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Erfrischender Besuch

Familie Brunner in Sambia

SAMBIA. Wenn die Liebenzeller Missionarsfamilie Brunner mit den öffentlichen Kleinbussen fährt, treffen sie an einer Haltestelle manchmal eine Gruppe von jungen Männern, die man BoKaponias nennt. Für die BoKaponias sind die Weißen natürlich Exoten und so rufen sie ihnen in ihrer Sprache meist Chola, Chola oder Mulenga, Mulenga zu. Gesellschaftlich sind solche Gruppen in Sambia ganz unten angesiedelt. So hatte die Familie die Idee, sie zu sich einzuladen. Die Spannung stieg und Familie Brunner fragte sich: „ Werden sie kommen? Werden sie nüchtern kommen? Werden sie bei der Andacht zuhören?“. Sie waren dann doch überrascht, als 24 Männer kamen. Über zwei Stunden spielten sie zusammen Fußball. Die jungen Männer waren richtig müde, zettelten keinen Streit an und hörten bei der Andacht zu. Und das Mittagessen schmeckte jedem sehr gut. Das Resümee der Brunners: „Sie haben sich echt gefreut, dass jemand für sie so etwas veranstaltet hat. Sie würden gerne wiederkommen. Wie wir das weiter aufziehen sollen, wissen wir noch nicht. Wir beten um Weisheit, wie wir mit ihnen weitermachen sollen. Viele haben Alkohol- und Drogenprobleme, keine richtig Arbeit und schwierige Wohn-und Familienverhältnisse.“

Gemeinde im abgelegenen Nabwalya wächst

Gemeinde in Nabwalya

SAMBIA. Die Liebenzeller Missionare Frank Krämer und Hans-Peter Hertler waren am vergangenen Wochenende in Nabwalya, um die abgelegene Gemeinde zu besuchen und Pastor Kasabila in seiner Arbeit zu ermutigen. Gemeinsam mit ihnen war Pastor Kasanda unterwegs. Er ist der Vorgänger von Pastor Kasabila und hatte gemeinsam mit Samuel Meier die Gemeinde im Luangwa-Tal gegründet. Entsprechend groß war die Freude bei den Menschen in Nabwayla, ihren „alten“ Pastor endlich einmal wieder zu sehen.

 

Neben guter Gemeinschaft beim Essen und Begegnungen an allen Ecken war der Höhepunkt der Gottesdienst am Sonntag. Mehr als 120 Leute versammelten sich unter der von Missionaren im vergangenen November errichteten Dachkonstruktion. Die Gemeinde hat mittlerweile angefangen, die Mauern für die Kirche unter das Dach zu bauen. An diesem Sonntag war Erntedank-Gottesdienst. Die Ernte war dieses Jahr bedingt durch zu wenig Regen eher schlecht ausgefallen. Auch die Elefanten und andere Wildtiere haben sich ihren Teil von den Feldern der Bauern geholt. „Es war bewegend zu sehen, dass die Gemeindeglieder von dem wenigen, das sie haben, etwas gebracht haben, um damit den weiteren Bau der Kirche zu unterstützen“, berichtet Hans-Peter Hertler.

 

Im November werden die Missionare sich wieder auf die abenteuerliche Fahrt machen, um Zement für den weiteren Bau der Kirche und Mais für die Regenzeit von Dezember bis April nach Nabwalya zu bringen. In dieser Zeit kann Nabwalya nur zu Fuß erreicht werden (ca. 100km). Durch die schlechte Ernte steht den Menschen eine schwere Zeit bevor.

 

Vielen Dank, wenn Sie mit uns Gott für das Wachstum der Arbeit danken und ihn bitten, dass er seine Kinder mit dem versorgt, was sie zum Leben brauchen.

Punchinello in Spanien

SPANIEN. Punchinello – eine Geschichte von einer Holzpuppe, die ihren Schöpfer kennenlernt und begreift, dass sie einmalig und geliebt ist. Mit dieser Geschichte als Musical einstudiert gehen die Kinder und Teens der Gemeinde in Marbella auf Tour. Anfang Juli übten sie fleißig das Musical auf einem Kinder- und Teencamp in Monda ein. Während des Julis führt die Gruppe das Musical an verschiedenen Orten auf.

