19 LIEBENZELLER MISSION AKTUELL MISSION weltweit 4/2026 Liebe Missionsfreundin, lieber Missionsfreund, wenn ich früher an Mission dachte, hatte ich oft nur Bilder von fernen Ländern vor Augen. Doch Gottes Mission, der größte Auftrag der Weltgeschichte, kennt keine Grenzen und Entfernungen. Ja, Mission findet in Afrika, Asien, Amerika und Europa statt, aber eben auch ganz konkret vor unserer eigenen Haustür. Und das ist gut so: Egal, ob am anderen Ende der Welt oder im eigenen Wohnort, überall brauchen Menschen die befreiende Botschaft des Evangeliums. Auch in Deutschland öffnet Gott Türen: Menschen sehnen sich nach Hoffnung, nach Orientierung und einem tragfähigen Fundament für ihr Leben. Unsere Missionarinnen und Missionare begegnen ihnen in Gemeinden und im persönlichen Gespräch. Sie bauen Brücken, begleiten, helfen und laden Menschen ein, Jesus kennenzulernen. Ohne dich geht es dabei nicht. Du gehörst dazu. Mit deinen Gebeten und deiner finanziellen Unterstützung machst du Mission möglich. Weltweit und in unserem Land. Du trägst dazu bei, dass Menschen Gottes Liebe erfahren und Hoffnung finden. Dafür danke ich dir von Herzen. Es ist ein Vorrecht, gemeinsam mit dir an Gottes Auftrag mitzuarbeiten. Denn Gottes Mission gilt der ganzen Welt und beginnt oft genau dort, wo wir leben. Im Namen der Missionsleitung Thomas Haid, Kaufmännischer Geschäftsführer Zukunft gestalten BAD LIEBENZELL. Vermutlich hast du in den vergangenen Monaten selbst gespürt, dass die wirtschaftlichen Herausforderungen zunehmen. Leider machen die steigenden Kosten auch vor unserer Mission nicht Halt. Außerdem haben wir im vergangenen Jahr deutlich weniger Spenden erhalten als erhofft, so dass eine Lücke von 1,5 Millionen Euro entstanden ist. Dazu kommt: Bei einer optimistischen Annahme von nur 2 Prozent Inflation bräuchten wir bis 2029 eine Million Euro mehr für dieselbe Arbeit. Deshalb müssen wir Sparmaßnahmen umsetzen und neue Einnahmequellen erschließen. Sparen bedeutet nicht Rückzug, sondern unser Werk langfristig stark aufzustellen. Was bedeutet das konkret? Wir besetzen freiwerdende Stellen zum Teil nicht neu, vereinfachen Abläufe und kommen nicht um nach außen sichtbare Veränderungen herum. Wir erhöhen die Teilnehmerbeiträge für impact, Konfi-Seminar, TMT. Kommunikationsangebote wie unser TV-Magazin, die Kinderzeitschrift GO! und der Missionskalender stehen auf dem Prüfstand, genauso wie das IHL-Forschungsinstitut „LIMRIS“. Außerdem wird es Einsparungen bei den Jugendfesten geben. Nicht, weil uns diese Angebote weniger wichtig sind, sondern weil wir die uns anvertrauten Mittel noch wirksamer einsetzen möchten. Auch Zuschüsse für einheimische Mitarbeiter weltweit und Angebote auf dem Missionsberg werden überprüft. Für unsere Mitarbeiter wird zum Beispiel die Kantine nur noch an drei Tagen in der Woche geöffnet sein. Jeder eingesparte Euro soll dort wirken, wo Menschen von Jesus hören. Trotz aller Veränderungen blicken wir zuversichtlich nach vorne. Gott hat die LM über viele Jahrzehnte getragen. Darauf vertrauen wir auch heute. Danke, wenn du diesen Weg mit Gebet, Verbundenheit und Unterstützung begleitest. PS: Jede Spende zählt: Würde jede Unterstützerin und jeder Missionsfreund die Spende um nur 5 Prozent erhöhen, zum Beispiel den Dauerauftrag von 20 auf 21 € oder die Jahresspende von 300 auf 315 €, wäre der größte Teil unserer Finanzlücke bereits geschlossen! Mission vor der Haustür
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