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„Gott kann aus jedem einen Held machen" – 600 Kinder beim Jungschartag der Liebenzeller Mission

Anspiel beim Jungschartag

BAD LIEBENZELL. Dass Gott jeden zum Helden machen kann, erfuhren rund 600 Kinder beim Jungschartag der Liebenzeller Mission am Dienstag, 17. Februar in Bad Liebenzell. Zusammen mit den Mitarbeitern erlebten sie ein fetziges Programm unter dem Motto „Mutige Helden?!“ – mit Spielen, Liedern und einem Theaterstück, das die Kinder in mehreren Szenen durch den Tag begleitete.

Anni, Lotte und Theo haben sich mit Prof. Dr. Waldemar auf eine Expedition nach Israel aufgemacht. Dort helfen sie dem Archäologen Waldemar, Annis Onkel, bei seinen Ausgrabungen. Bisher sind Tonscherben und Speerspitzen das einzige, was sie gefunden haben. Doch der schrille Professor ist begeistert von seinem Fund, denn das erinnert ihn an eine Geschichte aus der Bibel, die er den Kindern erzählt.

Gideon ist ein junger Israelit, der von Gott auserwählt wurde, sein Volk zu retten. Obwohl er der Jüngste seiner Familie ist und >>hier weiterlesen

Wendepunkte

Neue Wege an der Bibelschulanlage

BANGLADESCH. Im Laufe der Jahre wurden die Liebenzeller Missionare Dorothea und Wolfgang Stauß mit verschiedenen Schicksalen und Geschichten konfrontiert – manche schön und andere weniger. Vor Kurzem durften sie aber erleben, dass es bei Gott nie zu spät ist, eine traurige Geschichte zum Guten zu wenden. So trafen sie einen ehemaligen Mitarbeiter, den sie während ihrer ersten Jahre als Missionare in Bangladesch kennengelernt hatten. Nach Drogenabhängigkeit und einer gescheiterten Ehe möchte er nun sein Leben verändern und einen Masterkurs am CCTB (College of Christian Theology Bangladesch) absolvieren.
Im letzten Jahr waren keine Studenten am CCTB, darum wurde die Zeit genutzt, einige Reparaturarbeiten an der Bibelschulanlage vorzunehmen. Jetzt sind Dorothea und Wolfgang Stauß schon gespannt, wer im nächsten Studienjahr am CCTB seinen Bachelor- bzw. Masterkurs beginnen wird. Sie hoffen insbesondere, dass es den Studenten möglich sein wird, das Studium zu finanzieren, was vielen nicht leicht fällt.

Rückkehr nach Burundi

Vielfalt in Burundi

BURUNDI. Viele Neuanfänge stehen ins Haus: Nach dem Heimataufenthalt in Deutschland sind die Liebenzeller Missionare Alex und Tabea Biskup gespannt auf die kommenden Jahre in Burundi. Eine neue Bleibe in der Hauptstadt ist bereits gefunden, was bei den immensen Mietpreisen alles andere als einfach war. Die Hauptaufgabe von Alex Biskup wird die Jugendarbeit in der Anglikanischen Kirche sein. Bei dieser Aufgabe wird ihn ein einheimischer Mitarbeiter unterstützen. Sie stehen jedoch vor einer kniffligen Aufgabe: In Burundi kennen die Gemeinden bis jetzt nur Kinder- und Jugendchöre. Jugendarbeiten, bei denen sich Christen und Nichtchristen treffen, sind ihnen bisher ein Fremdwort. Eine weitere Aufgabe von Alex Biskup wird die Mitarbeit beim BAHO-Projekt sein. Dieses Projekt fördert die Bildung von Kindern und Jugendlichen, deren Familien zum Beispiel nicht genug finanzielle Mittel für Schulmaterial zur Verfügung stehen.
Die Liebenzeller Missonare beten außerdem für die Wahlen, die dieses Jahr in Burundi stattfinden werden. Es ist mit politischen Unruhen zu rechnen und sie wünschen sich, dass alles friedlich verläuft und niemand Schaden nimmt.