Christliche Mitarbeiter für die globalisierte Welt – Absolventen der Interkulturellen Theologischen Akademie feiern ihren Studienabschluss

ITA-Absolventen 2015

BAD LIEBENZELL. Neun Studierende der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) feierten am 22. Juli ihren Studienabschluss. Damit sind sie die ersten Studenten, die an der vor drei Jahren gegründeten theologischen Ausbildungsstätte in Bad Liebenzell absolvieren. Nun dürfen sie den Titel Gemeindehelferin bzw. Gemeindehelfer tragen. Parallel zum Berufseinstieg studieren die Absolventen nun weiter – über die „Columbia International University“ in den USA sowie die Akademie für Weltmission in Korntal. Geplant ist, dass sie dann in zwei Jahren zusätzlich einen Bachelorabschluss in „Interkulturelle Studien“ besitzen.   Von den neun Absolventen werden drei in den nächsten Monaten eine Arbeit im Ausland beginnen ... >> hier weiterlesen

Volker Gäckle erhält Johann-Tobias-Beck-Preis

Prof. Dr. Volker Gäckle

GIESSEN. Der Rektor der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL), Prof. Dr. Volker Gäckle erhält in diesem Jahr den Johann-Tobias-Beck-Preis. Der Preis wird vom Arbeitskreis für evangelikale Theologie (AfeT) vergeben und zeichnet seine Habilitationsschrift über das „Allgemeine Priestertum“ im Frühjudentum und im Neuen Testament aus. Der Preis wird am 15. September im Evangelischen Allianzhaus in Bad Blankenburg (Thüringen) verliehen. Er ist nach dem Tübinger Theologieprofessor Johann Tobias Beck (1804-1878) benannt und wird seit 1987 jährlich zur Förderung schriftgemäßer theologischer Literatur vergeben. Bisherige Preisträger waren u.a. Gerhard Maier, Rolf Hille, Heinzpeter Hempelmann, Mihamm Kim-Rauchholz und Guido Baltes.

Durch alle Zeiten / Die Konstante in der Veränderung

BANGLADESCH. Die letzten Wochen waren für die Liebenzeller Missionarin Rebecca Geil vor allem von Veränderungen geprägt. Nach einem Jahr in Dhaka und anderen Orten des Landes während dem letzten Impacteinsatz, zog sie nun wieder in den Norden Bangladeschs. Dort stellte sie fest, dass die Zeit auch hier nicht stehen geblieben war. Die kleinen Kinder sind jetzt Teenager, es gibt neue Mitarbeiter und auf die Missioarin warten neue Aufgaben. Rebecca Geil betet dafür, dass sie sich bald einlebt und es ihr gelingt, wieder gute Beziehungen zu den Menschen aufzubauen. In ihrem Neuanfang in Dinajpur erlebt sie, dass ihre Nachbarn sich über ihr Dasein freuen. Das zeigt sich auch durch besorgtes Nachfragen am darauffolgenden Tag, nach einem heftigen Sturm. Auf die Frage, ob sie denn keine Angst gehabt hätte in ihrem Haus, ganz alleine, antwortete Rebecca Geil: „Ein bisschen schon, aber Jesus ist ja bei mir." Ob im Unwetter oder in neuen Herausforderungen und Veränderungen, die Missionarin vertraut darauf, dass Jesus da ist und in allen Veränderungen derselbe ist.  Auf Jesus Christus als Vertrauensperson in jeder Situation will sie Menschen auch in persönlichen Alltagsgesprächen hinweisen.

Nichts verstanden, und doch willkommen...

ITAler erleben Internationale Gottesdienste in Kanada

KANADA. … so fühlen sich Studierende der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA), die momentan in Toronto (Kanada) sind. Die Liebenzeller Missionare Daniel und Rita Mattmüller ergänzten das Programm der ITA-Studenten um den Programmpunkt Kirchenbesuche. Genauer gesagt geht es um Besuche in Kirchengemeinden verschiedener ethnischer Herkunft. So besuchten die Studenten einen japanischen, einen burundischen, einen kambodschanischen und zweimal einen deutschen Gottesdienst. Das Ziel der Aktion erklären Daniel und Rita Mattmüller: „Die Studenten sollen erleben, wie es sich anfühlt, wenn man beispielsweise ganz neu in das Einsatzland kommt und im Gottesdienst fast gar nichts versteht, aber trotzdem herzlich willkommen ist und Gemeinschaft erfahren kann, auch über Kultur- und Sprachgrenzen hinweg.“

ERlebt - Ausflug ans „Grab Jesu“

Impactler am "Grab Jesu"

JAPAN. Das „Impact-Team“ Japan ist gemeinsam mit den Teamleitern Gerd und Heike Strauß im von der Tsunami 2011 betroffenen Katastrophengebiet im Nordosten Japans tätig. Bevor die fünf jungen Erwachsenen Mitte Juli nach zehn Monaten Einsatz den Heimflug nach Deutschland antreten werden, stehen viele Abschiede an. Sowohl in den Übergangswohnsiedlungen, in denen Cafés veranstaltet werden, als auch in verschiedenen Englisch-Gruppen sind im Laufe der Zeit trotz sprachlicher Hürden Beziehungen zu den Menschen vor Ort entstanden. Obwohl es für die jungen Deutschen traurig sei, diese Menschen und das Land, das ihnen wirklich ans Herz gewachsen sei, bald zurücklassen zu müssen, ermutige sie die Aussicht, dass die Arbeit weitergehe und ab September ein neues Team in die Region entsandt werde. Man dürfe gespannt darauf sein, was Gott in der Region und auch mit dem neuen Team noch Großes vorhabe. >>hier weiterlesen


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