MEINE MISSION

Unser Engagement in … Kanada: Seit 1966. Aktuell arbei- ten 10 Missionare im Großraum Toronto u.a. in Gründung und Bau von Gemeinden sowie unter Ein- wanderern. Deutschland: Seit 2006 investieren wir uns in der Gemeindegründung in Berlin – aktuell mit 6 Missionaren an zwei Standorten. Spanien: Seit 1996. An der Süd- und Ostküste engagieren sich zurzeit 13 Missionare in Gemeinden und in der Sozialarbeit. Näheres über unsere Arbeit: www.liebenzell.org/weltweit DEINE SPENDE KOMMT AN! QR-Code oder Link nutzen: www.liebenzell/spenden Bitte vermerke den Spendencode auf der Überweisung. Vielen Dank! Spendencode: 1000-31 SPANIEN Ende September 2015 reisten wir das erste Mal als Missionare nach Spanien aus, damals noch als kleine Familie. Zehn Jahre später sind wir zu sechst und haben unglaublich viel erlebt. Kollegen sind gekommen und gegangen, unsere Aufgaben haben sich verändert. Die Kinder sind gewachsen, wir haben einiges an Erfahrungen gesammelt und viele Menschen kennengelernt. Und in all diesen Wechseln in unserem Leben sehen wir im Rückblick: Gott ist und war die ganze Zeit über treu. Er hat es auch geschenkt, dass Menschen Jesus persönlich kennengelernt haben. Diese Treue Gottes in unserem Leben und sein Wirken im Leben anderer wollten wir gerne feiern! Und so organisierten wir für Mitte November ein großes Paella- und Grillfest und luden viele ein: Menschen aus der Gemeinde, aber auch Menschen, die Jesus noch nicht kennen, mit denen wir durch Schule, Freizeitaktivitäten oder sogar die Autowerkstatt über die Jahre Freundschaften und Beziehungen aufgebaut haben. Bei der Feier konnten wir ihnen noch einmal erklären, warum wir hier sind. Nicht aus Arbeitsnot, weil wir flüchten mussten oder um in einem wärmeren Land zu leben, sondern weil wir dazu berufen sind, Gottes Wort weiterzugeben. Unser Ziel war es, dass die Menschen sich untereinander kennenlernen und dadurch Brücken gebaut werden. Es war schön zu sehen, wie familiär die Atmosphäre war. Viele kannten sich nicht und trotzdem fand jeder einen Gesprächspartner. Wir sind Gott dankbar für jeden, der da war und sein Wort gehört hat, und beten, dass es in ihren Herzen wie ein Samenkorn in der Erde wachsen darf. Betest du mit, dass wir auch weiterhin Menschen mit Jesus in Kontakt bringen können? • Daniel & Rosita Suchalla WARUM WIR HIER SIND - UND BLEIBEN Daniel und Rosita schauen dankbar auf 10 Jahre Dienst in Spanien zurück Jana ist Teil des Gemeindegründungsteams „Kiezkirche Weißensee“ SPRICH MICH GERNE AN! und gleichzeitig bin ich auch ein bisschen überfordert davon, wie schnell unser Gespräch an Tiefgang gewonnen hat. Nach ei- ner Weile wechseln wir das Thema und reden über unsere Kräuter auf dem Balkon. Wir verabreden uns für nächste Woche, um Kräuter auszutauschen. Das ist meine Gelegenheit, zu beten und um Weisheit zu bitten. Nächsten Freitag ist er wieder da. Wir reden und ich erzähle ihm, dass ich an Gott glaube. Er ist auch dafür offen. Ich frage ihn, ob ich für ihn beten darf. Er willigt ein, fügt allerdings den Nebensatz „aber nur ganz kurz“ hinzu. Also bete ich und danke Gott für diesen Mann. Ich spüre die Hoffnungslosigkeit, aber ich hoffe auch, dass Gott ihm begegnet. Danke, wenn du für mich und meine Arbeit betest. • Jana Kontermann DEUTSCHLAND Seit letztem Sommer bin ich offiziell als ehrenamtliche Plauder- tasche tätig. Ich sitze eine Stunde pro Woche am Freitagnachmittag auf einer Bank am Weißen See. Ein Schild kün- digt die Plauderzeit an. Jeder kann sich setzen und einen Plausch mit mir hal- ten. Es ist Mitte Juli und ich sitze wieder einmal auf der Plauderbank. Ein älte- rer Mann setzt sich zu mir. Nach dem Small Talk sagt er: „Ich habe Depressionen.“ Er hat Tränen in den Augen. Pause. „Ich trinke Alkohol.“ Er ringt nach Worten. „Sehr viel Alkohol. Zu viel. Das ist beschämend.“ Ich sitze da und höre zu. Mein Herz leidet mit,

RkJQdWJsaXNoZXIy Mzg4OTA=