Mutige Sehnsucht

Drei Männer stehen lächelnd in einem kleinen Becken, wobei zwei Männer dem dritten Mann in der Mitte helfen.
Seinen neuen Namen hat sich der Iraner bewusst ausgesucht. „John“ bedeutet „Gott ist gnädig“

KANADA. Ich erin­ne­re mich gut an den Sonn­tag­mor­gen, als Hos­sein zum ers­ten Mal das Gemein­de­haus betrat – höf­lich, etwas schüch­tern, aber mit einer tie­fen Sehn­sucht in den Augen. Gott hat­te ihn auf die­sen Moment vor­be­rei­tet. Hos­sein – einer unter Mil­lio­nen Immi­gran­ten in Toronto.

Im Iran hät­te er in sei­ner wohl­ha­ben­den Fami­lie ein gutes Leben füh­ren kön­nen, wenn er mit dem Strom geschwom­men wäre. Doch Hos­sein stellt Fra­gen und will das Unrecht nicht hin­neh­men. Für sich, sei­ne Frau und sei­nen Sohn sieht er kei­nen ande­ren Weg, als die Hei­mat zu verlassen.

Ent­wur­zelt, ent­täuscht vom Islam und der Eli­te sei­nes Lan­des kommt er nach Toron­to und arbei­tet auf dem Bau. Er bezeich­net sich als Athe­ist, beein­flusst von islam­kri­ti­schen Stim­men wie der von Aya­an Hir­si Ali. Deren über­ra­schen­de Hin­wen­dung zu Jesus im Jahr 2023 weckt Hos­seins Neu­gier. Er beginnt zu suchen – und fin­det unse­re Gemeinde.

Von Anfang an saugt er alles auf, was er hört. Jeden Sonn­tag kommt er früh, bleibt bis zuletzt und hilft beim Abwasch. Der Hei­li­ge Geist wirkt sicht­bar. Sei­ne Frau Zahra ist skep­tisch, erkennt aber die Ver­än­de­rung: „Hör nicht auf, in die Gemein­de zu gehen – du bist danach immer so glücklich.“
Doch Hos­sein zögert, denn die Angst vor Kon­se­quen­zen für sei­ne Fami­lie ist groß. Eini­ge Wochen spä­ter sitzt er unter Trä­nen im Got­tes­dienst. Nach dem Abwasch sagt der Ira­ner lei­se zu mir: „Ich habe mich ent­schie­den. Ich will Jesus nachfolgen.“

Heu­te ist er getauft und trägt den Namen John. Er ist zwar noch jung im Glau­ben, aber mit sei­ner Lie­be zu Jesus ist er für mich und vie­le ande­re ein Vorbild.

Memo Bojan

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Wer ist Mihamm Kim-Rauchholz?

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Mihamm Kim-Rauchholz, koreanische Theologin, wuchs in Südkorea auf und kam 1977 aufgrund eines theologischen Aufbaustudiums ihres Vaters nach Deutschland. Nachdem die Familie 1983 wieder nach Korea zurückgekehrt ist studierte sie evangelische Theologie in Seoul und ab 1994 in Tübingen und Heidelberg. Im Jahr 2005 promovierte sie bei Hans-Joachim Eckstein an der Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Nach Missions- und Lehrtätigkeit sowie Forschungsarbeiten in Mikronesien hat sie seit 2011 als Professorin einen Lehrstuhl für Neues Testament und Griechisch an der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL) inne.

Was ist das Hoffnungsfest?

Mit der Teilnahme am bundesweiten „Hoffnungsfest“  will die Liebenzeller Mission und die Evangelische Kirchengemeinde Bad Liebenzell mit den Besucherinnen und Besuchern über Fragen des Lebens und Glaubens nachdenken. Themen der Abende sind unter anderem: „Gesund sein und heil werden“, „Ehrlich sein und Antworten bekommen“ und „Neu anfangen ist immer möglich“.

Dr. Mihamm Kim-Rauchholz, und Yassir Eric

Das „Hoffnungsfest 2021“ ist eine christliche Veranstaltungsreihe, in dessen Mittelpunkt Bibeltexte, persönliche Lebensberichte, Impulspredigten und authentischer Glaube stehen. Das Anliegen der sieben Abende: Gäste können die Aktualität der christlichen Botschaft erleben. „Wer Gott erlebt, erfährt Glaube, Liebe und Hoffnung. Wenn Menschen Jesus Christus begegnen, wird ihr Leben erneuert. Das hat Auswirkungen in Zeit und Ewigkeit. Deshalb der Name ‚Hoffnungsfest’ für unsere große evangelistische Aktion 2021“, sagt der 1. Vorsitzende des proChrist e. V., Prof. Dr. Dr. Roland Werner (Marburg). Die Liebenzeller Mission ist Kooperationspartner von „Hoffnungsfest“.

Leben in verschiedenen Kulturen

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Glaubwürdig und authentisch – das beschreibt die Theologin Prof. Dr. Mihamm Kim-Rauchholz am besten. Aufgewachsen ist Mihamm in Südkorea und Deutschland, später hat sie viele Jahre in Mikronesien und den USA gelebt. Sie erzählt, welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat, in so unterschiedlichen kulturellen Welten gelebt zu haben und was ihre eigene Identität ausmacht.

Hoffnung

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„Hoffnung hat von ihrem Wesen her eine bleibende Kraft, die nicht beim ersten Windstoß umfällt." Prof. Dr. Mihamm Kim-Rauchholz, Rednerin bei hoffnungsfest 2021 (proChrist) und Dozentin an der Internationalen Hochschule Liebenzell nimmt Stellung zu verschiedenen Themen wie Glaube, Begeisterung, Berufung, Mission – und Hoffnung.

Wer ist Yassir Eric?

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Yassir Eric erzählt von seiner ganz persönlichen Jesus-Begegnung. Als Theologen hat er eine sehr spannende Lebensgeschichte und berichten davon, wie Gott in seinem Leben Veränderung ermöglicht hat und noch immer wirkt.

Wer ist Johannes Kuhn?

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Johannes Kuhn freut sich auf spannende Talks mit interessanten Gästen. Er wünscht sich, dass Sie entdecken: Gott schenkt mir Hoffnung. Darum ist er als Moderator gerne bei hoffnungsfest dabei.

Illustration einer Person, die eine Webseite hält, umgeben von Symbolen aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Kreativität.

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