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Ecuador

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Bettina Heckh

Tel.: 07052 17-128

E-Mail: Bettina.Heckh@liebenzell.org

Gemeindegründungen verändern Menschen, Dörfer und Städte

Es ist ein trockenes Hochtal in den Anden, windig, abgelegen, arm. Wer etwas auf sich hält, wohnt hier nicht. Auf die Afro-Ecuadorianer, die hier leben, schaut man herab. Sie sind Nachkommen der Sklaven, die von den Spaniern nach Ecuador gebracht wurden. Noch gibt es hier keine Gemeinde. Aber es sind bereits etliche Kinder- und Jugendgruppen sowie Hauskreise entstanden und Menschen zum Glauben gekommen.

Auch in der Provinz Carchi an der Grenze zu Kolumbien gibt es viele Orte und Städte ohne Gemeinde. Hier gründen unsere Missionare Bibel- und Hauskreise, aus denen eigenständige Gemeinden entstehen sollen. In Mira gibt es bereits einen Gottesdienst und parallel ein Kinderprogramm.

Rund um Cotacachi leben in rund 40 Orten viele Quichua-Indianer. Missionare und einheimische Mitarbeiter versuchen gemeinsam, den Quichua die Gute Nachricht von Jesus Christus nahezubringen. Das geschieht durch Besuche, Bibelkreise und Werteunterricht an Schulen.

Wo Menschen erfahren, dass sie in Gottes Augen wertvoll sind, entwickeln sie ein neues Selbstwertgefühl. Vor allem die Kinder schätzen Zuwendung und Unterstützung. Viele kommen aus kaputten Familien und lechzen nach Liebe und Fürsorge. In zahlreichen Kinderclubs wird rund 500 Kindern die Liebe Gottes in Wort und Tat nahegebracht.