MISSION weltweit 2/2026 PERSÖNLICHES Unsere weltweiten Projekte lassen sich bewusst entlang von fünf Initiativen beschreiben: #MenschenEinladen Evangelisation Wir laden Menschen ein, Jesus zu begegnen – kreativ und verständlich. Besonders im digitalen Raum sehen wir große Chancen. Denn: Die Ernte ist online, die Arbeiter sind es nicht. #MenschenZusammenbringen Gemeindegründung und -entwicklung Wir gründen neue Gemeinden, besonders im städtischen Kontext, begleiten sie im Team und öffnen Räume für Begegnungen zwischen Kulturen. #MenschenDienen Entwicklungs- und Sozialarbeit Wir fördern soziale Projekte, die Hoffnung bringen und Glauben erfahrbar machen – nachhaltig und gemeindenah. #MenschenMobilisieren Missionsmobilisation Wir wecken Begeisterung für Gottes weltweiten Plan, ermutigen Menschen zum Mitmachen und senden sie aus – vor Ort und in alle Welt. #MenschenBefähigen Jüngerschaft und Ausbildung Wir befähigen Christen, Jesus zu folgen und ihren Auftrag zu leben – biblisch fundiert, lebensnah und kontextbezogen. All das geschieht gemeinsam mit Partnern vor Ort. Wir lernen voneinander, fördern einander und gehen Schritte zusammen – #gemeinsam, damit Gottes Mission wächst und sein Name geehrt wird. Blick nach vorn Diese Reformen sind wichtig, aber nicht der Schlusspunkt. Sie sind ein Schritt auf einem Weg, den Gott mit uns geht. Angesichts der Dynamik unserer Zeit gehen wir davon aus: Weitere Reformen werden folgen – vielleicht schon bald, vielleicht umfassender, als wir es ahnen. Doch eines bleibt gewiss: Gott hat immer einen Weg – mit dieser Welt, mit unserem Land, mit der Liebenzeller Mission, mit deinem und meinem Leben. Darum wollen wir Veränderung nicht als Bedrohung sehen, sondern als Einladung Gottes. Entscheidend sind nicht unsere Strukturen und Strategien, sondern wie offen wir für Gottes Reden bleiben. Leben bedeutet Erneuerung. Möge Gott uns die Weisheit, den Mut und das Vertrauen schenken, den Wandel zu gestalten – nicht nur zu verwalten. Dave Jarsetz Nadine Betz NEUE MISSIONARE VORGESTELLT DEUTSCHLAND Ich komme aus … Das ist immer eine spannende Frage für Missionarskinder wie mich. Meine Eltern sind Deutsche, in Chuuk (Mikronesien) bin ich aufgewachsen und seitdem habe ich in verschiedenen Ländern gelebt. Daher ist Heimat für mich an verschiedenen Orten. Meine Heimatgemeinde ist die Landeskirche in Gärtringen. Zum Glauben kam ich in meinen Teenagerjahren, als ich erlebte, dass Gott mir Identität gibt. Ich habe verstanden, dass er nicht von mir möchte, dass ich einfach nur ein guter Mensch bin. Gott will, dass ich in inniger Beziehung mit ihm durchs Leben gehe und mich von ihm und seiner Liebe verändern lasse. Meine Aufgaben in der Lifepoint Church Stuttgart sind vielseitig. Unser Anliegen ist es, Brücken zwischen Kulturen zu bauen und auch Brücken zwischen Menschen und Gott. Ich leite den Lobpreisbereich und investiere in den Ausbau der interkulturellen Arbeit. Und wie es bei einer Gemeindegründung so ist: Ich probiere Neues aus und packe an, wo es gerade wichtig ist. Mein Herz schlägt besonders für geflüchtete Menschen. Ich wünsche mir, dass sie bei Gott, in der Kirche und in Deutschland Heimat f inden. Ich genieße es, schöne Latte Art zu bestaunen – also die kunstvollen Motive auf Kaffeegetränken mit Milchschaum –, wunderbare Musik zu hören oder selbst zu machen, tiefgründige Gespräche zu führen und am Meer zu sein. Aktuell bewegen mich die Psalmen, vor allem Psalm 62. Sie zeigen mir, wie ehrlich und tief unsere Gespräche mit Gott sein dürfen und wie nahe uns Gott darin kommt. Wenn man mir eine Freude machen will, dann kommt mal vorbei und lasst uns zusammen ein Käffchen trinken. Was mir sonst noch wichtig ist: Wenn du mehr über meine Arbeit wissen möchtest, abonniere einfach meinen Rundbrief: www.liebenzell.org/betz 23 Wer möchte einmalig oder regelmäßig dazu beitragen, den Einsatz dieser Missionarin zu finanzieren? Bitte als Verwendungszweck „Arbeit Betz“ angeben. Danke für alle Mithilfe!
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