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Die Schwesternschaft

Schwester Alwine Hartmann

Schwester Christa Ulmer

Schwester Elsbeth Pfeiffle

Schwester Elisabeth Matter

Schwester werden - warum?

Jede einzelne Schwester kann von einer Berufung Gottes in diese Aufgabe und die Lebensform als Schwester sprechen. Eine solche Berufung ist immer sehr persönlich. Letztendlich mündet sie in die Gewissheit, in dieser herausfordernden Aufgabe „am richtigen Platz“ zu sein.

 

 

 

So hat mich Gott berufen:

 

Schwester Alwine Hartmann:

„In meinem Elternhaus gingen Liebenzeller Schwestern und Brüder ein und aus. Die Begegnungen mit ihnen prägten meine Kindheit. Durch das Bibelwort aus 1. Mose 12 „Geh aus deiner Verwandtschaft ...“ erhielt ich den Ruf als Schwester.“

 

 

Schwester Christa Ulmer:

„Es war auf einer Jungscharfreizeit. Die Leiterin machte gerade ihre Ausbildung in der Bibelschule in Bad Liebenzell. Ihre nette Art, mit Mädchen umzugehen und ihre schlichten, aber ansprechenden Worte zur Botschaft der Bibel weckten eine tiefe Sehnsucht in mir, Menschen diese rettende Botschaft zu bringen. Eines Abends nach der Gemeinschaftsstunde fragte mich der Leiter unserer Gemeinschaft, ob bei mir der vollzeitliche Dienst dran wäre. Auf dem Nachhauseweg machte ich einige Luftsprünge, als ob ich im Lotto gewonnen hätte! So kam es, dass ich die dreijährige Bibelschule in Bad Liebenzell besuchte. Nach einem Jahr trat ich in die Schwesternschaft ein.“

 

 

Schwester Elsbeth Pfeiffle:

„Einige Monate vor meiner Konfirmation habe ich mein Leben unter die Führung Jesu gestellt. Sehr gerne besuchte ich die Jungschar- und später die Jugendstunden und hatte dadurch Kontakt mit einer Liebenzeller Schwester. Ihr Leben und Dienst beeindruckten und prägten mich entscheidend. Nach meiner Berufsausbildung bewegte mich die Frage: ‚Herr, was willst du aus meinem Leben machen?’ Und Gott antwortete, in dem mich das Wort aus Markus 1,17 im Herzen getroffen und nicht mehr losgelassen hat: ‚Folget mir nach, ich will euch zu Menschenfischern machen.’ Da wusste ich, dass mein Platz in der Schwesternschaft der Liebenzeller Mission ist.“

 

 

Schwester Elisabeth Matter:

„Gott hat immer wieder bei mir ‚angeklopft’. Nach einer Farb- und Stilberatung dachte ich: Wenn ich jetzt Schwester wäre, hätte ich ein Problem weniger. Grau steht mir in jeder Facon. Entscheidend war mein Urlaub in Betberg. Dort stand in den Lichtstrahlen: „Einen Neustart wagen? ... Pflüge den Ackerboden deines Lebens komplett neu ...“. Am nächsten Tag sprach ich mit Schwester Erika Leimenstoll. Ausgerechnet jetzt kommt die Oberin der Schwesternschaft - ist ja ein Wunder, als ob sie wegen mir gekommen ist - bestimmt auch.

 

Seit 01.01.2005 gehöre ich zur Schwesternschaft der Liebenzeller Mission. Ich habe mich gefreut, dass ich mit offenen Armen und Freuden von ‚meinen’ Schwestern aufgenommen wurde und bin gerne in dieser Gemeinschaft. Wir Schwestern treffen uns z. B. bei Schwesternfreizeiten, beim Schwesterntag und Schwesternkurs. Außerdem haben wir persönliche Kontakte durch Besuche, per Telefon und Mail.

Gottes Willen zu tun – auch in die Schwesternschaft eintreten, wenn er es möchte – erfüllt mit Freude. Ich vertraue auf Gottes Führung und weiß, dass er in jeder Lebenslage dabei ist.“