Das ostafrikanische Burundi, das zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, ist ein schwer gebeuteltes Land. Der Bürgerkrieg zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi forderte rund 300.000 Todesopfer und ließ viele Waisen zurück. Immer wieder reißen alte Gräben und Wunden auf. Friedensarbeit und Versöhnung sind unter den über elf Millionen Einwohnern nötiger denn je. Und obwohl das Land fruchtbar ist, hungern viele – ausgelöst durch Überbeanspruchung der Äcker, die hohe Bevölkerungsdichte und Unwetter.
Die Liebenzeller Mission will Hoffnung zu den Menschen bringen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Förderung von Kindern und Familien. Benachteiligte Kinder erhalten Schulmaterial. Familien können bei „Spargruppen“ teilnehmen, um wirtschaftlich unabhängig zu werden. Diese Gruppen sind wichtig, denn viele Burundier haben keinen Zugang zu Banken. Kinder erfahren Wertschätzung und Geborgenheit in Jugendgruppen und schöpfen neu Hoffnung für die Zukunft. Besonders notleidende Menschen erhalten von den Missionarinnen und Missionare Reis, Mais und Bohnen. Unsere Mitarbeitende engagieren sich auch in der englischsprachigen internationalen Gemeinde in Bujumbura. Diese Gemeinde wendet sich mit modernen Formen vor allem an junge Menschen in der aufstrebenden afrikanischen Metropole.
Die Liebenzeller Missionarinnen und Missionare tragen dazu bei, dass sich Menschen in Burundi versöhnen können, indem sie einheimische Christen im Glauben stärken und Pastoren ausbilden. Pastoren sind Multiplikatoren, indem sie in ihren Gemeinden Versöhnung vorleben.









