Als unsere Missionare in Malawi vor wenigen Jahren begannen, Radiosendungen für das Volk der Yao zu senden, gab es viele Vorbehalte. Die vorwiegend muslimische Ethnie wurde über Messengerdienste gewarnt, auf keinen Fall das Programm von „Radio L“ zu hören. Doch die guten Sendungen und viele Gespräche haben die Bedenken abgebaut. Einer der Häuptlinge in unserem Sendegebiet hört die Sendungen, weil er die ökologische Landwirtschaft gut findet, die er von Christen gelernt hat. Und immer mehr Muslime schalten auch bei biblischen Impulsen ein.
„Let there be light“ (Es werde Licht): Das ist das Motto der Radiostation „L“ in Mangochi. Ende 2017 hat sie nach langjähriger Vorbereitung ihren Betrieb aufgenommen. Es ist der erste Radiosender des Landes, der in der Muttersprache der Yao sendet.
Die Yao sind vorwiegend muslimisch und machen etwa zehn Prozent der Bevölkerung Malawis aus. Sie leben meist in entlegenen Dörfern, viele können nicht lesen und schreiben. Deshalb ist für sie das Radio eine wichtige Informationsquelle. Erst 2014 wurde die Übersetzung der Bibel in Yao fertiggestellt. Mittlerweile gibt es auch eine Audiobibel in ihrer Sprache.
Die Sendungen von Radio L sind lebensnah. Es gibt Tipps für Familie und Erziehung, Gesundheit und Ernährung sowie Glaube und Nachfolge. Und natürlich auch Nachrichten und Musik.
Der 30 Meter hohe Sendemast hat eine Reichweite von rund 100 Kilometer, selbst bis nach Mosambik hinein. Eine Fotovoltaikanlage sorgt bei Stromausfällen für einen reibungslosen Sendebetrieb.
Mit den Sendungen unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Radioprojektes die Missionare in der Region. Sie möchten, dass der Funke ihres Glaubens überspringt zu den Hörerinnen und Hörern in der Sprache, die sie verstehen.
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Meine Mission ist die offizielle App der Liebenzeller Mission und mit ihr bist du immer auf dem neuesten Stand. Erfahre Aktuelles aus den Einsatzgebieten und der Arbeit der Missionare. Entdecke wissenswertes über andere Kulturen oder nutze die täglich aktualisierten News, Andachtstexte, die Losungen und die Gebetsanliegen für deine persönliche Andacht.
Jeder Einzelne ist wertvoll. Deshalb investieren wir bewusst in Menschen. Deine Unterstützung für unser Projekt in Malawi kommt an und macht einen Unterschied! Unsere Mitarbeiter arbeiten mit unseren einheimischen Partnern auf Augenhöhe und unterstützen sie langfristig. Denn eine nachhaltige Hilfe ist uns wichtig.
Einsatzland ist Malawi
in diesem Projekt im Einsatz seit:
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Als Liebenzeller Mission investieren wir bewusst in Menschen. Egal, ob es Hunderte sind oder Einzelne. Weil Gottes Liebe jedem gilt, setzen wir uns gemeinsam für die Zukunft ein. Weltweit. Mit Gott von Mensch zu Mensch.
Fröhlichkeit und Armut – beides gehört zu Malawi. Die Menschen sind sehr freundlich, obwohl Malawi zu den ärmsten Ländern der Welt gehört. Gerade in den ländlichen Gebieten gibt es kaum medizinische Versorgung. Patientinnen und Patienten müssen zu Fuß oft lange Wege zurücklegen, um medizinische Hilfe zu finden. Malaria und Aids sind
Paul und Dorothe Kränzler sind seit März 2016 erneut in Malawi im Einsatz, vor allem in der Radiomission und Gemeindegründung. Sie haben zwei erwachsene Kinder. Paul ist Industriekaufmann und hat die Ausbildung am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission absolviert. Dorothe ist Schreinerin. Von 1988 bis 1992 arbeitete Familie Kränzler zunächst in
Acht Jahre waren wir Missionare in Malawi. Viele Menschen kämpfen dort ums tägliche Überleben. Wir haben selbst erfahren, wie die Menschen dankbar sind, wenn sie Hilfe für ihr Leben bekommen und von Jesus hören. Malawi braucht weiter unsere Unterstützung.
