Port Moresby - Hilfe für Kinder und Jugendliche/Papua-Neuguinea
Die Verstädterung in Papua-Neuguinea zieht immer mehr Menschen in die illegalen Siedlungen an den Stadträndern. Auf der Suche nach Arbeit und Wohlstand strömen die Bewohner aus allen Provinzen des Landes in die Städte. In der Landeshauptstadt Port Moresby leben etwa die Hälfte der 350.000 Einwohner zum Teil unter primitivsten Bedingungen in den sogenannten „Settlements", in denen slumähnliche Zustände herrschen. Zehntausende von Jugendlichen sind ohne Hoffnung auf Arbeit. Ein rapides Anwachsen der Kriminalität sowie steigender Alkohol- und Drogenkonsum ist zu beobachten.
Diesen jungen Leuten soll eine persönliche und berufliche Perspektive vermittelt werden. Auf der Grundlage des Evangeliums wird Anleitung zu einem eigenständigen und sinnvollen Leben gegeben. In besonderen Programmen werden kleine Lese- und Schreibklassen, Kindertage und evangelistische Programme angeboten. Unter Mithilfe von freiwilligen Kurzzeitmitarbeitern der Liebenzeller Mission bekommen junge Menschen eine „Grundausbildung" in holzverarbeitenden oder mechanischen Kursen.
In Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen stellt diese Arbeit ein überkonfessionelles Projekt verschiedener Kirchengemeinden in Port Moresby dar. Das Ehepaar Urschitz ist im Sommer 2004 als Projektleiter nach Papua Neuguinea ausgereist und wird seit 2007 von dem Ehepaar Meier unterstützt.
In diesem Jahr stellt die Liebenzeller Mission u.a. 30 000 € für den Bau einer Überdachung zur Verfügung, damit die Programme, die bisher teilweise unter freiem Himmel durchgeführt werden, auch bei Regen ohne Beeinträchtigung stattfinden können.
Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf ca. 70.000 €.
Bei Überweisungen bitte angeben: „SPC 1212-35 Hilfsprojekt Port Moresby".
