsmitglied Heinz Deutsch dankten der Liebenzeller Mission offiziell für das langjährige Engagement: „Heute können wir auf eigenen Füßen stehen. Das ist auch durch das Engagement der Liebenzeller Mission möglich geworden, wofür wir uns ganz herzlich bedanken.“ Zum 1. September wird ein Pastor berufen, der dann zum ersten Mal direkt bei der Gemeinde angestellt ist und auch voll von ihr finanziert wird.

Anmeldungen für Missionscamps in der Normandie noch möglich

FRANKREICH. Im August finden wieder mehrere Missionscamps in der Normandie statt. Bisher gibt es nur wenige Teilnehmer. Michael und Dorothea Renz hoffen, dass sich noch einige junge Menschen anmelden und laden Interessierte herzlich ein. Geplant sind unter anderem Kindernachmittage im Sozialwohnungsviertel, ein evangelistischer Grillabend und ein Altenheimeinsatz. Außerdem steht auch ein Ausflugstag auf dem Programm, um die Normandie zu erkunden.

Zu folgenden Zeiten sind Missionscamps geplant:

 

  • 8. – 15. August in Mortagne
  • 15. – 22. August in Alencon
  • 22. – 29. August in Alencon

 

Weitere Informationen und Anmeldedetails gibt es >> hier

Schulangebot wird gut angenommen

BANGLADESCH. Zu Beginn des Jahres wurde in Dinajpur von der Liebenzeller Mission eine christliche Schule neu gestartet. Schon im ersten Schuljahr haben sich über 200 Kinder für die Schule angemeldet. Die meisten der Kinder kommen aus armen Familien und nicht-christlichen Elternhäusern. Die Klassengröße ist mit 20 bis 30 Kindern für Bangladesch außergewöhnlich niedrig, ermöglicht aber dadurch eine gezielte Förderung der Kinder. „Wir hoffen, den Kindern eine fundierte Schulbildung geben zu können und gleichzeitig wichtige biblische Werte zu vermitteln“, so die Liebenzeller Missionare Matthias und Heike Lüdemann. Regelmäßige Elterntreffen und Hausbesuche, Sportprogramme und medizinische Vorsorge gehören ebenfalls zum Programm der Schule.

Detlef Krause als Direktor der Liebenzeller Mission wiedergewählt

BAD LIEBENZELL. Die Mitgliederversammlung der Liebenzeller Mission hat Pfarrer Detlef Krause am vergangenen Samstag für weitere sechs Jahre zum Direktor der Liebenzeller Mission gewählt. Die Wahl des ranghöchsten Gremiums des Werkes fiel dabei einstimmig aus. In den kommenden Jahren will Krause dafür eintreten, dass Weltmission weiterhin im Zentrum der Arbeit der Liebenzeller Mission steht: „Wir sind ein Missionswerk und wir wollen es bleiben. Das ist Gottes Berufung für uns.“ Zur Liebenzeller Mission gehören neben der weltweiten Arbeit ein theologisches Seminar mit über 100 Studierenden und andere Arbeitsbereiche, sowie zahlreiche Kongressveranstaltungen und Seminare. Auch wenn die verschiedenen Aufgaben ihre Berechtigung hätten und wichtig seien, müsse das Thema Mission weiterhin als die bestimmende Mitte dem Werk Ausrichtung geben: „Jeder Bereich der Liebenzeller Mission hat sich an der missionarischen Aufgabe auszurichten“, so Krause.

 

Der langjährige frühere Vorsitzende des Altpietistischen Gemeinschaftsverbandes, Otto Schaude, begrüßte die Wiederwahl von Pfarrer Detlef Krause: „Es ist sehr wohltuend, dass Detlef Krause die Liebenzeller Mission nach außen vertritt. Nicht nur ich habe ihn als Freund kennen gelernt, auch die Kirchenleitung hat ihn immer sehr geschätzt.“ Schaude erinnerte darüber hinaus an die verschiedenen Gremien, in denen Krause die Liebenzeller Mission vertritt. Unter anderem ist er Mitglied im Vorstand des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, dem Dachverband der deutschen Gemeinschaftsbewegungen.

 

Eine personelle Veränderung der Mitgliederversammlung ergab sich durch den Wechsel des Vorsitzenden des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes (LGV). Nachdem Gerhard Horeld zu Beginn des Monats aus diesem Amt ausschied, gab er seinen Platz in der Mitgliederversammlung der Liebenzeller Mission frei für seinen Nachfolger, Pfarrer Hartmut Schmid, der neu in das Gremium gewählt wurde.

Komplizierte Operationen am Krankenhaus in Galmi

NIGER. Esther Pflaum berichtet, dass die Geburtshilfe in den letzten zwei Monaten besonders herausfordernd war. Sie ist mit der Liebenzeller Mission als Ärztin in einem Krankenhaus in Galmi tätig. Neben vielen komplizierten Kaiserschnitten waren für die Chirurgen die zahlreichen Typhusfälle mit geplatzten Dünndarmgeschwüren problematisch, die operiert werden mussten. Eine junge Patientin war in Folge postoperativer Komplikationen bis auf Haut und Knochen abgemagert. „Ich nahm sie wieder stationär auf, sie wurde mit Vitaminen und Medikamenten versorgt und ich habe die Wunde nochmals genäht. Mittlerweile beginnt die große klaffende Wunde zu heilen und die hohlen Wangen sind wieder etwas gefüllt“, berichtet Esther Pflaum. Inzwischen konnte die Patientin aus dem Krankenhaus entlassen werden.

So wars beim Pfingstmissionsfest am 31. Mai 2009