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Frischer Wind in St. Aubin

Frankreich

FRANKREICH. Die Gemeinde der Liebenzeller Missionare Peter und Sigrun Rapp erlebte kürzlich frischen Wind durch eine Aidlinger Bibelschülerin. Sie absolvierte ein zweiwöchiges Praktikum in Frankreich und war insbesondere in der Zeit vor Ostern eine große Hilfe für die Missionare. Sie lud zum Kinderclub ein und es kamen zehn Kinder. Die Praktikantin war bei einem Ehepaar untergebracht, das teils atheistisch und teils muslimisch geprägt ist. Die beiden sind allerdings offen für Glaubensfragen und Ehepaar Rapp wünscht sich, dass auch sie Gott kennenlernen.
In der kommenden Zeit haben die Missionare unter anderem eine Bibelausstellung in der Gemeinde und ein Frauenwochenende geplant.

Hoffnung in der Not

Kirschblüte in Japan

JAPAN. Vor Kurzem hatten die Liebenzeller Missionare Elisabeth und Dieter Hägele die besondere Freude, eine japanische Berühmtheit persönlich zu treffen. Frau Y. ist gemeinsam mit ihrem Mann im ganzen Land unterwegs und hält Vorträge. Die Geschichte des Paares ist allerdings tragisch: Vor vielen Jahren wurde ihre Tochter nach Nordkorea entführt und bis heute wissen sie nicht, ob sie noch am Leben ist oder nicht. In dieser schwierigen Zeit wurde Frau Y. von einem amerikanischen Missionar unterstützt und sie begann in der Bibel zu lesen. Sie spürte in all ihrem Leid Gottes Liebe und Trost, begann eine Gemeinde zu besuchen und ließ sich schließlich taufen. Nun besucht sie eine Gemeinde, die vor Jahren von der Liebenzeller Mission gegründet wurde.
Elisabeth und Dieter Hägele sind aktuell häufig zu Predigtdiensten unterwegs und außerdem aktiv im Kuratorium des „Japan Bible Seminary“ (JBS).

Teil der weltweiten Gemeinde – die ITA in Toronto

ITA in Toronto

KANADA. Die multikulturellste Stadt der Welt ist zurzeit das Zuhause einiger Studenten der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA). Neun junge Frauen und Männer verbessern in Toronto (Kanada) ihr Englisch, lernen christliche Gemeinden aus aller Welt kennen und bekommen ein intensives Kulturtraining. All das soll eine Vorbereitung für eine spätere interkulturelle Arbeit sein – zum Beispiel als Missionarin oder Missionar. Die Zeit in Kanada wird bewusst praxisnah gestaltet. Die Studenten engagieren sich bei Essens- und Kleiderverteilungen an Obdachlose, helfen in Englischkursen für neue Einwanderer mit, bringen sich in verschiedenen internationalen Gottesdiensten ein und lernen im „Intercultural-Ministry-Training“ von Daniel und Rita Mattmüller Verständnis und Umgang mit neuen Kulturen. Als ehemalige Missionare in Malawi können sie den Studenten Infos und Eindrücke aus erster Hand mitgeben. Als Fazit ihrer Erfahrungen in Kanada berichten die „ITAler“: „Es ist genial, Teil einer Gemeinde zu sein und zu erfahren, wie es ist, weltweit Geschwister im Glauben zu treffen und in die Gemeinschaft mit aufgenommen zu werden.“

Musical „Esther, die Königin“ im Kurhaus von Bad Liebenzell

Musical 2014

BAD LIEBENZELL. Sie gehören schon zum festen Veranstaltungskalender von Bad Liebenzell und werden von vielen Kindern und Erwachsenen sehnsüchtig erwartet: Das neue Kindermusical „Esther, die Königin“ wird gerade geplant und in der zweiten Osterferienwoche vom Kinder- und Teeniechor Bad Liebenzell einstudiert. Am Donnerstag, 16. April und am Freitag, 17. April sind die Aufführungen im Liebenzeller Kurhaus. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann das weiterhin per Telefonanmeldung tun.
Mit dabei sind 70 Kinder und Teenager zwischen acht und 14 Jahren. >> hier weiterlesen

Auch im Alter zum Leben berufen – Vitalitas-Kongress der Liebenzeller Mission mit Tipps für Leben und Glauben

Vielseitiges Programm beim Vitalitas-Kongress

BAD LIEBENZELL. Dass sich Christen auch im Alter in Richtung Leben bewegen, erfuhren 125 Teilnehmer beim Kongress „Vitalitas“ der Liebenzeller Mission am 26. März in Bad Liebenzell. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Zum Leben berufen“. Dazu sprach Dr. Mihamm Kim-Rauchholz. Sie ist Professorin an der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL).


