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Missionarskinder (MK)

Steckbrief Kezia Holl

  • Jahrgang 1982
  • war selbst als MK in Papua Neu Guinea von 1982 bis 1986
  • möchte Realschullehrerin werden

Steckbrief Verena Borrmann

  • 1982 geboren
  • komme aus Lienzingen bei Mühlacker
  • habe Grund- und Hauptschullehramt studiert und mache gerade mein Referendariat
  • im Rahmen des Studiums zwei Monate an einer Schule für MKs in Bénin (Westafrika) unterrichtet
  • will selbst in die Mission gehen
  • die Arbeit mit MKs liegt mir ganz besonders am Herzen

Hallo, liebe Besucher!

 

Meine Zulassungsarbeit mit dem Titel „Third Culture Kids – Zur Reintegration im Ausland aufgewachsener deutscher Schülerinnen und Schüler“ schrieb ich im Laufe meines Lehramt-Studiums. Wie der Name „Zulassungsarbeit“ schon sagt, ist diese Arbeit verpflichtend, um zur Staatsexamens-Prüfung zugelassen zu werden. Es geht also kein Weg daran vorbei.


Ich wusste selber lange nicht, in welchem Bereich ich diese Arbeit schreiben soll und erst recht nicht zu welchem Thema. Doch meine eigene Kindheit als Missionarskind (MK), und somit als Third Culture Kid (TCK), brachte mich auf den Gedanken, in diesem Bereich ein Thema zu suchen.


Aus Kontakten zu anderen MKs und TCKs wusste ich, wie schwer diese es haben, sich wieder im Heimatland einzuleben, wenn sie einige Jahre im Ausland gelebt haben. Da mir aber gleichzeitig bewusst war, dass diese ganz eigenen Anpassungsschwierigkeiten von TCKs von der Öffentlichkeit überhaupt nicht erkannt werden und oft unbeachtet bleiben, stellte es für mich eine Herausforderung dar, darüber zu schreiben und somit diesem Unwissen entgegenzuwirken.


Ich hoffe, dass mir das gelungen ist und ich einen kleinen Beitrag dazu liefern konnte, TCKs und ihre spezifischen Besonderheiten und Schwierigkeiten besser zu verstehen.


Liebe Grüße

Kezia Holl


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Hallo,

für meine wissenschaftliche Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen, habe ich das Thema Missionarskinder gewählt.


In dieser Arbeit stehen die Missionarskinder als eine spezielle Gruppe der Third Culture Kids im Mittelpunkt. Sie verfügen über enorme Ressourcen und einen riesen Erfahrungsschatz, haben aber auch mit ganz eigenen Schwierigkeiten und Herausforderungen zu kämpfen.


Nach der Darstellung einiger typischer Persönlichkeitsmerkmale von MKs geht es darin um die Rückkehr in die deutsche Kultur und vor allem um den Übergang von der Schule im Missionsland in die deutsche Schule.


Folgende Fragestellungen habe ich im Wesentlichen untersucht:

Welche Probleme sind zu erwarten?

Wie kann man sich darauf vorbereiten?

Wie können Eltern, Lehrer, Missionsgesellschaften das MK in dieser turbulenten Zeit ganz praktisch unterstützen?


Ich hoffe mit dieser Arbeit einen Beitrag dafür zu leisten, dass die Missionarskinder von Ihrem Umfeld noch mehr beachtet und auf Ihre speziellen Bedürfnisse eingegangen wird.

Viele Grüße

Verena Borrmann


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