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Einen Blumenstrauß und Schokolade

Reach an der Ostsee

DEUTSCHLAND. Das war der Dank für die Schuleinsätze eines Teams bei Reach 2016. Reach ist ein Jugendmissionseinsatz von Teens in Mission, dem jugendmissionarischen Arbeitsbereich der Liebenzeller Mission. Die Lehrerinnen einer Schule in Sachsen-Anhalt waren den Jugendlichen sehr dankbar, dass sie auf kreative Weise die Schulstunden gestalteten. In einem Vorbereitungskongress an der Ostsee wurden die jungen Leute auf die Einsätze vorbereitet und konnten neue Fähigkeiten entdecken, Menschen von Gott zu erzählen. Highlight war ein Vorbereitungstag am Ostsee-Strand.

Insgesamt waren sieben Teams in drei Bundesländern unterwegs: Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.

Bei Straßeneinsätzen, Jugendabenden, Sozialaktionen, Kindertagen, Gebetsabenden oder Familiengrillfesten war der Wunsch der Teilnehmer, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und sie zum Glauben an Jesus Christus einzuladen. Mit dabei waren einige Teilnehmer aus Ägypten, die extra für Reach angereist waren. Dadurch gab es sogar einen Abend in arabischer Sprache, zu dem einige Flüchtlinge kamen.

Befreit aus dem Schuldenkreislauf

SAMBIA. Geldprobleme sind immer wieder der Auslöser für weitreichende persönliche und familiäre Probleme. Besonders gefährlich ist die Abhängigkeit, in die sich viele Einwohner Sambias durch Verschuldung bringen. Hautnah erlebten die Liebenzeller Missionare Dietmar und Katrin Brunner diesen Teufelskreis mit, als einer ihrer einheimischen Mitarbeiter durch verschiedene kulturelle Verpflichtungen immer mehr in einen finanziellen Engpass getrieben wurde. Das alles belastete die Familie sehr. Auch für die Frau war das Verhalten ihres Mannes eine große Herausforderung. Die Missionare sprachen das Thema des Umgangs mit Geld und Besitz im Frauenkreis an. Den besucht auch die Frau des Mitarbeiters.
Bald konnten die Missionare Früchte ihrer Arbeit sehen und schreiben über die Frau: „Sie kann nähen, hat nun schon einige Aufträge erfüllt und ist motiviert, weiterzumachen. Als Familie haben sie zwei Gärten angelegt. Einer für den Eigenbedarf und der andere, um das Gemüse zu verkaufen. Es sind kleine Schritte, aber Gott hat ihnen die Ideen und Gaben gegeben, um sie einzusetzen.“

Pellekan: Filme, die Leben verändern

MITTLERER OSTEN. 4 Jahre, 319 Seiten Drehbuch, 67 Personen vor der Kamera, 200 Stunden oder 3 Terabyte aufgenommenes Filmmaterial, gefilmt in 5 Ländern: Das ist eine kurze Zusammenfassung in Zahlen des Projektes „Pellekan“. Dahinter steckt die Idee, dass persisch-sprechende Zuschauer des Fernsehsenders „SAT-7“ in die Grundlagen des christlichen Glaubens eingeführt werden und Tipps bekommen, wie sie mit einfachen Mitteln den Glauben an ihre Freunde weitergeben können – z. B. über selbst produzierte Videos auf Youtube. Die Idee zu dem Projekt hatte Paulus Hieber. Er ist Liebenzeller Missionar und unterstützt SAT-7 als Sendetechniker. Mittlerweile ist das Filmmaterial für die geplanten 13 Sendungen gedreht. Der Schnitt hat begonnen. Es ist der Wunsch aller am Projekt Beteiligten, dass durch „Pellekan“ Menschen von Jesus Christus hören und selbst Multiplikator werden.

