Unruhen in Papua-Neuguinea - kein Grund zur Sorge
In den vergangenen Tagen kam es zu Unruhen in Papua-Neuguinea.
Missionsdirektor Martin Auch, der sich momentan in Papua-Neuguinea (PNG) befindet, berichtet dazu folgendes:
„Nur manche Straßen in Kasernennähe sind gesperrt. Die Menschen im Land sind natürlich besorgt und man hofft, dass der Konflikt zwischen der vorigen und der aktuellen Regierungspartei nicht eskaliert. Auf allen Stationen der Liebenzeller Missionare ist es ruhig. Bitte beten Sie mit um besonnene Entscheidungen, Weisheit für die Verantwortlichen beider Lager und um Erhalt des Friedens. In PNG sind in diesem Jahr Neuwahlen geplant. Erstmals soll es für alle Kinder kostenlose Schulausbildung geben und dem Land ist eine Steigerung von 6% des Bruttosozialprodukts prognostiziert. Die Förderung der Bodenschätze bringt aber auch viele negative Begleiterscheinungen mit sich. Beten Sie mit, dass durch die Arbeit der Kirchen und Missionen Gottes Licht hell leuchtet."
Die ARD informierte inzwischen, dass die Meuterei von Soldaten des Inselstaats Papua-Neuguinea beendet ist. Die Regierung habe die Lage wieder im Griff, teilte Ministerpräsident Peter O'Neill mit. Eine vom früheren Regierungschef Michael Somare unterstützte Gruppe von bis zu 30 Soldaten hatte sich gegen die Führung des Landes erhoben. Sie erklärte den Militärchef für abgesetzt und stellte ihn unter Hausarrest. Zugleich verlangte sie die Wiedereinsetzung von Somare in sein Amt innerhalb einer Frist von sieben Tagen.
Mitarbeitercamp in Kiru
PAPUA-NEUGUINEA. Vom 13. bis 15. Januar leiteten die Liebenzeller Missionare David und Anette Jarsetz ein Mitarbeitercamp in Kiru. Auf der Wochenendfreizeit sprachen sie mit 13 Teilnehmern über Grundlagen der Mitarbeiterschaft. Außerdem stellten die beiden Missionare gerne ihre neuen Ideen für ihre Programme vor. Beide hoffen, dass sie Mitarbeiter neue Impulse aus dem Wochenende mitnehmen und die Teilnehmer motiviert in ihre Gemeinden zurückkehren.
Bald geht es wieder nach Japan
JAPAN. Die Liebenzeller Missionarin Schwester Regina Kraft bereitet sich darauf vor, im April diesen Jahres wieder nach Japan auszureisen. Nachdem sie die anderthalb Jahre in Deutschland unter anderem für eine Fortbildung nutzen konnte, ist sie nun noch einige Zeit unterwegs und berichtet von ihrer Arbeit in Japan. Im April wird sie ausreisen, um das Schülerheim für Kinder deutscher Missionare wieder zu leiten. In den letzten zwei Jahren hat sich vieles verändert, zudem ist das Schülerheim in ein anderes Gebäude umgezogen. Schwester Regina Kraft freut sich auf die neue Herausforderung.
Prophet Nehemia im Mittelpunkt beim Jungschartag 2012
BAD LIEBENZELL. Zum Jungschartag 2012 lädt die Liebenzeller Mission am Dienstag, 21. Februar ins Mission- und Schulungszentrum nach Bad Liebenzell ein. Rund 500 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren werden dazu erwartet. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die biblische Person Nehemia. Ein Theaterstück wird die Kinder durch den Tag führen. Dazu gibt es viel Musik und jede Menge Spaß. Los geht es um 10 Uhr, Einlass ist ab 9:30 Uhr. Das Ende ist gegen 15:30 Uhr geplant. Der Unkostenbeitrag beträgt 6 Euro und beinhaltet ein Mittagessen. Interessierte Kinder können sich über die örtlichen Jungscharen anmelden, Kurzentschlossene können jedoch auch ohne Anmeldung noch dazukommen. Die Kinder sollten wetterfeste Kleidung und eine formlose Anmeldeerlaubnis ihrer Erziehungsberechtigten mitbringen. Veranstaltet wird der Jungschartag vom Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 07052-1794927 oder per E-Mail unter jungschartag@liebenzell.org.
Ehemaliger Missionsdirektor verstarb im Alter von 82 Jahren
BAD LIEBENZELL. Die Liebenzeller Mission trauert um Ernst Vatter (Bad Liebenzell-Unterlengenhardt). Der langjährige Missionsdirektor der Liebenzeller Mission verstarb in der Nacht vom 6. auf 7. Januar 2012. Als Leiter der Auslandsabteilung der Liebenzeller Mission prägte Vatter bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1994 fast drei Jahrzehnte die Arbeit des Missionswerks wesentlich mit und bereiste in dieser Zeit 72 Länder rund um den Globus. Übergangsweise leitete der am 18. März 1929 in Gönningen am Fuße der Schwäbischen Alb geborene Vatter stellvertretend das Missionswerk von 1992 bis 1993. Mit seiner Frau Sigrid, die vor 14 Monaten verstorben war, hatte er vier gemeinsame Kinder.
Benzinknappheit in Malawi
Die Liebenzeller Missionarin Marion Engstler erlebt die Benzinknappheit in Malawi hautnah. Sie berichtet, wie sie Gottes Wirken und Versorgen erlebte:
Ich erinnere mich: es begann 2009, dass nicht mehr an jeder Tankstelle Kraftstoff zu bekommen war. Wir mussten unsere geplanten Fahrten rationieren. Aber immer wieder konnte der Tank gefüllt werden. Die vergangenen Monate in 2011 ist verfügbarer Kraftstoff an der Tankstelle die absolute Ausnahme. Wenn irgendwo erzählt wird, dass eine Tankstelle beliefert wird, bilden sich in kürzester Zeit lange Autoschlangen. 100 bis 150 Autos stehen dann am Straßenrand, manche schlafen sogar dort. Hier wird die Geduld, selbst die der Malawier, besonders strapaziert.
Abschlussfeier der Bibelschule
PAPUA-NEUGUINEA. Kürzlich fand die Abschlussfeier der dritten Klasse der Bibelschule auf Westneubritannien (Papua-Neuguinea) statt. Die motivierten Absolventen werden dieses Jahr ihren Dienst als Pastoren in der „South Sea Evangelical Church“ beginnen. Zeitgleich beginnen die Studenten der zweiten Klasse ihr fünfmonatiges Praktikum als Jugendarbeiter und Hilfspastoren. Die Liebenzeller Missionare Gotthilf und Rosemarie Holl sind gespannt auf die Bewerbungen neuer Studenten für dieses Jahr.
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