Das menschliche Leben gehe seit der Geburt konsequent auf einen Endpunkt zu, sagte die Referentin: >>hier weiterlesen

In eigener Sache: Spendensituation 2014 und 2015

Einige Monate sind im Jahr 2015 schon wieder vergangen. Trotzdem ist ein  Blick zurück auf das Jahr 2014 angebracht – verbunden mit einem Ausblick auf die vor uns liegenden Monate.

 

Wir sind sehr dankbar für die vielen Missionsfreunde, die die Arbeit der Liebenzeller Mission durch ihre Gebete und Spenden unterstützen. Gerade beim Thema Spenden hat uns das vergangene Jahr zugleich nachdenklich und dankbar gemacht. Wir hatten als Spendenerwartung 12,7 Millionen Euro genannt. Bis Ende 2014 gingen 11,85 Millionen Euro ein. Das sind fast 900.000 Euro weniger, als wir erbeten hatten. Trotzdem hat das Geld unter dem Strich gereicht. Wir sehen das als Geschenk von Gott und erleben dies als seine treue Versorgung.

 

Zugleich fragt man sich, warum es trotz gewissenhafter Planung zu diesem Unterschied kam. Eine Organisation wie die LM, die in 26 Ländern auf allen Kontinenten arbeitet, hat trotz Planen und Überlegen nicht jede Entwicklung im Griff. So hat zum Beispiel die Regierung von Bangladesch im vergangenen Jahr unsere Konten eingefroren, weil sie den Status von Hilfsorganisationen überprüfen und eventuell verändern will. Gerade in Bangladesch waren Projekte in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro geplant, die wir dadurch nicht umsetzen konnten.

 

Solche Erfahrungen und die weltweiten Entwicklungen haben dazu geführt, dass wir ab sofort von einem „vorläufigen Spendenbedarf“ sprechen. Mit heutigem Stand liegt dieser Wert für 2015 bei 12,9 Millionen Euro. Wenn aber abzusehen ist, dass sich Projekte anders entwickeln als geplant, wird dieser Betrag im Laufe des Jahres an den dann absehbaren Bedarf angepasst. Das wollen wir in Verantwortung vor Gott und in Offenheit gegenüber unseren Unterstützern tun.

 

Ganz herzlichen Dank allen, denen die Liebenzeller Mission am Herzen liegt, die für die Missionsarbeit beten und für sie spenden.

 

Ihre Missionsleitung

Frauen von heute lernen von Frauen von früher – 500 Besucherinnen beim „Nachmittag für die Frau“

Eindrücke vom Frauennachmittag 2015

BAD LIEBENZELL. Am 21. März fand der Nachmittag für die Frau unter dem Motto „Von Gottes Kraft bewegt“ statt. Die Veranstaltung wurde auch dieses Jahr wieder von der Schwesternschaft der Liebenzeller Mission organisiert. Die Vorträge und Workshops waren speziell auf Interessengebiete der Frauen zugeschnitten. Es reisten ungefähr 500 Teilnehmerinnen aus der gesamten Region an.


Neben dem gemeinsamen Kaffeetrinken konnten die Besucherinnen in aller Ruhe in der Buchhandlung der Liebenzeller Mission stöbern oder beim Trödelmarkt im Schwesternhaus auf Schnäppchenfang gehen. In der „Gebetsoase“, einem gemütlich hergerichtetem Raum, standen einige Liebenzeller Schwestern für Gebet und Gespräch zur Verfügung.

„Es geht nicht um Feminismus oder um eine persönliche Heldentat, sondern darum, Gottes Ruf zu folgen“, sagte Dr. Mihamm Kim-Rauchholz, Dozentin für Griechisch und Neues Testament an der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL), in ihrem Vortrag.

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Kinder des Königs

Kinder des Königs
Kinder des Königs

BANGLADESCH. Eine Deutsche, die Bangla mit amerikanischem Akzent spricht?! Die Liebenzeller Missionarin Rebecca Geil ist dankbar für die Fortschritte, die sie in der bengalischen Landessprache macht. Immer häufiger darf sie ihr Bangla auch vor größeren Menschenmengen anwenden, sei es bei der Einleitung einer Kirchenkonferenz oder bei kurzen Andachten mit den „Impactlerinnen“ (Kurzzeitmitarbeiterinnen der Liebenzeller Mission). Das Impact-Team hat sich gut eingelebt und bringt sich mit großer Freude im Kinderdorf ein.
Trotz Sprachbarriere gelingt es ihnen, aktiv Zeit mit den etwa 50 Jungs zu verbringen. Bei Spielen, Sport oder Kinderliedern knüpfen sie Beziehungen zu den Kindern. Um den Jungs Gottes Liebe näher zu bringen, haben die „Impis“ eine Themenreihe unter dem Motto „Königskinder“ entworfen. Unter anderem basteln sie gemeinsam, lesen in der Bibel und hören andere Geschichten.