Beeindruckt von der Atmosphäre

Neues Gemeindehaus in Tokaichiba

JAPAN. Die Freude war groß, als endlich das neue Kirchengebäude fertig renoviert und eingeweiht wurde. Die Missionare Irene und Thomas Beck blicken auf die Kauf- und Renovierungsphase zurück und erkennen in vielen Schritten Gottes Handeln: „Es ist einfach erstaunlich, wie Gott gewirkt hat und wir nun in zentraler Lage und gut sichtbar von Bahn und Bus, zudem mit mehreren Parkplätzen ein einladendes Gemeindehaus mitten in Tokaichiba bekommen haben.“ Das neue Gebäude zieht auch neue Leute an: Ein Mann aus der Nachbarschaft war schon länger beeindruckt von der Atmosphäre der Gemeinde, die er immer wahrnahm, wenn er ab und zu die Versammlungen durch die Fenster des alten Gebäudes beobachtete. Das neue Gebäude ist in seiner direkten Nachbarschaft und so kam er zur Einweihungsfeier. Seither besucht er regelmäßig die Versammlungen, ist voller Fragen zur Bibel und möchte Gott besser kennenlernen.

Trost im Glauben

SYRIEN. Auch wenn vom syrischen Bürgerkrieg und seinen Folgen längst nicht mehr täglich in den deutschen Nachrichten berichtet wird, so ist es der „ganz normale Alltag“ für die syrische Bevölkerung, die trotz all des Chaos in den kriegszerrütteten Städten durchhält. SAT-7, ein christlicher Fernsehsender im Mittleren Osten, hielt die Situation in einer Dokumentation fest – kurz nach einem der schlimmsten Angriffe innerhalb des Bürgerkrieges in Aleppo. Trotz all der Zerstörung findet sich gerade durch die Kirchen Licht inmitten der Finsternis. Viele setzen sich für ihre Nachbarschaft ein: durch medizinische Hilfe, Wasserversorgung und andere praktische Unterstützung. Inmitten einer damals wirtschaftlich starken Stadt Syriens sind die Christen trotz schwerer Schicksalsschläge ein Zeugnis für die Versorgung und Treue Gottes. Verschiedene Frauen berichten, wie sie ihre Männer durch den Krieg verloren haben. Nun müssen sie neben der Trauer ihre Kinder alleine versorgen, wo sie zuvor finanziell durch den Mann Sicherheit hatten. Manche haben sogar selbst Verletzungen davon getragen. Trotz dieser so hoffnungslosen Situation finden sie Kraft und Trost im Glauben: „Es gibt viele Schwierigkeiten und Herausforderungen für uns, aber aus Prinzip beugen wir uns ihnen nicht. Stattdessen gehen wir auf Gottes Wegen, dem Weg des Friedens und Lichts. Jesus hat gesagt, ‚Kommt zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.‘“ Dies ist ein Zeugnis für Gottes Versprechen, all denen nahe zu sein, die gebrochenen Herzens sind (Ps 34,18) und macht bewusst, wie wichtig das Gebet für die Menschen in Syrien ist.
SAT-7 ist ein christlicher Fernsehsender, dessen Programme überwiegend im Mittleren Osten, Nordafrika und dem Iran ausgestrahlt werden. Der Sender ist eine Partnerorganisation der Liebenzeller Mission (LM). Die LM unterstützt SAT-7 durch die Mitarbeit von Paulus und Gabi Hieber. Paulus ist Sendetechniker und Gabi arbeitet in der Öffentlichkeitsarbeit von SAT-7 mit.

„Geht als Friedensstifter in die Welt“

Absolventen Interkulturelle Theologische Akademie (ITA)

BAD LIEBENZELL. Ab in den Beruf geht es für neun Studenten der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA). Sie feierten am 22. Juli in Bad Liebenzell ihren Studienabschluss. Nun dürfen sie den Titel Gemeindehelferin bzw. Gemeindehelfer tragen. Parallel zum Berufseinstieg studieren die Absolventen nun weiter – über die „Columbia International University“ in den USA sowie die Akademie für Weltmission in Korntal. In zwei Jahren sollen sie dann zusätzlich einen Bachelorabschluss in „Culture and Theology“ besitzen.

Das Studium an der ITA zeichnet sich durch eine hohe Praxisnähe und den Aufbau von interkultureller Kompetenz aus. Bereits nach wenigen Monaten Studium in Deutschland gehen die Studenten für ein halbes Jahr nach Toronto. Die kanadische ... >> hier weiterlesen

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