Russland: Jeder ist willkommen

- Kulturabend in der Gemeinde in Nishni Tagil
„Manchmal kommt uns der Gemeindeaufbau in Nischni Tagil vor wie das Aufziehen eines kleinen Kindes“, berichten Matthias und Lena Schindler aus dem nördlichsten Einsatzort von Liebenzeller Missionaren. „Wir haben hier fast bei Null angefangen, denn die alte deutsche Gemeinde hat sich mehr oder weniger selbst zugrunde gerichtet. In der Vergangenheit wollte man um jeden Preis an der deutschen Sprache und Kultur festhalten. Außerdem wurden den Besuchern ihre Teilnahme und der christliche Glaube durch das Festhalten an sehr starren Formen nicht gerade schmackhaft gemacht. Es kamen kaum Kinder oder Enkel der Gemeindemitglieder und erst recht keine Russen neu dazu.
Nun muss zuerst einmal der schlechte Ruf weg und bekannt werden, dass sich etwas geändert hat. Denn uns ist es wichtig, dass jeder willkommen ist – egal, welcher Herkunft er ist. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass durch unsere russischsprachigen missionarischen und evangelistischen Veranstaltungen Menschen wieder zu uns finden. Nach und nach kommen auch einige Besucher zu den sonntäglichen Gottesdiensten. Wir beten, dass viele zu Jesus finden und vielleicht auch Mitarbeiter werden.“