Leitungswechsel bei einem der größten christlichen Reiseveranstalter Liebenzeller Mission Freizeiten und Reisen GmbH: Paul-Gerhardt Koch geht in Ruhestand

Stabwechsel bei Freizeiten und Reisen der Liebenzeller Mission

 

BAD LIEBENZELL. Er hat die christliche Reiseszene geprägt wie wenige andere. Nach mehr als 20 Jahren an der Spitze der „Liebenzeller Mission Freizeiten und Reisen GmbH“ geht Paul-Gerhardt Koch zum 30. April in den Ruhestand. Bei einer Festveranstaltung in Bad Liebenzell wurde bereits jetzt der Stab an Thomas Trommer weitergegeben. Er wird dann ab 1. Mai als Geschäftsführer Nachfolger von Paul-Gerhardt Koch.

Aus einem bescheidenen Anfang im Jahr 1971 mit 18 Freizeiten in vier Ländern ist einer der größten christlichen Reiseveranstalter im deutschsprachigen Raum entstanden. Dieses Angebot hat Paul-Gerhardt Koch in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. Heute stehen mehr als 250 Gruppenreisen in rund 50 Ländern zur Auswahl. Das Anliegen ist dabei heute noch dasselbe wie bei den ersten Freizeiten in den 1970er Jahren: >>hier weiterlesen

Sei ein lebendiger Fisch

TANSANIA. Im Alltag mit Jesus ist es wichtig, den richtigen Weg zu gehen und nicht immer den angenehmsten. Zu diesem Thema hielt die Liebenzeller Missionarin Emmi Riegert kürzlich eine Bibelstunde mit körperlich Behinderten im „Nuru Center“. Zur Veranschaulichung wurde das Kinderlied „Sei ein lebendiger Fisch – schwimme doch gegen den Strom“ bildlich dargestellt.
Die Missionarin wünscht sich, dass die Gruppe mehr zusammenwächst, Vertrauen aufbaut und vor allem Gott näherkommt. Einige Teilnehmer waren nie in einer Schule und durch die jeweiligen Behinderungen ist es oft schwierig einzuschätzen, was tatsächlich aufgenommen wird.
Eine besondere Herausforderung für Markus Riegert ist aktuell die Betreuung eines Kurzzeit-Mitarbeiters im Internat. Bisher hat Markus so etwas noch nicht gemacht und benötigt darum viel Geduld für die Anleitung, Unterstützung und wenn nötig auch Kritik des jungen Freiwilligen.

Leben in Übergangssiedlungen – Der Nordosten Japans vier Jahre nach „3/11“

Gerd Strauß unterwegs

BAD LIEBENZELL / JAPAN. Vier Jahre ist es her, dass in Japan Ausnahmezustand herrschte und die ganze Welt den Atem anhielt. Die Katastrophe am 11. März 2011 begann mit einem Erdbeben an der japanischen Pazifikküste, das den verheerenden Tsunami auslöste. Mehr als 15.800 Menschen kamen dabei ums Leben, über 2.600 gelten immer noch als vermisst. Vier Jahre nach „3/11“, wie der Unglückstag in Anlehnung an den 11. September 2001 in Japan inzwischen genannt wird, kommt die Situation in Japan in den deutschen Medien kaum noch vor. Hin und wieder wird über die Nachwirkungen der Unfallserie im Kernkraftwerk von Fukushima berichtet. Dass die Lage für viele Menschen besonders in der Region um die Stadt Sendai im Nordosten Japans nach wie vor angespannt ist, ist in Vergessenheit geraten. >>hier weiterlesen

 

„Du bist gefragt, Du kannst etwas bewirken“ – 1400 Jugendliche beim Gebetskongress „YouPC“ in Bad Liebenzell

Lichterkette als Zeichen der Solidarität

BAD LIEBENZELL. Gemeinsames Gebet kann die Welt verändern. Unter diesem Motto versammelten sich vom 27. Februar bis 1. März rund 1400 junge Christen zum Youth Prayer Congress (YouPC) in Bad Liebenzell im Nordschwarzwald. Der YouPC feierte dieses Jahr seinen 15. Geburtstag. Das Thema des Kongresses war „Du“. Eine Kernaussage war, dass Gott zu jedem persönlich „Du“ sagt und eine Beziehung mit den Menschen haben möchte.

„Wir leben in einer Zeit, in der es normal ist, Böses zu tun“, sagte Dominique Pfeiffer, Jugendreferent aus Gärtringen und Hauptreferent der Veranstaltung. Deshalb hätte unser Land Gebet so nötig wie nie zuvor. Es gäbe zu viele unterschiedliche Einflüsse und kaum jemand könne sich noch klar positionieren. „Die Gemeinde in unserem Land ist vielleicht nicht in der besten Verfassung, aber ich glaube fest daran, dass unser Gebet heute etwas verändern kann“, so Dominique Pfeiffer zu den Jugendlichen. Unabhängig von der Vergangenheit des Einzelnen sei jeder Mensch dazu berufen, in Gemeinschaft mit Gott zu leben. >>hier weiterlesen


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