Sozialmissionarische Gemeindearbeit in Jekaterinburg/Russland
Armut und Reichtum
Jekaterinburg (1,33 Mio Einwohner) ist nach Moskau und St. Petersburg die drittgrößte Stadt Russlands und liegt an den östlichen Ausläufern des Urals. Unübersehbar sind westliche Einflüsse und Konsumorientierung.
Doch neben Reichtum für Wenige gibt es auch die andere Seite: bettelnde "Babuschkas"; Alte und Arme, die den Müll nach Essbarem und Brauchbarem durchwühlen; Obdachlose und Straßenkinder, die ein warmes Quartier für die kalten Nächte suchen.
Herausforderung Gemeindebau
In dem Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, Atheismus und Orthodoxie, Armut und Reichtum arbeiten die Mitarbeiter der Liebenzeller Mission seit Anfang 2001 innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche.
Begonnen wurde die Arbeit mit dem Aufbau einer Gemeinde die sich bisher zu Veranstaltungen in angemieteten Räumen trifft.
Bis Ende des Jahres 2009 wurde eine sozialmissionarische Arbeit unter Straßenkindern durchgeführt. Nach einer Neukonzeption der Arbeit wird künftig sozial schwachen Familien geholfen. Ziel dieser Arbeit ist, die drohende Verwahrlosung von Kindern schon im Vorfeld zu erkennen und zu verhindern.
Aufgrund der hohen Mietkosten und der nur begrenzten Möglichkeit in den bisherigen Räumen eine effektive Sozialarbeit zu betreiben, sind die Mitarbeiter vor Ort auf der intensiven Suche nach einer geeigneten Immobilie.
Die Liebenzeller Mission unterstützt den Bau mit 250 000 Euro.



