Sepik-Arbeit in Papua-Neuguinea
Das östliche Sepikgebiet, in dem unsere Missionare arbeiten, befindet sich im Nordosten Papua-Neuguineas. Es ist ein großes von der Regierung sehr vernachlässigtes Gebiet voller Sümpfe und Schwemmland. Geprägt wird dieses Gebiet vom Sepikfluss, der im zentralen Hochland entspringt und sich über 1 127 km durch das Tiefland wälzt bis er in den Pazifik mündet.
Unsere Missionare reisen daher vor allem mit dem Einbaumkanu, kleineren Flugzeugen oder zu Fuß. Da das Einzugsgebiet des Sepikflusses sehr groß ist sind sie teilweise mehrer Tage unterwegs um die weit verstreut liegenden Dörfer zu besuchen.
Entlang des schwer zugänglichen Sepik-Flusses werden mehr als 40 Dörfer betreut. Mittelpunkt der Arbeit ist die geistliche Schulung und Betreuung durch u.a. Männer-, Frauen- und Jugendkreise. Ein weiterer Schwerpunkt sind praktische Hilfen zur Lebensbewältigung.
Durch spezielle Ausbildungskonzepte erhalten Bewohner der entlegenen Regionen die Möglichkeit, sich theologisch weiterzubilden. In kleinen "Busch-Akademien" in Nagri, Moropote oder Missim versammeln sich zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dortigen Gemeinden. Eine "wandernde Bibelschule" die zu den Menschen in die Dörfer kommt, findet regen Zuspruch.
Die Liebenzeller Mission hilft der Bibelschule in Moropote in diesem Jahr mit 4 500 €.



