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Advent 2016
Broschüre "Fremden begegnen – Fremden dienen"
Meine Mission

Wort von Detlef Krause zum Jahresende

Pfr. Detlef Krause

31.12.2016

Liebe Missionsfreunde,

 

wo finden wir Hilfe? Wie entscheiden wir uns richtig im Hinblick auf Hilfsangebote und Möglichkeiten unsere Probleme zu lösen? Wenn es um Entscheidungen geht, dann hat Gott uns unseren Verstand gegeben, dass wir ausloten können, welches der beste Weg ist oder sein könnte. Gott hat uns in menschliche Gemeinschaft gestellt, damit wir uns beraten und uns raten lassen können. Gott hat uns sein Wort gegeben, das uns die Richtung vorgibt.

 

Aber, das ist nicht alles. Das Jahreslos der LM erinnert uns daran, dass neben unseren Überlegungen und Einschätzungen ein ganz anderer Faktor von großer Bedeutung ist.

„Durch Umkehr und Ruhe werdet ihr befreit, im Stillsein und Vertrauen liegt eure ganze Kraft!“ (Jesaja 30,15)

 

Wir brauchen Zeiten, in denen wir individuell und kollektiv alle unsere Sorgen, Fragen, Modelle, Argumente und Lösungsansätze vor Gott zu bringen. Wir brauchen Zeiten der Stille und des Wartens auf eine Antwort Gottes oder sogar die Lösung, die wir nicht auf dem Schirm hatten.

 

Wir danken Gott für 12,343 Millionen Euro an Spenden. Noch nie in der Geschichte der Liebenzeller Mission waren die Spenden der aktiven Spender so hoch. Gleichzeitig bewegt es uns, dass wir rund 557.000 Euro weniger bekommen haben als geplant. Wir hoffen, dass wir im Ausgabenbereich noch etwas eingespart haben. Das wissen wir aber erst im Februar 2017. Ganz herzlichen Dank für Ihre Spenden, für Ihre Gebete und alle Hilfe. Gott segne und bewahre Sie im neuen Jahr.

 

Ihr 

 

Pfarrer Detlef Krause

Direktor der Liebenzeller Mission

Weihnachten als Chance für die Frohe Botschaft

Plätzchen backen in Japan

JAPAN. In vielen Einsatzländern der Liebenzeller Mission ist Weihnachten die Zeit, in der Menschen besonders offen für die Botschaft von Jesus Christus sind. Zum Beispiel auch in Japan. In der Gemeinde in Ome war ganz schön was los: Kinder-Weihnachtsfeier, Plätzchen-Backklasse, Kerzen-Gottesdienst und natürlich auch ein klassischer Weihnachtsgottesdienst. Unsere Missionare Andreas und Rahel Gross sind dankbar für alle, die zur „Jesus-Geburtstagsfeier“ gekommen sind: „Bei den Kindern hörten viele zum ersten Mal die Geschichte von Jesu Geburt.“

Auf nach Toronto

ITA auf dem Weg nach Toronto

BAD LIEBENZELL / TORONTO. Am 11. Januar ging es für die neuen Studenten der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) ab nach Kanada. Die nächsten sechs Monate leben und lernen sie in Toronto – der multikulturellsten Stadt der Welt.  Dort verbessern sie ihr Englisch, lernen christliche Gemeinden aus aller Welt kennen und bekommen ein intensives Kulturtraining. Ziel der Zeit in Toronto ist es, die Studenten auf eine spätere interkulturelle Arbeit vorzubereiten – zum Beispiel als Missionarin oder Missionar. Die Zeit in Kanada wird bewusst praxisnah gestaltet. Die Studenten engagieren sich bei Essens- und Kleiderverteilungen an Obdachlose, helfen in Englischkursen für neue Einwanderer mit, bringen sich in verschiedenen internationalen Gottesdiensten ein und lernen im „Intercultural-Ministry-Training“ von Daniel und Rita Mattmüller Verständnis und Umgang mit neuen Kulturen. Als ehemalige Missionare in Malawi können sie den Studenten Infos und Eindrücke aus erster Hand mitgeben. Mittlerweile gibt es schon den fünften Studentenjahrgang an der ITA. Eine Gruppe von Studenten vom Vorgängerjahrgang kam extra um 5 Uhr zum Abschied in Bad Liebenzell, stand „Fackel-Spalier“ und sang ein Segenslied.

Früherer Direktor Lienhard Pflaum wird 90

Pfarrer Lienhard Pflaum

BAD LIEBENZELL. Der langjährige Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Lienhard Pflaum, feiert am 13. Januar seinen 90. Geburtstag. Pflaum leitete das Missionswerk von 1966 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1992. Parallel dazu war er der Leiter des Theologischen Seminars der Liebenzeller Mission. Diese Funktion hatte er bereits seit 1963 inne.

