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Japan

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Gemeindegründung Minamino

Minamino gehört zur Stadt Hachioji am Rande Tokios (nordwestlich vom Stadtkern) und ist eine völlig neue Wohnsiedlung. 2006 lebten dort 15 000 Einwohner, bis 2010 sollen es 28 000 sein. Vier kleine Shinto-Schreine und 2 buddhistische Tempel mit Friedhof standen schon, bevor die Siedlung erschlossen wurde.

Eine große Universität, die in den letzten Jahren entstanden ist, liegt ganz in der Nähe. Es gibt keine christliche Gemeinde, aber bereits eine gläubige Familie.

Die Initiative eine Gemeinde dort zu gründen kam vom japanischen Gemeindeverband und der Gemeinde Ikuta. Familie Thomas und Irene Beck wurden für diese Aufgabe von der Liebenzeller Mission nach Minamino entsandt.

 

Die am 17. Juli 2006 offiziell gegründete Gemeinde trägt den Namen „Christus-Gemeinde Minamino“.

Begonnen wurde mit einem Hauskreis in der Wohnung von Familie Beck, der erste Gottesdienst fand im September 2006 statt. Inzwischen hat sich ein stabiles Gemeindeleben entwickelt.

 

Mit einem Gottesdienst wurde im Dezember 2008 die neue Kirche in Minamino eingeweiht. Die Besucher kamen so zahlreich, dass einige stehen oder auf dem Boden sitzen mussten: „102 Stühle waren alles, was wir auftreiben konnten, aber auch die waren noch zu wenig“, berichten Thomas und Irene Beck. „Die Beter, Geber und Freunde der Gemeindegründung in Minamino sind so zahlreich erschienen, dass wir befürchten mussten, dass der 1. Stock die Last nicht aushält, aber alles verlief wunderbar“, so Familie Beck weiter. In der Vorweihnachtszeit haben die Mitarbeiter viele Menschen eingeladen, in das umgebaute Gemeindehaus zu kommen. So fand vor einigen Tagen ein Konzert statt, das auch gleichzeitig als „Tag der offenen Tür“ diente.

 

Geplant ist, die Gemeinde im Jahr 2010 in japanische Hände zu übergeben.