Mehr als 500 Besucher beim Jungschartag

Vier Personen in mittelalterlichen Kostümen treten auf der Bühne auf, eine hält ein Mikrofon. Vorne sitzt ein Zuschauer.
Im Theaterstück drehte sich alles rund um das Thema Ritter

BAD LIEBENZELL. Auch die­ses Jahr war es am Faschings­diens­tag wie­der so weit. Mehr als 500 Besu­cher kamen zum Jung­s­char­tag der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on. Die Kin­der  besuch­ten mit ihren Jung­schar­grup­pen, Eltern oder Freun­den die Ver­an­stal­tung. Dort erwar­te­te sie ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm mit christ­li­chen Lie­dern, kur­zen Andach­ten und Spie­le­an­ge­bo­te am Nach­mit­tag. In einem Thea­ter­stück erfuh­ren sie außer­dem, was zum Rit­ter­sein gehört.

Orga­ni­siert wur­de das Pro­gramm von den Stu­die­ren­den der Inter­na­tio­na­len Hoch­schu­le Lie­ben­zell (IHL). Unter dem Mot­to „Rit­ter, macht euch bereit!“ begann das Pro­gramm mor­gens im Saal des Mis­si­ons- und Schu­lungs­zen­trums. Zuvor wur­den die Kin­der auf dem mit­tel­al­ter­lich gestal­te­ten Gelän­de ange­mes­sen durch ein Emp­fangs­ko­mi­tee bestehend aus einem Blä­ser­en­sem­ble begrüßt.
Im Lau­fe des Tages hör­ten sie die Geschich­te vom Burg­mäd­chen Ida und Knap­pen Roland, die dar­auf hin­ar­bei­te­ten, Rit­ter des Burg­herrn zu wer­den. Die Kin­der beglei­te­ten die bei­den Figu­ren dabei, wie Roland sei­ne eige­ne Rit­ter­rüs­tung Stück für Stück bekam und erleb­ten ver­schie­de­ne Aben­teu­er mit ihnen. Immer wie­der kam den bei­den Kin­dern im Thea­ter­stück ein Unbe­kann­ter zu Hil­fe. Die­ser ent­pupp­te sich als Burg­herr. Im Lau­fe des Thea­ter­stücks lern­ten sie immer mehr, was es eigent­lich heißt, ein Rit­ter zu sein und wuch­sen an den Her­aus­for­de­run­gen, die ihnen begegneten.

In der Mit­tags­pau­se konn­ten die Kin­der in ihren Jung­schar­grup­pen selbst Tei­le einer sym­bo­li­schen Rit­ter­rüs­tung erspie­len. An ver­schie­de­nen Sta­tio­nen absol­vier­ten sie Spie­le und Aufgaben.
Dabei konn­ten sie durch ihre Zusam­men­ar­beit in der Grup­pe Punk­te sam­meln und die­se für Rüs­tungs­tei­le ein­tau­schen. Ange­bo­ten wur­den unter ande­rem Huf­ei­sen­wer­fen, Balan­cie­ren auf einer Slack­li­ne sowie Sack­hüp­fen im Wettkampf.

Nach der Pau­se wur­de das Thea­ter­stück fort­ge­setzt. Die Kin­der erfuh­ren, wie die Geschich­te von Ida und Roland wei­ter­ging. Am Ende der Hand­lung wur­den die bei­den vom Burg­herrn zum Rit­ter geschla­gen und die Kin­der erfuh­ren, dass sie sich in allen Lebens­si­tua­tio­nen auf Gott ver­las­sen kön­nen. Zum Abschluss erhiel­ten die Kin­der Sti­cker zur Erin­ne­rung an den Tag, bevor sie die Heim­rei­se antra­ten. Auch im kom­men­den Jahr ist am Faschings­diens­tag wie­der ein Jung­s­char­tag geplant.

TV-SPECIAL

Wie sieht's denn im Himmel aus?

In diesem Jahr stand das PfingstMissionsFest unter dem Motto HIMMEL:REICH. Wir greifen das Thema erneut auf: „Das Beste kommt noch“ – so heißt ein christliches Buch über den Himmel. Doch was wissen wir wirklich darüber? Wir sind der Frage nachgegangen: „Wie sieht’s im Himmel aus?“ Lasst euch inspirieren und ermutigen!

Im Himmel gibt es einen Palast und da drin ist Jesus und da fühlen sich die Leute richtig glücklich. Es ist wie ein zweites Leben.
Romi (6 Jahre)
Es gibt keinen Streit und Krieg. Wenn man mal andere Menschen nicht gemocht hat, dann ist es so, dass man sie im Himmel mag und dann vielleicht auch Freundschaft mit ihnen schließen kann.
Anni (10 Jahre)
Ich stelle mir den Himmel so vor, dass da eine goldene Straße ist und ein Bach und eine Sonne, die alles richtig hell macht und dann kommt man durch so ein Tor in den Himmel.
Jakob (10 Jahre)
Meine Oma ist schon gestorben. Sie hat im Himmel zwar keinen Rollstuhl mehr, aber ich kenne sie nicht ohne Rollstuhl. Im Himmel treffe ich sie wieder.
Anni (5 Jahre)

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HIMMEL

Persönlicher Blick auf das Thema.

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Dr. Simon Herrmann

Dozent an der Internationalen Hochschule Liebenzell

„Das ist für mich die Bestimmung des Menschen: Gemeinschaft mit Gott zu haben, die hier schon beginnt und sich dann in der anderen Welt im Himmel fortsetzt.“

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Illustration einer Person, die eine Webseite hält, umgeben von Symbolen aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Kreativität.

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