Sepik-Arbeit in Papua-Neuguinea
Moropote war einer der letzten Plätze im Sepik, den Liebenzeller Missionare Ende der 80iger Jahre erschlossen. Das Dorf gehört zum Niksek Bezirk (besser bekannt als April River), in dem Fritz Urschitz Ende der 70iger Jahre unter Steinzeitleuten mit der Missionsarbeit begann. Es liegt am Fuß von einer Bergkette an einem klaren Bach und hat einen Landestreifen auf dem die einmotorigen Flugzeuge der Missionsfluggesellschaft MAF starten und landen können. Die abgelegene Sepik-Region wird von der Regierung stark vernachlässigt, Medizinische und schulische Versorgung wird nicht gewährleistet.
Die Leute in Moropote sind freundlich und sehr offen für das Evangelium. Im Jahr 2004 wurde dort eine kleine Bezirksbibelschule von der einheimischen Kirche (SSEC) mit Hilfe der Liebenzeller Mission ins Leben gerufen. Pastor Wanunabo vom Hochland, der schon seit langem mit ausländischen Misisonaren zusammenarbeitet, ist der Leiter dieser Bibelschule.
Angrenzend liegen die Sümpfe des Transsepik mit vielen kleinen Dörfern. Unsere Mitarbeiter werden dort oft zu evangelistischen Veranstaltungen, Jugendwochen, Kursen für Pastoren, Jugendarbeiter, Männer und Frauenarbeit eingeladen.
Die meisten dieser Orte sind nur mit dem Flugzeug, Kanu oder auf langen Tagesmärschen erreichbar.
Die Liebenzeller Mission hilft der Bibelschule in Moropote in diesem Jahr mit 2 000 €. Außerdem fallen für die weitere Arbeit im Sepik, wie z.B. Flüge und Reisen in die entlegenen Regionen und die Instandhaltung von Landestreifen, Kosten in Höhe von ca. 18 000 € an.
Bei Überweisungen bitte angeben: „SPC 1216-35".
