Hilfe für Nabwalya
Das Nabwalya Tal liegt äußerst isoliert im Nord-Luangwa Nationalpark. Der Zugang in das Tal mit dem Auto ist nur in der regenfreien Zeit möglich. Ein vor langer Zeit angelegter Landestreifen für Kleinflugzeuge wird während der Regenzeit überschwemmt und ist deshalb auch nur in Trockenperioden benutzbar.
Das Nabwalya Gebiet umfasst knapp 100 Dörfer in denen ca. 16 000 Menschen leben. Eine Klinik, die von einem einzigen Krankenpfleger betreut wird, und in deren Apotheke sich kaum Medikamente befinden, bietet nur unzureichende medizinische Hilfe an. Die schulische Situation ist ähnlich. Es fehlt an ausgebildeten Lehrern und so unterrichten vor allem Schulabgänger. Viele Menschen sind frustriert und enttäuscht darüber, wie wenig Beachtung ihre Situation findet.
Auch auf geistlichem Gebiet herrscht großer Mangel. Es gibt keine regelmäßigen Gottesdienste. Die Menschen versuchen durch Ahnenanbetung und Zauberei ihrer Ängste und Nöte Herr zu werden.
Die Liebenzeller Mission will, dieses „vergessene Volk“ nicht alleine lassen. Bislang war die Arbeit auf unregelmäßige Hilfsflüge, mit denen dringend benötigte Medikamente eingeflogen wurden, und kurze Besuche begrenzt. Einige Male konnte auch dir Krankenschwester Erna Weimar schon "im Tal der Stechmücken" medizinische Hilfe leisten.
Seit Sommer 2006 lebt und arbeitet Familie Meier nun im Nabwalya Tal. Erste Priorität hat das Erlernen der Sprache und der Aufbau von Beziehungen mit den Einheimischen. Ein wöchentlicher Bibelkreis wurde bereits begonnen. Unterstützt wird Familie Meier von einem sambischen Pastor.
Für die medizinische Hilfe, die Unterkunft und Wasserversorgung für Familie Meier sowie Fahrt- und Flugkosten werden in diesem Jahr 7 500 Euro benötigt.
Bei Überweisungen bitte angeben: "SPC 1457-35 Nabwalya"
