Familie Vergara wird donnerstags immer schon auf dem Marktplatz erwartet. Die Kleiderspenden kommen sehr gut an Unser Engagement in … Griechenland: Seit 2025. Unser Mitarbeiterehepaar engagiert sich bei „Passage to Life“ – einer sozialmissionarischen Arbeit in der Drogen-, Flüchtlings- und Obdachlosenszene. Ecuador: Seit 1989. Zurzeit sind 18 Missionare in der Gemeinde- gründung, Mitarbeiterschulung und einem sozial-missionarischen Projekt tätig. Mittlerer Osten: Seit 2008. Unsere fünf Mitarbeiter sind in verschiedenen Ländern und Projekten im Einsatz. Näheres über unsere Arbeit: www.liebenzell.org/weltweit DEINE SPENDE KOMMT AN! QR-Code oder Link nutzen: www.liebenzell/spenden Bitte vermerke den Verwendungszweck „Meine Mission“ auf der Überweisung. Vielen Dank! Zweck: Meine Mission STÄRKER ALS JEDES MONSTER MITTLERER OSTEN Eine unvorstellbare und qualvolle Situation: Ali* musste als kleines Kind mit eigenen Augen erleben, wie seine Oma und Tante von IS-Kämpfern umgebracht wurden. Als er älter wurde, litt er an schweren Depressionen und zeig- te Verhaltensauffälligkeiten. Er hatte ein sehr geringes Selbstwertgefühl und wurde obendrein von seinen Klassenkameraden gehänselt. Ali suchte bei mir im Traumacenter Hilfe und so arbeiteten wir gemeinsam an seinem Trauma. Es kamen bei ihm sehr dunkle Erinnerungen zum Vorschein. Ihn begleitete ständig ein riesengroßes dunkles Monster. Es war für den Jungen so, als ob dieses Monster ihm immer im Rücken säße und ihn mit blitzenden Augen anstarre. Er sagte, es würde ihn nie loslassen und verfolge ihn überall hin. Ich ermutigte Ali, das für ihn so reale Monster auf ein Blatt zu malen und erklärte, als das Bild fertig war: „Ich kenne jemanden, der ist stärker als dieses Monster.“ Er antwortete: „Ich weiß, wer stärker ist.“ Verblüfft fragte ich zurück, wen er meine. Seine Antwort: „Jesus. Das weiß ich, weil ich mal einen Jesusfilm geschaut habe.“ Welch eine wundervolle Überraschung! Ich ermutigte ihn, den Zettel zu nehmen, den Namen von Jesus auszusprechen und den Zettel dann zu zerreißen – symbolisch dafür, dass Jesus die Macht über alles hat. Ali nahm das Blatt, aber es schien erst so, als würde ihn etwas zurückhalten. Ich betete Sturm und plötz- lich konnte er es in Jesu Namen zerreißen. Sofort danach war Ali ganz ruhig. Spä- ter erzählte er mir beim Gehen: „Das Monster ist weg! Ich habe noch nie so eine Freiheit erlebt.“ • Mitarbeiterin im Mittleren Osten, die aufgrund des Irankrieges zurzeit in Deutschland ist und sich hier in der Flüchtlingsarbeit engagiert *Name geändert sie vorbei, um Zeit mit uns zu verbringen und aus ihrem Leben zu erzählen. Als wir sie fragten, ob wir sie einmal zu Hause besuchen dürften, um unsere Gespräche zu vertiefen, erklärte sie offen, dass ihr das aufgrund ihrer einfachen Lebensumstände unangenehm sei. Ihre Ehrlich- keit hat uns sehr bewegt. Um ihr und anderen Menschen dennoch einen geschützten Rahmen für persönliche Gespräche zu bieten, haben wir bei der Stadt angefragt, ob wir Räumlichkeiten nutzen dürfen. Wir hoffen, dass ein Ort entstehen kann, an dem Beziehun- gen wachsen und Menschen Jesus persönlich kennenlernen. Betest du mit dafür? • Andrés & Katrin Vergara ECUADOR Welch ein Geschenk! In unserem direkten Umfeld hat sich eine neue Tür geöffnet: Gemeinsam mit der Stadt Tumbaco dürfen wir eine Kleiderkammer anbie- ten. Jede Woche geben wir gespendete Kleidung, Spielsachen und Bücher gegen geringe Beträge an bedürftige Familien weiter. Von dem eingenommenen Geld kau- fen wir Reis und Mehl und verteilen es dazu. Wir erleben dabei immer wieder wertvolle Begegnungen. Besonders ans Herz gewachsen ist uns eine kleine Gruppe älterer Frauen, die inzwischen jede Woche vorbeikommt. Eine von ihnen ist Consuelo. Schon bei ihrem zweiten Besuch brachte sie eine Thermoskanne Kaffee mit, setzte sich zu uns und lud uns ein, gemeinsam mit ihr zu trinken. Daraus ist ein festes Ritual geworden: Woche für Woche kommt KLEIDER, KAFFEE UND KONTAKTE
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