MISSION weltweit 3/2026 3 AKTUELLE INFOS O im Internet: www.liebenzell.org O in der wöchentlichen Gebetsmail: www.liebenzell.org/ gebetsanliegen O in der LM-App „Meine Mission“: www.liebenzell.org/app O auf Facebook: facebook.com/liebenzellermission O auf Instagram: instagram.com/liebenzeller.mission SPENDEN Liebenzeller Mission Sparkasse Pforzheim Calw IBAN: DE27 6665 0085 0003 3002 34 BIC: PZHSDE66XXX Die Liebenzeller Mission ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden, Schenkungen und Vermächtnisse müssen nicht versteuert werden. Wenn etwas ein „Gschmäckle“ hat, ist es nicht direkt falsch – aber irgendwie verdächtig, unklar, komisch. So geht es heute vielen Menschen mit dem Wort „Mission“. Sie verbinden damit Druck, Überheblichkeit oder Fanatismus. Das ist nachvollziehbar – manche Geschichten und Erfahrungen geben leider Anlass dazu – von kolonialen Verstrickungen bis hin zu aufdringlichen Gesprächen an der Haustür. Und doch begegnet uns das, was wir „Mission“ nennen, ständig – nur unter anderem Namen: Ein Bekannter empfiehlt begeistert sein Fitnessprogramm. Influencer preisen Produkte, Bücher oder Serien an. Eine Veganerin erklärt, warum ihre Lebensweise die bessere ist. Werbung sowieso – sie ist durchweg missionarisch. Sie will, dass du kaufst, fühlst, denkst – und zwar genau das, was sie für richtig hält. Klimaaktivisten, politische Bewegungen, Gesundheitstrends, Start-ups – sie alle haben eine Botschaft, die sie verbreiten wollen. Selbst Bildung ist missionarisch: Wir glauben, dass bestimmte Inhalte so wichtig sind, dass jeder sie lernen sollte – für sein Leben, für unsere Gesellschaft. Alle wollen überzeugen. Jeder teilt, was ihn begeistert. Mission ist nichts Fremdes – sie ist alltäglich. Sie heißt nur oft anders. Der amerikanische Theologe Bryan Stone nennt das treffend eine „Kultur der Bekehrung“. Warum also gerade beim Glauben verstummen? Wenn es um Hoffnung, Liebe, Wahrheit, Vergebung und Ewigkeit geht – dann plötzlich: „Bitte nicht“? Die Jünger konnten nicht anders, als davon zu erzählen, dass Jesus auferstanden und ihnen begegnet ist. In Apostelgeschichte 4,20 heißt es: „Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“ Mission muss dabei weder laut noch aufdringlich sein. Sie ist nicht manipulativ oder intolerant. Sie ist ehrlich, authentisch und spürbar – bewusst und zeugnishaft. Ein Lebensstil, der duftet – nach Jesus. Ein Gschmäckle, das neugierig macht. Eine Botschaft, die Leben verändert. Vielen Dank, dass ihr dazu beitragt, dass unsere Missionare weltweit ein „guter Geruch Christi“ (2. Korinther 2,15) sind. Viel Freude beim Lesen des Magazins. Euer Dave Jarsetz, Missionsleiter Des hot a Gschmäckle … 22 Editorial PS: Wir laden herzlich ein zum Herbstmissionsfest – ob „on site“ in Bad Liebenzell, „on line“ in eurer Gemeinde oder „on tour“ an einem von über 20 Orten mit einem Liebenzeller Team: www.liebenzell.org/hmf
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