Daniel Mattmüller – ehemaliger Missionar in Malawi
Mihamm Kim-Rauchholz, koreanische Theologin, wuchs in Südkorea auf und kam 1977 aufgrund eines theologischen Aufbaustudiums ihres Vaters nach Deutschland. Nachdem die Familie 1983 wieder nach Korea zurückgekehrt ist studierte sie evangelische Theologie in Seoul und ab 1994 in Tübingen und Heidelberg. Im Jahr 2005 promovierte sie bei Hans-Joachim Eckstein an der Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Nach Missions- und Lehrtätigkeit sowie Forschungsarbeiten in Mikronesien hat sie seit 2011 als Professorin einen Lehrstuhl für Neues Testament und Griechisch an der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL) inne.
Was ist das Hoffnungsfest?
Mit der Teilnahme am bundesweiten „Hoffnungsfest“ will die Liebenzeller Mission und die Evangelische Kirchengemeinde Bad Liebenzell mit den Besucherinnen und Besuchern über Fragen des Lebens und Glaubens nachdenken. Themen der Abende sind unter anderem: „Gesund sein und heil werden“, „Ehrlich sein und Antworten bekommen“ und „Neu anfangen ist immer möglich“.
Das „Hoffnungsfest 2021“ ist eine christliche Veranstaltungsreihe, in dessen Mittelpunkt Bibeltexte, persönliche Lebensberichte, Impulspredigten und authentischer Glaube stehen. Das Anliegen der sieben Abende: Gäste können die Aktualität der christlichen Botschaft erleben. „Wer Gott erlebt, erfährt Glaube, Liebe und Hoffnung. Wenn Menschen Jesus Christus begegnen, wird ihr Leben erneuert. Das hat Auswirkungen in Zeit und Ewigkeit. Deshalb der Name ‚Hoffnungsfest’ für unsere große evangelistische Aktion 2021“, sagt der 1. Vorsitzende des proChrist e. V., Prof. Dr. Dr. Roland Werner (Marburg). Die Liebenzeller Mission ist Kooperationspartner von „Hoffnungsfest“.
Leben in verschiedenen Kulturen
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Glaubwürdig und authentisch – das beschreibt die Theologin Prof. Dr. Mihamm Kim-Rauchholz am besten. Aufgewachsen ist Mihamm in Südkorea und Deutschland, später hat sie viele Jahre in Mikronesien und den USA gelebt. Sie erzählt, welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat, in so unterschiedlichen kulturellen Welten gelebt zu haben und was ihre eigene Identität ausmacht.
Hoffnung
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„Hoffnung hat von ihrem Wesen her eine bleibende Kraft, die nicht beim ersten Windstoß umfällt." Prof. Dr. Mihamm Kim-Rauchholz, Rednerin bei hoffnungsfest 2021 (proChrist) und Dozentin an der Internationalen Hochschule Liebenzell nimmt Stellung zu verschiedenen Themen wie Glaube, Begeisterung, Berufung, Mission – und Hoffnung.
Wer ist Yassir Eric?
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Yassir Eric erzählt von seiner ganz persönlichen Jesus-Begegnung. Als Theologen hat er eine sehr spannende Lebensgeschichte und berichten davon, wie Gott in seinem Leben Veränderung ermöglicht hat und noch immer wirkt.
Wer ist Johannes Kuhn?
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Johannes Kuhn freut sich auf spannende Talks mit interessanten Gästen. Er wünscht sich, dass Sie entdecken: Gott schenkt mir Hoffnung. Darum ist er als Moderator gerne bei hoffnungsfest dabei.
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