 

Lienhard Pflaum gehörte während seiner Amtszeit auch viele Jahre zum Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz und zum Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM). Außerdem war er Mitglied der württembergischen Landessynode. Im Jahr 1988 wurde Pflaum von der Biola University in Kalifornien die Ehrendoktorwürde zum Doctor of Divinity (DD) verliehen.

 

Der heutige Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Detlef Krause, würdigte Pflaum „als einen Leiter, der sich mit ganzem Herzen für die Mission einsetzte und den Gott gebrauchte, dem Werk Ausrichtung und Stabilität zu geben.“

 

Die Liebenzeller Mission gehört heute mit rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 25 Ländern zu den größten evangelischen Missionsgesellschaften im deutschsprachigen Raum.

Von unseren Mitarbeitern in Berlin

Trauer

Mitten in tiefstem Leid...

Der Anschlag von Montagabend auf einen Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz wühlt uns sehr auf. Waren Freunde und Bekannte von uns dort? Ist jemandem von ihnen etwas zugestoßen? Aber wir denken natürlich auch an die zwölf Menschen, die durch diesen Anschlag ihr Leben verloren haben und die so kurz vor Weihnachten Familien und Freunde zurücklassen, die jetzt durch unerklärliches Leid gehen. Dazu die vielen Verletzten, die sicher nicht nur körperlich, sondern auch seelisch verletzt wurden.

Und Menschen fragen mich: „Wo ist Gott? – Warum lässt er es zu, dass unschuldige Menschen solches Leid erleben? Warum lässt er es zu, dass der Hass in unserem Land noch einen tieferen Keil in die Bevölkerung treibt? Warum?

 

... kommt Gott in die Welt!

Ich habe keine schnelle Antwort und bin sehr vorsichtig geworden, als Gottes Anwalt in dieser Welt zu agieren. Aber Eines, das weiß ich sicher und davon erzählt die Bibel immer und immer wieder. Und an Weihnachten wird diese Erzählung Wirklichkeit: Gott ist kein ferner Gott. Er kommt zu uns. Er ist der Immanuel – Gott mit uns. Er lebt mit und er leidet mit. Gott wird ein Mensch wie Du und ich, kommt uns zum Greifen nahe. Fast unbegreiflich: Gott wird Mensch. Hilflos und mittellos legt er sich in einen Stall. Er kennt uns. Er weint mit uns und er hofft mit uns. Und er rettet uns.

Wir rechnen auch dieses Jahr am Heiligen Abend damit, dass alle 250 Plätze im Kinosaal belegt sind. Eine Stunde, in der Menschen, die sonst keine Kirche besuchen ein Krippenspiel sehen, Livemusik hören  und eine Predigt erleben. 

Betet mit uns, dass Immanuel auch in ihrem Leben ankommt und sie etwas erleben von der unerhörten Botschaft der Engel: Fürchtet Euch nicht, denn für Euch ist heute der Retter geboren!

 

Soweit ein kurzes Update aus Berlin.

 

Wir wünschen Euch eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit.

Und bis wir und wiedersehen im Jahr 2017 halte Gott euch fest in seiner Hand.

 

Alles Liebe von Familie Bader aus Berlin

„Gott ist Sieger!“

GUAM/MIKRONESIEN. Es ist zur Tradition geworden, dass jedes Jahr am ersten Samstag im Dezember der „Kids Day“ an der Pacific Islands University (Theologische Hochschule Mikronesien) stattfindet. Die Gestaltung, die die Studenten vorbereitet und umgesetzt haben, beinhaltet die Abschlussprüfung des „Teaching Child and Youth“-Kurses. Manche der jetzigen Studenten kamen durch den „Kids Day“ erst mit der PIU in Kontakt.
Das Thema des Tages war „Gott ist Sieger!“. „Das ganze Programm war an dieses Thema angelehnt“, berichtet Dave Owen, Missionar vom amerikanischen Zweig der Liebenzeller Mission und Leiter der PIU. Nach dem Singen wurde die Gruppe in drei Kleingruppen eingeteilt, um die Geschichte von David und Goliath zu hören. Der Tag endete mit Hot Dogs und Pommes. Die Pacific Islands University ist seit 2009 als Theologische Universität anerkannt.

NGO-Insel beim Führungskräftekongress



Herzliche Einladung an alle Teilnehmer beim Kongress christlicher Führungskräfte im Februar in Nürnberg, bei der „NGO-Insel“ vorbeizuschauen. Die Liebenzeller Mission ist auch mit dabei.

