Aufgaben der Liebenzeller Mission in Kirgisistan
Die Evangelisch-Lutherische Kirche Kirgisistans (ELKK) entstand durch Zwangsumsiedlung von Deutschen während des zweiten Weltkriegs. Diese verloren ihre Heimat und ihre Kirchen in den alten deutschen Siedlungsgebieten und brachten ihren Glauben mit in die karge Steppe Kirgisistans. Dort sammelten sie sich und bauten bescheidene „Bethäuser“. Die Auswanderungswelle der Russlanddeutschen brachte es schließlich mit sich, dass die Kirche vor ihrem Ende stand, das sie ihre Leitung und fast alle Mitglieder verloren. Meist blieben nur wenige alte Leute zurück, deren Kinder mit Russen verheiratet waren oder die keine Angehörigen in Deutschland hatten. Ihr Gebet um eine Erweckung war nicht umsonst, denn der russische Bevölkerungsteil war nach der atheistischen Ära suchend und offen für das Evangelium. Menschen kamen zum Glauben!
Im Jahr 2000 bat die evangelisch-lutherische Kirche in Kirgisistan erstmals um personelle Unterstützung bei der Gemeindearbeit, da die wenigen eigenen Mitarbeiter überfordert waren.
Daher beschloss die Mitgliederversammlung der Liebenzeller Mission im Juni 2005 Mitarbeiter auszusenden.


