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Bettina Heckh

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Die Liebenzeller Mission in Papua-Neuguinea: In Menschen investieren

Land und Leute
Papua-Neuguinea (PNG) liegt im Westen von Neuguinea, der nach Grönland zweitgrößten Insel der Welt. Der seit 1975 unabhängige Staat hat im letzten Jahrhundert eine rasante Entwicklung von der Steinzeit in die Moderne erlebt. Missionare errichteten die ersten Schulen, bildeten junge und alte Menschen aus, brachten medizinische Hilfe und verschafften den Frauen eine bessere Stellung. Weil Missionsgesellschaften wesentlich zur Entwicklung des Landes beigetragen haben, ist die Regierung bis heute ihnen gegenüber sehr aufgeschlossen.

Die Landesfläche entspricht der Größe von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Inselstaat ist sehr rohstoffreich, aber durch die weit verbreitete Korruption profitieren nur wenige von den Ressourcen. Die Menschen sehnen sich nach Verbesserung ihrer Lebensumstände, aber nur wenige verfügen über ein regelmäßiges Einkommen. Die 7 Millionen Einwohner kommen aus rund 1000 Volksgruppen und sprechen 862 verschiedene Sprachen. Vor allem in den Städten ist Gewalt ist an der Tagesordnung, und die Aidsrate wächst rapide.

Investitionen in Menschen sind das Herzstück
PNG versteht sich als „christliches Land“. Gleichzeitig besinnt man sich zurück auf lokale Traditionen, und der Animismus mit Furcht von Geistern, Ahnen und bösen Mächten ist nach wie vor stark verbreitet. Es gibt zu wenige fundiert ausgebildete Pastoren, die Wegweisung und Hilfestellung geben können. Deshalb ist Missionsarbeit so notwendig wie vor 100 Jahren. Unsere Missionare helfen als Bibelschullehrer, in der Schulung ehrenamtlicher Mitarbeiter oder unter Kindern und Jugendlichen in den Armenvierteln der Städte:

Am ECOM Bible Training College auf der Insel Manus erhalten angehende Pastoren und Gemeindediakone aus dem ganzen Land eine gründliche theologische und praxisorientierte Aus- oder Weiterbildung.

Shape Life ist der Name der Arbeit in den Armenvierteln der Hauptstadt Port Moresby. Shape Life bedeutet Leben formen, prägen und gestalten. Die angebotenen Programme leisten ganzheitliche Hilfe für Kinder und Jugendliche.

Die Arbeit im Sepik-Gebiet kommt Menschen in einem vernachlässigten Gebiet zugute. In mehr als 40 Dörfern ist Schulung und Lebenshilfe möglich. In kleinen Bibelschulen werden Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeiter unterrichtet.

Vielen Dank, wenn Sie die vielfältige Arbeit in Papua-Neuguinea unterstützen.