Musik, Theater und Spiele beim Jungschartag 2015

BAD LIEBENZELL. Zum Jungschartag 2015 lädt die Liebenzeller Mission am Dienstag,17. Februar ins Mission- und Schulungszentrum nach Bad Liebenzell ein. Rund 500 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren werden dazu erwartet. Das Thema in diesem Jahr lautet „Mutige Helden?!“. Ein Theaterstück wird die Kinder durch den Tag führen. Dazu gibt es viel Musik und jede Menge Spaß. Los geht es um 10 Uhr, Einlass ist ab 9:30 Uhr. Das Ende ist gegen 15:30 Uhr geplant. Der Unkostenbeitrag beträgt 5 Euro und beinhaltet ein Mittagessen. Interessierte Kinder können sich über die örtlichen Jungscharen anmelden, Kurzentschlossene können jedoch auch ohne Anmeldung noch dazukommen. Die Kinder sollten wetterfeste Kleidung und eine formlose Anmeldeerlaubnis ihrer Erziehungsberechtigten mitbringen. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 07052-1794927 oder per E-Mail unter jungschartag@liebenzell.org.

„Schubladenputz“

BANGLADESCH. Die Jahreslosung für 2015 „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“ hat die Liebenzeller Missionarin Rebecca Geil besonders inspiriert. Für das kommende Jahr will sie bewusster versuchen, jeden Menschen so anzunehmen, wie er ist. Ihr Vorsatz: Schluss mit klassischem Schubladendenken! Menschen annehmen, Gott zum Lob!

In ihrem Alltag als Missionarin in Bangladesch wird sie häufig mit Vorurteilen der Bevölkerung konfrontiert. So wurde sie kürzlich von einer Angehörigen des Kashi-Stammes für eine Bengalin und Muslima gehalten. Das Verhalten der Gastgeberin war Rebecca Geil gegenüber recht reserviert, da sie Rebecca in eine „kulturelle Schublade steckte“. Indem die Missionarin die reservierte Gastgeberin annahm und ihr herzlich begegnete statt sich zurückzuziehen, wurde die Begegnung echt und lebendig. Die Gastgeberin begegnete Rebecca Geil danach mit aufrichtiger Herzlichkeit.

Von Anfang Januar bis Ende März ist Rebecca Geil gemeinsam mit sechs neuen „Impact“-Teilnehmern im Kinderdorf Khulna im Süden des Landes tätig. Auch hier möchte sie dazu beitragen, dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ihre „Schubladen putzen“, sodass echte und herzliche Begegnungen möglich werden. Echte Begegnungen zur Ehre Gottes, weil Menschen sich trotz kultureller oder religiöser Schubladen annehmen wollen.

Neues aus dem Süden

Deutschsprachiger Kidstreff in Burundi

BURUNDI. Deutschunterricht für die Kleinen und französischer Gottesdienst für die Großen: Das Leben der Liebenzeller Missionare Samuel und Sabine Anderson ist vielfältig. Sie freuen sich über die große Unterstützung durch ihre „Impactlerin“ (Teilnehmerin eines missionarischen Kurzeinsatzes der Liebenzeller Mission), die in verschiedenen Bereichen der Partnerkirche und auch darüber hinaus  mitarbeitet. Sie unterstützt die älteste Tochter der Familie im Deutschunterricht und auch beim wöchentlichen Kidstreff ist sie aktiv beteiligt. Der deutschsprachige Kidstreff findet jeden Samstag für Kinder ab fünf Jahren statt. Die Kinder können hier gemeinsam spielen, basteln und spannende Geschichten aus der Bibel hören.

In der französischsprachigen Gemeinde gibt es personelle Unterstützung  durch zwei Pastoren und einen Diakon. Samuel Anderson ist gespannt,  wie sich die Zusammenarbeit in Zukunft entwickeln wird und wer das Amt  als Hauptpastor übernehmen wird.

Mitgefühl mit den Angehörigen von Kenji Goto

Landkarte Japan

BAD LIEBENZELL / JAPAN. Als Liebenzeller Mission trauern wir mit den Angehörigen von Kenji Goto, der als Geisel von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ermordet wurde. Kenji Goto war bekennender Christ. Als Missionswerk stehen wir für Meinungs- und Religionsfreiheit ein und bekunden ausdrücklich unsere Solidarität mit Menschen, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Christen sind dabei die weltweit am stärksten verfolgte religiöse Gruppe. Unser Mitgefühl gilt vor allem unseren Mitchristen in Japan, mit denen wir  uns in dieser Zeit der Trauer besonders verbunden wissen. Wir beten für die japanische Bevölkerung, die unter großer Betroffenheit Anteil an der Trauer um Kenji Goto nimmt.

Die Liebenzeller Mission arbeitet seit 1927 in Japan. Aktuell sind 21 Missionare in Japan im Einsatz. Zu ihnen gehören 17 Kinder. Außerdem engagieren sich fünf junge Menschen im Rahmen unseres Kurzzeitprogrammes „impact“ in Japan. Sie helfen mit bei der Arbeit unter Tsunami-Geschädigten in Übergangswohnheimen im Nordosten Japans.


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