Schon 450 Taschen für Malawi

Viele verschiedene Taschen für Malawi

DEUTSCHLAND / MALAWI. Wow, das ist echt genial. Schon 450 Taschen für Malawi sind bei uns angekommen. Teil der Initiative „Weltweit Hoffnung schenken“ ist dieses Jahr eine Aktion für Kinder, Jungscharen und Familien. Wir sammeln selbst gestaltete Baumwolltaschen und schicken diese nach Malawi. Damit können Kinder in Malawi ihre Hefte und Stifte mit zur Schule nehmen. Die Taschen werden sicher eine ganz tolle Überraschung für die Kinder. Bald geht die erste Ladung nach Malawi. Wenn die Taschen in Malawi angekommen sind, werden wir wieder Bilder veröffentlichen. Ganz herzlichen Dank allen, die schon eine Tasche gestaltet haben oder für die Initiative gespendet haben. Mehr Infos: www.weltweit-hoffnung-schenken.de

Liebenzeller Adventskonzerte – Mehr als 120 musizierende Studenten

Adventskonzerte

BAD LIEBENZELL. „In Liebe von Mensch zu Mensch", ist der diesjährige Titel der Adventskonzerte der Liebenzeller Mission. Am Montag und Dienstag, den 12. und 13. Dezember 2016, lädt die Liebenzeller Mission in Kooperation mit ihren Ausbildungsstätten, der Internationalen Hochschule Liebenzell und der Interkulturellen Theologischen Akademie, die Öffentlichkeit  herzlich zu ihren alljährlichen Adventskonzerten ein. Beide Konzertabende werden zum ersten Mal an beiden Abenden um 20 Uhr im Großen Saal des Missions- und Schulungszentrums, Heinrich-Coerper-Weg 11, D-75378 Bad Liebenzell stattfinden. An beiden Abenden beginnt der Einlass um 19:15 Uhr. Der Eintritt ist frei ... >> Hier weiterlesen

Zeit, loszulassen

Bei der Abschiedsfeier an der Amano-Schule

SAMBIA. Genauso schwer wie es Eltern fällt, ihre Kinder irgendwann loszulassen, ist das auch eine Herausforderung für die Internatseltern der Amano-Schule in Sambia. Es sind einfach tiefe Beziehungen zu den Schülern entstanden. Sieben Schulabgänger aus fünf unterschiedlichen Nationen verabschiedeten sich vom Internatsleben. Die anderen Schüler und die Hauseltern packen gemeinsam an, um eine Abschiedsparty im Internat zu veranstalten. Zur Tradition gehört ebenfalls, dass die Schüler ihre Lehrer zu einem Dankeschön-Essen einladen. Abgerundet werden die Festlichkeiten durch einen Abschlussgottesdienst. In diesem Gottesdienst wurde an die gemeinsame Schulzeit gedacht, sie bekamen ihre Urkunden und ein Gebet zugesprochen. „Sie müssen nun das Altgewohnte loslassen, was ihr Leben ausgemacht hat. Möge Gott sie begleiten, dass sie erfahren, wie er sie hält und führt, wenn sie auf ihrem weiteren Weg den ersten Schwiergkeiten begegnen“, wünscht Simone Ulsenheimer. Sie ist eine der Betreuerinnen der Kinder an der Amano-Schule. Seit 2015 arbeitet sie im Internat mit.

Großzügig!

Mit 33 Säcken Mais unterwegs ins Nabwalya-Tal.

SAMBIA. Die Menschen und die Natur in Nabwalya sehnen sich nach der Regenzeit, die vor der Tür steht. Regenzeit heißt aber auch gleichzeitig, dass die Lebensmittelvorräte zu Ende gehen und die Leute in dieser Region in Sambia Hunger leiden müssen. Ein Farmer, den der Liebenzeller Missionar Samuel Meier vor einiger Zeit kennengelernt hat, spendet schon seit Jahren treu Mais für Nabwalya und wird es auch dieses Jahr wieder tun. „Dieses Mal sagte er sogar: ‚Kommt und hol so viel Mais, wie ihr möchtet!’ Für uns ist es ein Wunder und eine Gebetserhörung, dass dieser Mann, der uns kaum kennt und eigentlich nichts mit uns zu tun hat, so großzügig gibt! Das ist echt ein Geschenk!“, sagen Samuel und Anke Meier voller Begeisterung über diesen treuen Helfer. Samuel und Anke Meier lebten mehrere Jahre in der abgelegenen Nabwalya-Region und gründeten dort eine christliche Gemeinde. Mittlerweile ist ein einheimischer Pastor vor Ort. Neben Medizin für die kleine Krankenstation konnte Samuel 33 Säcke Mais mitnehmen.

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