MISSION weltweit – Ausgaben 2017

22 Gottes Versprechungen aus der Bibel kann man absolut vertrauen. Das war die zentrale Botschaft an 5500 Teilnehmer bei denKindermissionsfesten im Zelt auf dem Missionsberg im Mai. In einem Theaterstück, Liedern, biblischen Geschichten und Berichten von Missionaren aus Papua-Neuguinea, Ecuador und Frankreich ging es um das Motto „Versprochen ist versprochen“. An mehr als 50 Spielstationen konnten sich die Kinder austoben, Rätsel lösen und kreativ werden. Mehr: www.kimife.de Nächstes Jahr findet das erste der beiden Kindermissionsfeste wieder an einem Sonntag statt. Zielgruppe sind Kinder von der ersten bis zur fünften Klasse. Die Termine zum Vormerken: 6. und 10. Mai 2018. Missionsfeste im Frühjahr Herzliche Einladung zum Herbstmissionsfest am 10. September 2017. Das Programm finden Sie in der nächsten Ausgabe von „Mission weltweit“ oder im Internet: www.liebenzell.org/hmf Christoph Kiess, Leiter Öffentlichkeitsarbeit FOTOS: JOCHEN LENGLER, CHRISTOPH KIESS Ausnahmezustand im Monbachtal bei Bad Liebenzell: 2000 Jugendliche trafen sich zum Teenagermissionstreffen und genossen nach Himmelfahrt ein buntes Wochenende in der Zeltstadt. In Gottesdiensten, Talkrunden, Seminaren und Workshops ging es um die Frage, was im Leben Sicherheit gibt. Frankreich-Missionar Björn Dehner blieb realistisch: „Auch wenn wir unser Leben mit Jesus leben, wird es nicht ein rosaroter Dauerlutscher. Es bleibt ein Leben, in dem es immer auch Schwierigkeiten und Probleme gibt. Da muss man aber nicht alleine durch. Gott hat versprochen, bei uns zu sein.“ Neben vielen Freizeit-, Musik- und Sportangeboten gab es den traditionellen und originellen Sponsorenlauf zugunsten der Missionsarbeit. 35.000 Euro wurden für die Aktion „Weltweit Hoffnung schenken“ in Malawi erlaufen. Mehr: www.teenagermissionstreffen.de Glaube und Gemeinschaft geben mehr Halt als der Gehaltszettel, betonte der gebürtige Sudanese Yassir Eric vor 4300 Besuchern am Pfingstmissionsfest. Er leitet das Europäische Institut für Migration, Integration und Islamthemen an der Akademie für Weltmission in Korntal und ermutigte, auf Menschen aus anderen Ländern zuzugehen und offen vom Glauben zu sprechen: „Wenn wir etwas Wichtiges in unserem Leben haben, dann sollen wir darüber reden.“ Eric riet den Missionsfestbesuchern, sich nicht durch Angst und Unzufriedenheit gefangen nehmen zu lassen. „Deutschland ist ein Land, in dem mehr als 70 Jahre Frieden herrscht und in dem es großen Wohlstand gibt.“ In Bezug auf die islamistischen Terroranschläge meinte er: „Hass mit Hass zu begegnen, ist menschlich. Um Hass mit Liebe zu begegnen, braucht es Jesus Christus.“ 30 Missionare berichteten aus ihren Einsatzländern, über ihre Aufgaben und aus ihrem persönlichen Leben. „Für uns als Familie war es wichtig, dass wir Kontakte aufbauen, uns beteiligen und engagieren, zum Beispiel in Vereinen. Daraus sind Freundschaften entstanden, und da können wir die Liebe von Jesus weitergeben“, berichtete FrankreichMissionar Michael Eckstein. Für den gebürtigen Chilenen Andrés Vergara waren Missionare immer blond und kamen aus demNorden. Künftig bereiten er und seine Frau Kathrin in seiner Heimat Christen auf den weltweiten Missionsdienst vor. Erstmals wurde eine junge Slowakin in den Missionsdienst mit der LM ausgesandt: Silvia Kevezdova wird in Malawi Mitarbeiter für Kindergottesdienste und Sonntagsschulen ausbilden. Hinter ihr stehen viele Missionsfreunde des ungarischen Zweigs der Liebenzeller Mission. Mehr: www.liebenzell.org/pmf Einzug der Missionare und Bühne beim KiMiFe Ein Highlight beim TMT: der Sponsorenlauf Yassir Eric predigt an Pfingsten zum Thema „Herz.Schritt.Macher“. DABEI GEWESEN

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