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Sambia

Hilfe für Nabwalya

Das Nabwalya Tal liegt äußerst isoliert zwischen dem Nord- und Südluangwa Nationalpark. Der Zugang mit einem allradbetriebenen Auto ist nur in der regenfreien Zeit möglich. Der Landestreifen für Kleinflugzeuge ist ebenfalls nur während der Trockenperioden benutzbar, da er in der Regenzeit überschwemmt ist.

 

Das Nabwalya Gebiet umfasst mehr als 100 Dörfer in denen ca. 16 000 Menschen leben. Eine Klinik, die von nur einem Krankenpflegern betreut wird, und in deren Apotheke sich kaum Medikamente befinden, bietet nur unzureichende medizinische Hilfe an. Die schulische Situation ist ähnlich. Es fehlt an ausgebildeten Lehrern und so unterrichten vor allem Schulabgänger. Viele Menschen sind frustriert und enttäuscht darüber, wie wenig Beachtung ihre Situation findet.

Auch auf geistlichem Gebiet herrscht großer Mangel. Die Menschen versuchen durch Ahnenanbetung und Zauberei ihrer Ängste und Nöte Herr zu werden.

 

Die Liebenzeller Mission hat seit 1999 Kontakt mit dem Häuptling dieses Gebietes. Lange Zeit war die Arbeit auf unregelmäßige Hilfsflüge, mit denen dringend benötigte Medikamente eingeflogen wurden, und kurze Besuche begrenzt. 

 

Seit Sommer 2006 leben und arbeiten Anke und Samuel Meier im Nabwalya Tal. 

Gemeinsam mit einem sambischen Pastorenehepaar sind sie in der Gemeindegründung tätig. In der neuen kleinen Gemeinde werden Bibelkurse, Frauenkreise, biblischer Unterricht für Kinder und Gottesdienste angeboten. Neben der theologischen Arbeit ist praktische Hilfe jeglicher Art Teil der Aufgabe von Familie Meier.

 

Für die Arbeit vor Ort werden in diesem Jahr 4 700 Euro und für medizinische Hilfsgüter 3 500 Euro benötigt.