Fröhlichkeit und Armut – beides gehört zu Malawi. Die Menschen sind sehr freundlich, obwohl Malawi zu den ärmsten Ländern der Welt gehört.
Gerade in den ländlichen Gebieten gibt es kaum medizinische Versorgung. Patientinnen und Patienten müssen zu Fuß oft lange Wege zurücklegen, um medizinische Hilfe zu finden. Malaria und Aids sind weit verbreitet. Landesweit sterben jeden Tag rund 100 Personen an der Immunschwäche-Krankheit. Die Leidtragenden sind besonders die mehr als eine Million Kinder, die als Halb- oder Vollwaisen unter harten Bedingungen leben müssen. Die Ernährung ist zum Beispiel alles andere als abwechslungsreich. Meistens gibt es Maisbrei und gekochtes Blattgemüse mit Tomaten, bei festlichen Anlässen auch mal Hühner- oder Ziegenfleisch.
In dieser Armut geben Liebenzeller Missionarinnen und Missionare Gottes Liebe in Wort und Tat weiter: durch Ernährungsprogramme, durch einen Kindergarten und eine Schule. Und sie erzählen von Jesus Christus, der von Angst und Geisterglaube befreit und jeden Menschen liebt.
Damit die Malawier selber biblisch fundiert von Gottes großer Liebe weitersagen können, hat die Liebenzeller Mission auf Bitte der Evangelical Baptist Church ein besonderes Ausbildungszentrum ins Leben gerufen. In einer kombinierten Schreiner- und Pastorenausbildung erlernen Malawier beispielsweise neben theologischem Unterricht auch das Schreinerhandwerk. Auch nach ihrer Ausbildung werden die Pastoren regelmäßig geschult und begleitet.









