sagen wir Ihnen im Rückblick auf das Jahr 2016: Herzlichen dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, sich über die Arbeit der Liebenzeller Mission zu informieren und für uns zu beten. Herzlichen dank für jedes ermutigende Wort und praktische Hilfe bei Veranstaltungen, im alltäglichen Betrieb oder bei Einsätzen. Herzlichen dank für jede Überweisung oder Spende, die wir von Ihnen erhalten haben. Herzlichen dank für Ihr Vertrauen. Wir haben allen Grund, dankbar zu sein. Wir konnten unsere Arbeiten in Freiheit tun und sind dankbar, dass Menschen zum persönlichen Herzlichen dank 26 lieBenZeller mission aktuell Burundi. Das war ein Wiedersehen! Die zur Begrüßung traditionell gehörenden Umarmungen wollten gar nicht enden. So eine Herzlichkeit und Freude! Im November 2016 waren wir zum ersten Mal gemeinsam zu einem Kurzbesuch in Burundi, nachdem wir dort von 1993 bis 2004 im Missionsdienst gewesen waren. Jetzt bescherten uns die Missionare und die burundischen Schwestern und Brüder einen wunderschönen Aufenthalt, unseren Höhepunkt des Jahres. Was war das Ziel der Reise? Schulungen für alle Pastoren der Diözese. Ermutiger wollten wir sein nach der innerkirchlichen Krise von 2013 und der politischen Krise von 2015. Allerdings hat uns die erlebte Gemeinschaft selbst so bereichert, dass wir nur staunen und Gott danken können für seine Kinder dort und für das, was er in Burundi wirkt! Und ohne es abgesprochen zu haben, haben die Themen richtig gut in die Situation gepasst! Unseren Stundenplan im Pastorenseminar mussten wir beim zweiten Thema („Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet“) ändern, damit noch mehr Austausch in Kleingruppen stattfinden konnte. Wen wundert es bei solchen spannungsvollen Verhältnissen, wie sie in Burundi gerade wieder vorliegen: Der Wechsel in der Kirchenleitung der Partnerkirche muss verarbeitet werden. Die Menschen müssen sich zurechtfinden in einem politischen Umfeld, in dem ein Wort gegen die Regierung höchst riskant sein kann. Die wachsende Bevölkerung steht in einem Überlebenskampf auf engem Raum. Doch wer mit dem Evangelium von Jesus Christus unterwegs ist, hat die größte Kraft hinter sich für Vergebung, Versöhnung und Hoffnung für die Zukunft. Die einheimischen Pastoren sind jedenfalls ermutigt und gestärkt in ihre Gemeinden zurückgegangen, sodass der neue Bischof Eraste Bigirimana uns sagte: „Das war doch jetzt ein hoffnungsvoller Anfang! Wie kann so etwas weitergehen?“ Die Saat des Wortes Gottes wird aufgehen. Bleibt zu beten, dass Gott Möglichkeiten schenkt, mit Personal und Mitteln solche theologischen Schulungen fortzusetzen. Jürgen und Monika Wiegel ermutigendes und hoffnungsvolles Jürgen und Monika Wiegel mit Pastor Barnabé (Leiter der Bibelschule) und Pastor Léonard (Lehrer) in Muramvya FotoS: JÜrGEN WiEGEl GrAFik: SAmuEl proSS Glauben gefunden haben. Wir haben über 500.000 Euro mehr an Spenden erhalten als 2015. Uns ist bewusst, dass wir für dieses Jahr wieder sehr viel Geld brauchen. Unerwartete Kosten im Zusammenhang mit gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutzauflagen haben uns zusätzlich belastet. Unsere finanzielle Situation ist und bleibt angespannt. Aber: Wir wollen weiter vorangehen und darauf vertrauen, dass Gott uns mit dem Nötigen versorgen wird. Herzlichen Dank, dass Sie uns darin begleiten und unterstützen. Gott versorge Sie mit dem, was Sie persönlich brauchen. Er segne und bewahre Sie. Ihr Detlef Krause Jürgen Wiegel im Gespräch mit burundischen Kollegen beim Pastorenseminar
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