MISSION weltweit – Ausgaben 2026

21 Wer möchte einmalig oder regelmäßig dazu beitragen, den Einsatz dieser Missionare zu finanzieren? Bitte als Verwendungszweck „Arbeit Boucherit“, „Arbeit Paul und Anna Frank“ oder „Arbeit Rüb“ angeben. Danke für alle Mithilfe! Benjamin Rüb Ich komme gebürtig aus Deutschland, aber meine Kindheit und einen Teil meiner Jugendzeit habe ich in Kanada verbracht. Im Jahr 2022 gingen meine Eltern und ich in die Mission nach Russland. Meine Heimatgemeinde befindet sich in der Stadt Marx in Russland. Zum Glauben kam ich über mehrere Etappen. Er wurde mir zwar schon in die Wiege gelegt und ich durchlief die klassische Laufbahn: Kinderstunde, Jungschar und Jugend. Doch als ich etwas älter war, verließ ich den Glauben. Ich suchte Erfüllung in materiellen Dingen und lief von Tag zu Tag immer weiter weg von Gott. Nach einem langen Auf und Ab wusste ich irgendwann, dass ich nicht mehr ohne Gott leben will. Daraufhin habe ich in Russland erneut mein Leben Jesus gegeben. Der Umzug nach Russland war sehr wichtig und entscheidend, denn danach führte mich Gott nach Bad Liebenzell, wo ich drei Jahre studiert habe und nun Missionar der Liebenzeller Mission bin. Missionar wurde ich nach vielem Beten und vielen Gesprächen, durch die Gott mir zeigte, dass ich mit der Liebenzeller Mission nach Kanada gehen soll. Meine Aufgabe in Kanada ist es, die Gemeindegründungsarbeit zu unterstützen. In Toronto werde ich mit anderen Missionaren zusammenarbeiten und von ihnen lernen, was ich in der Zukunft brauche, um eine Gemeinde zu gründen. Mein besonderes Anliegen ist es, alleinstehende Männer mit der Botschaft zu erreichen, dass Jesus auch für sie gestorben und auferstanden ist. KANADA Mein Wunsch Aufgespießt Circle of Significance Was wäre, wenn sich der größte geistliche Bedarf der Welt auf einen vergleichsweise kleinen Raum konzentriert? Wenn genau dort die meisten Menschen leben, die das Evangelium nie gehört haben – und vielleicht nie hören werden, wenn niemand dorthin geht? Genau das beschreibt der „Circle of Significance“ – der „Kreis der Bedeutsamkeit“: Hier leben rund 50 Prozent der Weltbevölkerung, darunter 67 Prozent aller unerreichten Volksgruppen – also Menschen, unter denen es keine eigenständige, tragfähige Gemeinde gibt, die den Glauben weitergeben kann. Ohne äußere Impulse bleibt das Evangelium für sie unerreichbar. Auch 50 Prozent aller Muslime sowie nahezu 99 Prozent aller Hindus und Buddhisten befinden sich in diesem Raum. Megastädte wie Tokio, Delhi oder Dhaka und große Volksgruppen wie die Bengalen in Bangladesch (135 Millionen) machen diese Realität greifbar. Wir arbeiten selbst in Bangladesch – mitten in diesem „Kreis der Bedeutsamkeit“. Lasst uns dafür beten – und uns von Gott neu herausfordern lassen, ob und wie wir selbst Teil seiner Mission in diesem „Circle“ werden sollen. Vielleicht bedeutet das für uns als Werk, neue Wege zu gehen und uns stärker dorthin senden zu lassen, wo der Bedarf am größten und das Evangelium noch nicht tief verwurzelt ist. Dave Jarsetz WELTMISSION AKTUELL FUNDSTÜCK „Der Tolerante erlebt sich selbst als souverän; doch häufig ist die Toleranz die ‚Tugend des Mannes, der keine Überzeugung hat‘.“ GILBERT KEITH CHESTERTON MISSION weltweit 3/2026

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