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Aktueller Spendenstand

Kalender 2018
Gebetsheft digital
Broschüre "Fremden begegnen – Fremden dienen"

Sigrun und Peter Rapp: Nah an den Menschen in der Normandie

Gemeindegründer durch und durch: Die Liebenzeller Missionare Sigrun und Peter Rapp sind gerade mit dem Bau eines neuen Gottesdienstsaals beschäftigt. Ihre beiden jüngsten Söhne Nicolas (v.l.) und Benjamin sowie viele weitere Gemeindemitglieder und Freunde unterstützen sie dabei.

FRANKREICH. Seit 26 Jahren leben die Liebenzeller Missionare Sigrun und Peter Rapp in der Normandie, um evangelische Gemeinden zu gründen und Menschen zum Leben mit Jesus Christus einzuladen. Nach ihrem langjährigen Einsatz in Alençon ging es für sie und zwei ihrer fünf Söhne 2012 weiter nach Avranches. Dort sind sie gerade mit dem Bau eines neuen Gemeindesaals beschäftigt. Wir haben Peter kürzlich getroffen und ihm drei Fragen gestellt.

Welche Herausforderungen erlebt ihr in der Missionsarbeit in Avranches?

Die hohe Arbeitslosigkeit fordert uns stark heraus. Vor allem viele junge Menschen bekommen häufig nur Gelegenheitsjobs. Viele leiden deshalb unter Depressionen oder Minderwertigkeitskomplexen. Wir begleiten Betroffene, hören ihnen zu und ermutigen sie. Sie sollen erkennen, dass sie wertvoll sind... >>hier weiterlesen

Pfr. Johannes Luithle zum Spendenergebnis 2017 und Ausblick auf 2018

Pfr. Johannes Luithle, Direktor der Liebenzeller Mission

Sagt Gott Danke für alles!“, rät Paulus seinen Freunden in Ephesus (Brief an die Ephesergmeinde 5,20). Das können wir von ganzem Herzen nachsprechen. Wir sagen Gott und den Freunden der Liebenzeller Mission „Danke für alles.“ Und das waren im Jahr 2017 mehr als 12,6 Millionen Euro an Spenden. So haben wir 97% der erwünschten und benötigten Gelder erhalten. Damit die Rechnung aufgeht, sind einige geplante Projekte und Maßnahmen zurückgestellt worden. Wir können und wollen nur das ausgeben, was wir auch empfangen.

Für das laufende Jahr 2018 erbitten wir Gaben in Höhe von 13,5 Millionen Euro. Das uns anvertraute Geld legen wir gut an: 240 Missionare sind im Jahr 2018 in 26 Ländern dieser Welt tätig. Mit einer lebensverändernden weltbewegenden, göttlichen Botschaft sind sie zu Menschen in Sambia, Ecuador, Bangladesch und in viele andere Länder dieser Welt unterwegs. Wir werden in diesem Jahr mehr als 250 junge Menschen ausbilden. Rund 50 Frauen und Männer beschließen ihr Studium. Sie werden z.B. als Sozialarbeiter, Jugendreferenten, Religionslehrer oder Pastoren großartige Arbeit tun. Und nicht vergessen: Die tausenden Kinder und Erwachsenen, die in den nächsten Monaten nach Bad Liebenzell kommen. Sie besuchen eines der großen Feste oder Konferenzen, die auf dem Missionsberg gefeiert werden.

Eines können wir Ihnen versichern: Die Mitarbeiter der Liebenzeller Mission bleiben auch 2018 ihrem Auftrag treu, den ihnen Jesus Christus gegeben hat. Dafür geben wir unser Bestes.

Dankbar grüße ich vom Missionsberg.

Pfr. Johannes Luithle

Glaubenswechsel in Afghanistan: Aus geliebten Kindern werden Feinde

In ihrer Heimat Afghanistan konnten sie nur heimlich in der Bibel lesen: In Europa kann ein geflüchtete Familie nun in aller Freiheit die biblischen Wahrheiten gemeinsam mit anderen Christen ergründen.

