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Stellenangebote der Liebenzeller Mission
Broschüre "Fremden begegnen – Fremden dienen"

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KiMiFe 2016
Vergebungsheld - Song

Praktische Hilfe im Erdbeben-Gebiet

Praktische Hilfe

ECUADOR. Zwei Monate nach dem Erdbeben in Ecuador läuft die humanitäre Hilfe auf vollen Touren. Es ist bemerkenswert, wie Ecuador als Nation zusammensteht und sich solidarisch zeigt. Viele Einrichtungen schicken Versorgungspakete mit Wasser, Medizin, Lebensmittel, Kleidung und Mückenspray an die Küste. Doch die Menschen brauchen nicht nur praktische Hilfe, sondern auch seelischen Beistand. Für viele von ihnen, die neben Hab und Gut auch Angehörige verloren haben, gilt es, das Trauma vom Erdbeben zu verarbeiten.

Vergangene Woche fuhr ich mit einigen Personen aus anderen lokalen Gemeinden nach Pedernales in die Region Manabí (sechs Stunden entfernt von meinem Einsatzort Cotacachi), um die betroffenen Menschen in ihren Häusern zu besuchen, ihnen zuzuhören, in ihrer Trauer und Angst beizustehen und sie mit Gottes Wort zu trösten. Viele Betroffene suchen Halt in Gott und haben Jesus in diesen Tagen als ihren persönlichen Erlöser angenommen. Bei einem evangelistischen Einsatz im Gymnasium und im Park haben wir den vorbeigehenden Menschen kostenlose Umarmungen angeboten und Johannesevangelien verteilt.

Wir haben wiedereröffnete Werkstätten besucht, um herauszufinden, welche Werkzeuge ihnen fehlen, um sie bei unserem nächsten Besuch für sie mitzunehmen. Gemeinsam mit den Pastoren der evangelischen Allianzgemeinde vor Ort haben wir ein abgelegnes Dorf besucht, was man nicht mit dem Auto erreichen kann. Dort haben wir ein Programm für Kinder durchgeführt und kleine Geschenke verteilt. Die Menschen in den betroffenen Regionen leiden derzeit an hohem Fieber, schweren Durchfallerkrankungen und es gibt immer wieder Nachbeben. In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Allianz und den lokalen Gemeinden sehen wir die Notwendigkeit, eine langanhaltende Hilfe durch regelmäßige Einsatzgruppen anzubieten.

Wer die humanitäre Hilfe in Ecuador unterstützen möchte, kann über das von der Liebenzeller Mission eingerichtete Sonderspendenkonto spenden:

Sonderspendenkonto: Liebenzeller Mission
IBAN: DE41 6665 0085 0000 0111 00
Bank: Sparkasse Pforzheim Calw
Verwendungszweck: Nothilfe Ecuador


Vielen Dank für alle Gebete und alle Unterstützung für die Menschen in den betroffenen Gebieten

Ramona Rudolph, Ecuador

ITA in Kanada: Nächstenliebe ganz praktisch

Studierende der ITA in Kanada

KANADA. Im ersten Studienjahr der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) verbringen die Studenten ein halbes Jahr in Toronto, um dort intensiv Englisch zu lernen und gleichzeitig multikulturell auf die Mission vorbereitet zu werden. Neben ihrem gemeinsamen Leben im „Liebenzell House“ engagieren sich die „ITA-ler“ in unterschiedlichen Gemeinden und Projekten. Dort dürfen sie erleben, wie Nächstenliebe praktisch gelebt wird und die Gemeinden den unterschiedlichsten Menschen in ihrer Zerbrochenheit begegnen. Eine dieser Möglichkeiten ist das „Community Dinner“, bei dem wöchentlich 50-60 Personen in das christliche Gemeinschaftszentrum „Oasis“ kommen, um eine Mahlzeit zu erhalten. Es gibt auch die „Food Bank“, durch die jeden Mittwoch etwa 100 Personen Nahrungsmittel bekommen. Dieser praktische Dienst eröffnet der ITA-Gruppe immer wieder Möglichkeiten, mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch zu kommen, und in Wort und Tat Zeugnis zu geben von Jesus Christus als persönlichem Retter, der jedem Menschen individuell begegnen möchte, um zerbrochenes Leben wiederherzustellen.

Hungersnot in Malawi – Liebenzeller Mission hilft

Schulspeisung in Malawi

BAD LIEBENZELL / MALAWI. Das kleine afrikanische Land Malawi rückt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Das „ZDF heute“ berichtete am 9. Juni von einer sich anbahnenden Hungersnot. „Geholfen wird oft erst, wenn es zu spät ist und die Bilder von verhungerten Kindern um die Welt gehen“, so Marietta Slomka. Die Liebenzeller Mission hilft in Malawi schon seit mehr als zwei Jahrzehnten in unterschiedlichen Projekten.

