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Spanien

Gemeindegründung an der Costa Azahar in der Provinz Castellón

Die Arbeit in Castellón , einer Hafenstadt mit 180.000 Einwohnern, begann in Grao, dem Fischerviertel, 1996 mit einer kleinen Kinderstunde in einer Garage. Im Jahr 2000 wurde sie von Liebenzeller Missionaren übernommen. Von einer anfänglichen Garage zog die kleine Gemeinde in einen eigenen Versammlungsraum.

Nach stetigem Wachstum musste die Gemeinde manche Rückschläge in Kauf nehmen. Heute wird die Gemeinde in Grao von einem Leitungsteam geführt und von einem einheimischen Mitarbeiter (Daniel Peñaloza) geleitet.

Weiter im Norden liegt Benicarló, ein Ort mit etwa 27 000 Einwohnern. Dort leben viele Menschen von Fischerei und Gemüseanbau, das Markenzeichen der Stadt ist die Artischocke. Die Region ist stark vom Katholizismus geprägt. Stierrennen, Umzüge und Messen gehören zum kulturellen Erbe. Evangelischen Gemeinden wird mit Skepsis begegnet und die Bibel kennen viele Menschen nur vom „Hörensagen“.

Im Januar 2008 zog Familie Eckel nach Benicarló, um dort eine Gemeinde zu gründen. Ein kleiner Raum wurde angemietet, der „Punto de Encuentro“ (Treffpunkt). Mit einem Begegnungscafé, das zweimal in der Woche öffnet, versuchen die Gemeindeglieder mit Menschen in Kontakt zu kommen. Daraus sind inzwischen regelmäßige Gottesdienste, Gebets- und Bibelstunden sowie eine Jugendarbeit erwachsen.

Seit Herbst 2015 leben Familie Köhler und Familie Suchalla in Nachbarort Peñíscola, um dort eine Gemeinde aufzubauen. Zunächst lernen sie dort die Sprache und versuchen mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen.
Im Winter hat Peñíscola rund 8000 Einwohner, im Sommer durch den Tourismus 150.000. Viele Familien sind kaputt, viele Menschen arbeitslos. Fast 40 Prozent der Einwohner sind Ausländer.