ÖSTERREICH. „Du spinnst, du stellst dich gegen unsere Traditionen!“, sagte ein Afghane fassungslos zu seinem älteren Bruder, weil dieser angefangen hatte, die Bibel zu lesen und seiner muslimischen Familie erklärte, dass das Christentum die Wahrheit sei. Er wurde verstoßen. Sein Bruder aber hatte Mitleid und verhalf ihm zur Flucht. Beim Abschied erklärte der Flüchtende, wo er im Haus eine Bibel versteckt hatte: „Wenn du zurückkommst, lies darin und prüfe, ob ich wirklich verrückt bin oder, ob es die Wahrheit ist!“ Dann trennten sich ihre Wege.

Der 27-Jährige fand die Bibel und begann, darin zu lesen. Nach einer Weile erkannte er: Jesus ist Gottes Sohn. Ihm wollte er folgen. Als sein Schwiegervater das herausfand, forderte er seine Tochter auf, sich von ihrem Mann zu trennen. Sie aber sagte, dass sie ihren Mann liebe und bei ihm bleibe. Daraufhin wurde das Ehepaar bedroht... >> hier weiterlesen

Jugendliche treffen sich zum Beten - Rund 1000 Teilnehmer zu Gebetskongress im Nordschwarzwald erwartet

Auch dieses Jahr findet wieder der Gebetskongress (YouPC) in Bad Liebenzell statt. Rund 1000 junge Menschen werden dazu erwartet. Foto: Archiv der Liebenzeller Mission

BAD LIEBENZELL. Rund 1000 Jugendliche werden vom 23. bis 25. Februar zum „Youth Prayer Congress“ (YouPC) in Bad Liebenzell erwartet. Dieser Gebetskongress findet bereits zum 18. Mal in der Kurstadt im Nordschwarzwald statt.

Gebet soll an diesem Wochenende in ganz verschiedenen Formen Teil des Kongresses sein: in Gottesdiensten, bei Gebetsfrühstücken, in Kleingruppen, bei Gebetseinsätzen oder bei kreativ gestalteten Gebetsstationen. Dort können die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Beispiel für ihre Nachbarn, Frieden oder Menschen in Not beten.

Der Gebetskongress richtet sich zwar vor allem an junge Leute. Doch sind auch immer wieder Senioren mit dabei. Verschiedene Generationen zusammenzubringen und gemeinsam vor Gott zu treten, ist ein wichtiger Teil des Gebetskongresses.

Veranstaltet wird der Youth Prayer Congress von „Teens in Mission“, einem jugendmissionarischen Arbeitsbereich der Liebenzeller Mission.

Teilnehmen können Jugendliche ab 13 Jahren. Die Übernachtungen finden in Massenquartieren statt. Anmeldungen sind über die Internetseite www.teensinmission.de/youpc noch möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen.

„Gott lädt dich ein, sein Königskind zu sein!“ - 460 Kinder beim Jungschartag der Liebenzeller Mission

Das Theaterstück schrieben Studenten der Internationalen Hochschule Liebenzell eigens für den Jungschartag. Foto: Dominik Schlegel.

BAD LIEBENZELL. Endlich war der Tag gekommen. Viele Kinder hatten schon darauf hingefiebert. Am 13. Februar fand der Jungschartag der Liebenzeller Mission unter dem Motto „Zwei Welten“ in Bad Liebenzell statt. 460 Kinder besuchten an diesem Tag gemeinsam mit ihren Jungschargruppen, ihren Eltern oder Freunden den Missionsberg.

Um 10 Uhr startete ein buntes Bühnenprogramm im Saal des Missions- und Schulungszentrums. Es beinhaltete Lieder zum Mitsingen und Spiele rund um das aufgeführte Theaterstück. Darin ging es um den Räuberjungen Tom, dessen Räuberbande ihn schlecht behandelte. Der Versuch, vor ihnen zu fliehen, scheitert. Sie entdecken ihn im Wald und prügeln ihn bewusstlos. Als er zu sich kommt, findet er sich im Schloss des Königs wieder... >> hier weiterlesen

Ein doppelter Neuanfang in Ome

Die Liebenzeller Missionare Andreas und Rahel Gross freuen sich über die neuen Gottesdienstbesucher in Ome und das Wunder, das Gott an einem krebskranken Familienvater getan hat.