 

Die schwierige Lage zeichnete sich in den vergangenen Monaten schon ab. Johannes Urschitz, Mitarbeiter der Liebenzeller Mission vor Ort: „In der Regenzeit, besser gesagt Trockenzeit dieses Jahr, wurde schnell deutlich, dass die Notsituation länger als erwartet andauern wird. Drei mal haben die Malawier in unserem Gebiet gepflanzt, nur um dann zusehen zu müssen, wie die Sonne die kleinen Pflänzchen jedes Mal wieder versengte. Immer wieder blieb es nach den einzelnen Regen im Dezember und Januar über Wochen trocken und viel zu heiß. Letztes Jahr Überschwemmungen, dieses Jahr Dürre.“

 

„Ubwenzi“ heißt in der einheimischen Landessprache Chichewa „Freundschaft“. Im Projekt „Ubwenzi“ fördert die Liebenzeller Mission die Bewohner im abgelegenen Chilongagebiet durch einen Kindergarten und eine Grundschule. Insgesamt 220 Plätze stehen zur Verfügung, um durch Bildung den Menschen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Doch auch in dieser nachhaltig angelegten Arbeit ist der Hunger spürbar, beschreibt Vroni Urschitz: „Auch unsere Kindergarten- und Schulkinder waren stark vom Hunger betroffen. Viele Kinder kamen ohne Frühstück zur Schule oder zum Kindergarten. Sie hatten oft zu Hause nur eine einzige Mahlzeit am Tag. Darum haben wir von Januar bis April ein Schulspeisungsprogramm durchgeführt. Es ist erschreckend, wenn man die Auswirkungen von Hunger den Kindern so sehr ansehen kann. Manche Kinder wurden zusehends dünner oder sind in der Schule eingeschlafen, weil sie einfach keine Kraft hatten. In den ersten Tagen der Schulspeisung haben manche Kinder den Brei in ihrem Teller wie einen Schatz gehütet und sehr bedächtig gegessen. Andere hatten ihren Teller so schnell leer gegessen, dass wir es kaum glauben konnten. Bei manchen der Kleinen hatte ich den Eindruck, sie haben Angst ,jemand könnte ihnen das Essen wieder wegnehmen. Einige haben ‚heimlich’ etwas in einem kleinen Plastikbeutel in die Tasche geschoben für später oder um etwas einem Geschwisterchen zu Hause abzugeben. Viele Eltern haben sich für die Versorgung ihrer Kinder bedankt. Es ist schön zu sehen, wie es den Kindern durch die zusätzliche Mahlzeit am Tag merklich besser geht.“ Da viele Familien im Ubwenzi-Gebiet nur eine minimale Ernte einbringen konnten, ist geplant, ab Oktober mit dem Schulspeisungsprogramm erneut einzusetzen.

 

Außerdem hilft die Liebenzeller Mission in Notlagen schnell, unkompliziert und direkt durch die Zusammenarbeit mit einheimischen Partnern mit Hungerhilfeprogrammen. Landwirtschaftliche Ausbildung für einen alternativen, verbesserten Landbau soll die Situation nachhaltig und auf Dauer verbessern.

 

2016 wird für die Arbeit in Malawi ein sehr herausforderndes Jahr. Die Liebenzeller Mission hat für die Nothilfe in Malawi ein Sonderspendenkonto eingerichtet. Helfen Sie mit?

 

Sonderspendenkonto der Liebenzeller Mission

IBAN: DE41 6665 0085 0000 0111 00

Sparkasse Pforzheim Calw

Verwendungszweck: Nothilfe Malawi.

 

Vielen Dank für alle Unterstützung!

Symposium der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL)

BAD LIEBENZELL. Zu einem Symposium zum Thema „Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und christlicher Glaube“ lädt die Internationale Hochschule Liebenzell (IHL) am 24. und 25. Juni 2016 in Bad Liebenzell ein. Rund 75 Prozent der Weltbevölkerung leben in Ländern mit starken Restriktionen bzw. einer hohen Rate von sozialer Feindseligkeit gegenüber religiösen Minderheiten. Die Untersuchungen zeigen eine steigende Tendenz solcher Einschränkungen. Die Forschungsstelle der IHL wird sich unter diesem Hintergrund beim Symposium mit diesem Thema aus aus historischer, theologischer und religionswissenschaftlicher Sicht beschäftigen. Ein öffentlicher Vortrag von Frank Heinrich, MdB, im Rahmen des Symposiums wird zudem die Möglichkeit bieten, das Thema einem breiten Publikum vorzustellen. Weitere Informationen und eine Möglichkeit zur kurzfristigen Anmeldung gibt es unter www.ihl-symposium.eu

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