JAPAN. Ein neuer Stadtteil, ein neues Zuhause und ein neues Umfeld: Leicht fiel einem 10-jährigen japanischen Mädchen der Neuanfang in Ome nicht. Ihr Vater hat Krebs und möchte keinem zur Last fallen. Ihre Mutter ist als LKW-Fahrerin viel unterwegs, um die Familie zu versorgen. In der Nachbarschaft kennt die Grundschülerin noch niemanden und fühlt sich oft einsam. Die Mutter hat Jesus lieb und sucht nach einer Gemeinde, wo sie und ihre Tochter hingehen können. Sie wird fündig: Vier Gehminuten entfernt gibt es eine kleine christliche Kirche. Dort gehen sie hin.

Sofort findet das Mädchen Anschluss an die Kinder der Gemeinde. Anders als ihre Tochter ist die Frau zunächst verschlossen. Beim anschließenden Kaffeetrinken stellt sie sich weit abseits. Unsere Missionarin Rahel Gross, deren Mann Andreas die 15-köpfige Gemeinde leitet, geht auf die Frau zu und sie kommen ins Gespräch... >> hier weiterlesen

Gott wirkt (un)sichtbar

Die Quichua-Kinder in Piava mit dem Evangelium erreichen: Dafür setzen sich die impactlerinnen Rebekka Eppelt und Carolin Weis ein - mit ersten Erfolgen.

ECUADOR. Alle zwei Wochen fahren die impactlerinnen Rebekka Eppelt und Carolin Weis, die einen Jahreseinsatz bei der Liebenzeller Missionarsfamilie Erndwein absolvieren, in das abgelegene Bergdorf Piava. Dort leben Quichua-Indianer in kleinen Betonhütten und unter einfachsten Bedingungen. Der Großteil der Menschen arbeitet in der Landwirtschaft – oft reicht ihr Verdienst gerade so zum Überleben. Viele Dorfbewohner wirken abgemüht und gedrückt. Inmitten dieser Trostlosigkeit konnte ein Kids Club gegründet werden. Rebekka und Carolin helfen dabei, den Quichua-Kindern das Evangelium weiterzugeben.

Rund 40 Kinder nehmen am Programm teil. Gestartet wird jedes Mal mit einem Spiel, bei dem alle begeistert mitmachen. Im Anschluss werden christliche Lieder gesungen, auf die eine Andacht folgt. „Gerade beim geistlichen Input habe ich oft das Gefühl, dass die Kinder unaufmerksam und lustlos sind“, berichtet Rebekka. Deutlich würden viele ihr Desinteresse nach außen hin zeigen und das Programmende herbeisehnen... >> hier weiterlesen

Jesus heilt - auch heute noch

Kochen ist Matzes Leidenschaft. Diese führte ihn in die Neubrandenburger „Oase“, wo er Jesus Christus kennenlernte.

NEUBRANDENBURG. Mit 21 Jahren heiratete Matze. Früh stand die junge Ehe vor Herausforderungen, doch die größte war sein Alkoholproblem. Phasenweise war er trocken, doch immer wieder erlebte er Rückfälle. Als Matze dann nach der Wende in der Montage arbeitete, hatte er sich nicht mehr unter Kontrolle. Oft trank er einfach mal so eine Kiste Bier. Über 30 Jahre hielt die Ehe den Schwierigkeiten stand, dann folgte die Scheidung. Grund Nummer eins: Matzes Alkoholsucht.

Inzwischen ist der 58-Jährige über diesen Schmerz hinweg und hat eine neue Partnerin, die – wie er auch – im Neubrandenburger Reitbahnviertel wohnt. Beide, Gabi und er, kochen leidenschaftlich gerne. Durch Zufall erfuhren sie vor drei Jahren von einem Kochprojekt in der „Oase“, einem sozial-missionarischen Gemeindegründungsprojekt der Liebenzeller Mission in ihrer Nachbarschaft. Sie gingen dorthin... >> hier weiterlesen

Ein Tag im Leben von...



Ein Tag an der IHL und bei der Studien- und Lebensgemeinschaft der Liebenzeller Mission. Die Studentin für Theologie/Soziale Arbeit im interkulturellen Kontext Tamara Geiser wurde einen Tag lang begleitet. www.ihl.eu



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